Eines der ersten Dinge, die ich mit meinem ersten Charakter gemacht habe, war mich von Wölfne zerfleischen zu lassen, sie waren zu dritt, ich war schwach und spielte auf Meister. Als ich mich damals von den Wölfen habe töten lassen, habe ich ja quasi den Zyklus unterbrochen, da ohne mich nicht an dem Leuchtfeuer gearbeitet werden würde, ergo habe ich die Welt gerettet und das "beste" von allen Enden gefunden, oder?!
Der Dialog mit der Maschiene am Ende hat mich ziemlich nachdenklich gemacht.
Kann es sein, dass Enderal eine Kritik an uns Spielern ist, die die ohne zu Hinterfragen eine Hauptquest nach der anderen machen, und somit die Welt zum Abgrund führen?
Ich habe mich einige Male gefragt, warum ausgerechnet WIR diesen Zyklus durchbrechen sollten, WIR, die einfach nur all das getan haben, was dutzende Zivilisationen zuvor auch schon versucht haben und womit dutzende Zivilisationen zuvor schon gescheitert sind.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." - Albert Einstein
Wir, Ich, nahezu jeder andere Enderal Spieler, hat genau das gleiche gemacht, wie die "Helden" in vorherigen Zyklen auch;
-Vom Leuchtfeuer erfahren
-Leuchtfeuer erbauen
-Leuchtfeuer benutzen
Trotzdem haben wir erwartet, dass diesmal alles anders wird und wir überleben! Das war wahnsinn, und doch haben wir weiter gemacht, vielleicht litten alle Führungspersonen des Orden und der Spieler selbst unter dem roten Wahnsinn, wir haben vielleicht nicht nach Fleisch ausschau gehalten, keine rot glühenden Augen gehabt, kruden Nonsense gebrabbelt und sind Amokgelaufen, allerdings waren wir so darauf versessen, dieses verdammte Leuchtfeuer zu bauen, obwohl wir wussten, dass wir grade alles genau so machen wie die Menschen vor uns und wir trotzdem ein anderes Resultat erwarteten.
Wären wir Spieler aufmerksam gewesen, hätten wir das bemerkt, allerdings waren wir so besessen darauf blind dem Orden zu dienen, dass wir unser Hirn ausgeschaltet haben, einfach weil wir es gewohnt sind in Videospielen geleitet zu werden, weil "wird ja schon richtig sein".
Wäre echt cool, wenn der Schreiber dieser phänomenalen Geschichte mir sagen könnte, ob diese Kritik am Medium Videospiele beabsichtigt war, oder ich einfach nur zu viel in dieses Meisterwerk rein interpretiere (wobei ich letzteres bezweifle, Enderal ist zu komplex, als das sowas einfach nur purer Zufall ist!). Ich hoffe was ich schrieb ergibt Sinn, ich habe niedergeschrieben was mir grade in den Sinn kam und meine Gedankengänge können sogar für mich manchmal sehr verwirrend sein! :O
MFG Tarik aka Golgotha
Der Dialog mit der Maschiene am Ende hat mich ziemlich nachdenklich gemacht.
Kann es sein, dass Enderal eine Kritik an uns Spielern ist, die die ohne zu Hinterfragen eine Hauptquest nach der anderen machen, und somit die Welt zum Abgrund führen?
Ich habe mich einige Male gefragt, warum ausgerechnet WIR diesen Zyklus durchbrechen sollten, WIR, die einfach nur all das getan haben, was dutzende Zivilisationen zuvor auch schon versucht haben und womit dutzende Zivilisationen zuvor schon gescheitert sind.
"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." - Albert Einstein
Wir, Ich, nahezu jeder andere Enderal Spieler, hat genau das gleiche gemacht, wie die "Helden" in vorherigen Zyklen auch;
-Vom Leuchtfeuer erfahren
-Leuchtfeuer erbauen
-Leuchtfeuer benutzen
Trotzdem haben wir erwartet, dass diesmal alles anders wird und wir überleben! Das war wahnsinn, und doch haben wir weiter gemacht, vielleicht litten alle Führungspersonen des Orden und der Spieler selbst unter dem roten Wahnsinn, wir haben vielleicht nicht nach Fleisch ausschau gehalten, keine rot glühenden Augen gehabt, kruden Nonsense gebrabbelt und sind Amokgelaufen, allerdings waren wir so darauf versessen, dieses verdammte Leuchtfeuer zu bauen, obwohl wir wussten, dass wir grade alles genau so machen wie die Menschen vor uns und wir trotzdem ein anderes Resultat erwarteten.
Wären wir Spieler aufmerksam gewesen, hätten wir das bemerkt, allerdings waren wir so besessen darauf blind dem Orden zu dienen, dass wir unser Hirn ausgeschaltet haben, einfach weil wir es gewohnt sind in Videospielen geleitet zu werden, weil "wird ja schon richtig sein".
Wäre echt cool, wenn der Schreiber dieser phänomenalen Geschichte mir sagen könnte, ob diese Kritik am Medium Videospiele beabsichtigt war, oder ich einfach nur zu viel in dieses Meisterwerk rein interpretiere (wobei ich letzteres bezweifle, Enderal ist zu komplex, als das sowas einfach nur purer Zufall ist!). Ich hoffe was ich schrieb ergibt Sinn, ich habe niedergeschrieben was mir grade in den Sinn kam und meine Gedankengänge können sogar für mich manchmal sehr verwirrend sein! :O
MFG Tarik aka Golgotha
Interessante Gedankengänge.
Lass mal sehen^^
Wenn der Spieler stirbt, wissen wir bestimmt, das kein anderer "Prophet" ausgewählt wird? Vielleicht sind wir, als Spieler, der erste Prophet der es geschafft hat sich mit dem "Herrscher" zu treffen und es gab schon ein paar vor uns, die... keine Ahnung, auch von Wölfen zerfleischt wurden?
Was ich damit sagen will, wir wissen nicht bzw. ich weiss nicht (berichtigt mich wenn ich falsch liege^^) ob wir die ersten sind, ob wir die einzigen sind die als Prophet ausgewählt wurden und wenn wir sterben gibts nicht sofort einen neuen.
Wir wissen auch nicht, das alle anderen Zivilisationen dasselbe gemacht haben. Sprich, Leuchtfeuer bauen, verraten werden, Leuchtfeuer aktivieren und somit die Läuterung einberufen. Das wird erst zum Ende des Spiels klar, wenn wir sowieso nichts mehr dran ändern können. Wir wissen nur, das das Leuchtfeuer helfen kann, die Hohen zu zerstören und das die Pyräer es warscheinlich nicht geschafft haben es zu vollenden. Deshalb ist es doch klar, das wir alles tun um das Leuchtfeuer gangbar zu machen. Wenn wir vorher davon wind bekommen hätten glaub ich nicht das irgendjemand ohne Proteste weiter gemacht hätte
Was mir immer wieder im Kopf rumspukt ist, warum sind wir, also unser Charakter, so besessen darauf, die Main Quest zu machen? Also zu machen was andere von uns wollen?^^ Warum gibt es keine Option den Leuten zu sagen, "Tja, sorry, aber kein Interesse. Seht zu wie ihr selbst damit klar kommt. Ihr seid doch beknackt, euch so was aus den Fingern zu saugen"
Klar, wir, als diejenigen die das Spiel spielen, wollen die Story erleben. Wollen die Main Quest machen. Und die devs wollen das sie gespielt wird. Aber vom Rollenspiel Standpunkt wäre es interessant einfach die Möglichkeit zu haben um zu sagen "Fuck it, ich mach da net mit. Lasst mich mit eurer Prophezeihung in ruhe!" (Aber das hat nix mehr mit Enderal allein zu tun, das ist nur was, was ich immer denke
aka verwirrende Gedankengänge
)
Lass mal sehen^^
Wenn der Spieler stirbt, wissen wir bestimmt, das kein anderer "Prophet" ausgewählt wird? Vielleicht sind wir, als Spieler, der erste Prophet der es geschafft hat sich mit dem "Herrscher" zu treffen und es gab schon ein paar vor uns, die... keine Ahnung, auch von Wölfen zerfleischt wurden?
Wir wissen auch nicht, das alle anderen Zivilisationen dasselbe gemacht haben. Sprich, Leuchtfeuer bauen, verraten werden, Leuchtfeuer aktivieren und somit die Läuterung einberufen. Das wird erst zum Ende des Spiels klar, wenn wir sowieso nichts mehr dran ändern können. Wir wissen nur, das das Leuchtfeuer helfen kann, die Hohen zu zerstören und das die Pyräer es warscheinlich nicht geschafft haben es zu vollenden. Deshalb ist es doch klar, das wir alles tun um das Leuchtfeuer gangbar zu machen. Wenn wir vorher davon wind bekommen hätten glaub ich nicht das irgendjemand ohne Proteste weiter gemacht hätte
Was mir immer wieder im Kopf rumspukt ist, warum sind wir, also unser Charakter, so besessen darauf, die Main Quest zu machen? Also zu machen was andere von uns wollen?^^ Warum gibt es keine Option den Leuten zu sagen, "Tja, sorry, aber kein Interesse. Seht zu wie ihr selbst damit klar kommt. Ihr seid doch beknackt, euch so was aus den Fingern zu saugen"
Klar, wir, als diejenigen die das Spiel spielen, wollen die Story erleben. Wollen die Main Quest machen. Und die devs wollen das sie gespielt wird. Aber vom Rollenspiel Standpunkt wäre es interessant einfach die Möglichkeit zu haben um zu sagen "Fuck it, ich mach da net mit. Lasst mich mit eurer Prophezeihung in ruhe!" (Aber das hat nix mehr mit Enderal allein zu tun, das ist nur was, was ich immer denke
Cyrenne wrote:
Was mir immer wieder im Kopf rumspukt ist, warum sind wir, also unser Charakter, so besessen darauf, die Main Quest zu machen? Also zu machen was andere von uns wollen?^^ Warum gibt es keine Option den Leuten zu sagen, "Tja, sorry, aber kein Interesse. Seht zu wie ihr selbst damit klar kommt. Ihr seid doch beknackt, euch so was aus den Fingern zu saugen"![]()
Ich beantworte deine Frage mit einer Gegenfrage:
Warum ist der Main Char fleischlos? Und was genau bedeutet das für den Charakter (nicht für den Spieler)?
Caleb8980 wrote:Cyrenne wrote:
Was mir immer wieder im Kopf rumspukt ist, warum sind wir, also unser Charakter, so besessen darauf, die Main Quest zu machen? Also zu machen was andere von uns wollen?^^ Warum gibt es keine Option den Leuten zu sagen, "Tja, sorry, aber kein Interesse. Seht zu wie ihr selbst damit klar kommt. Ihr seid doch beknackt, euch so was aus den Fingern zu saugen"![]()
Ich beantworte deine Frage mit einer Gegenfrage:
Warum ist der Main Char fleischlos? Und was genau bedeutet das für den Charakter (nicht für den Spieler)?
Warum fleischlos? Um Bote zu werden. Tealor ist auch fleischlos, also denke ich mal das ist so bei den Boten, die "echten" Personen sterben und kommen als fleischlose zurück, zusammen mit visionen/träumen und, in unserem /Main Char/ fall mit Erinnerungen, plötzlicher Magie begabung und der Fähigkeit alles schneller zu erlernen als "normale" Menschen. (Wird das nicht auch erwähnt das die Boten alle Fleischlose sind oder reim ich mir das jetzt nur so zusammen? o_O)
Cyrenne wrote:Warum fleischlos? Um Bote zu werden. Tealor ist auch fleischlos, also denke ich mal das ist so bei den Boten, die "echten" Personen sterben und kommen als fleischlose zurück, zusammen mit visionen/träumen und, in unserem /Main Char/ fall mit Erinnerungen, plötzlicher Magie begabung und der Fähigkeit alles schneller zu erlernen als "normale" Menschen. (Wird das nicht auch erwähnt das die Boten alle Fleischlose sind oder reim ich mir das jetzt nur so zusammen? o_O)
Aber was genau ist "Fleischlosigkeit"? Es ist ein Zustand in dem die Hohen einen Verstorbenen wieder beleben können ohne das sich der Betroffene an seinen Tod erinnert. Aber: Sie können nicht willkürlich jeden wiederbeleben - es gibt eine Bedingung. Welche?
Caleb8980 wrote: Du bist schon auf dem richtigen Dampfer - und ja Boten sind fleischlos, sie müssen es aber per se nicht sein.
Aber was genau ist "Fleischlosigkeit"? Es ist ein Zustand in dem die Hohen einen Verstorbenen wieder beleben können ohne das sich der Betroffene an seinen Tod erinnert. Aber: Sie können nicht willkürlich jeden wiederbeleben - es gibt eine Bedingung. Welche?
Vorneweg, ich bin noch nicht ganz dahintergestiegen was wir "Suchen", wenn wir im Traum mit Vati reden, was mich aufregt sozusagen^^ Würds gern rausfinden aber bis jetzt is noch nix dabei rausgekommen
Fleischlosigkeit ist eine Illusion, wenn ich mich recht erinner. Man selbst und andere nehmen einen als real wahr, aber in Wirklichkeit ist man eine Illusion sozusagen (siehe auch das Bild von Ryneus in der Höhle. Der Charakter neben Ryneus ist verschwommen).
Um rauszufinden unter welcher Bedingung die Hohen einen wiederbeleben können, müssen wir rausfinden was uns und Tealor verbindet, weil er ja auch ein Fleischloser ist. Ich fang einfach mal an mit ein paar Sachen rumzuwerfen, vielleicht komm ich ja drauf, ansonsten geb mir noch ein bisschen Zeit um drauf rumzukauen, vielleicht gibts ja einen Geistesblitz
-Es könnte etwas mit Reue zu tun haben.
Tealor bereut das er seinen Sohn verlassen hat. Wir bereuen den Tod unserer Familie. (Obwohl wir überzeugt sind damit nichts zu tun
gehabt zu haben, siehe nächster Punkt)
-Vati sagt am Anfang, das wir Mutter und Schwesterchen getötet haben worauf wir nur antworten können, das es die Männer mit den
Masken waren. Ich nehme an, das die vom Schöpfertempel aus gekommen sind? Also hat es vielleicht was mit Religion zu tun...
Wobei Tealor als Grossmeister der Lichtgeborenen auch viel mit Religion zu tun hat.
Das sind, im Moment, die einzigen Sachen die mir einfallen. Bin ich auf dem richtigen Weg damit oder lieg ich total falsch und bin zu dämlich um den tieferen Sinn zu sehen?
Ich schreib später noch was dazu, gerade keine Zeit. 
Verschiebe das in Storydiskussion.
Verschiebe das in Storydiskussion.
Ich würde sagen, es geht um Akzeptanz. Der Spieler will seinen Tod nicht akzeptieren und kann deshalb zum Propheten/zur Prophetin werden. Ich habe mir die Unterwasser Szene zehn mal angehört, in der wird einem ja schon gesagt das man gestorben ist, was dann im Tempel des Lebens bestätigt wird.
Ich habe auch keine Bauchschmerzen mit dem Ende. Was mich wirklich geärgert hat, war die Tatsache, das ich den Mord an Lishari nicht aufklären konnte
Ich habe auch keine Bauchschmerzen mit dem Ende. Was mich wirklich geärgert hat, war die Tatsache, das ich den Mord an Lishari nicht aufklären konnte
Was ist denn jetzt mit den Wölfen und meinem ziemlich toten Protagonisten? Gab es neben mir noch andere Propheten? Oder wurde nachdem ich starb jemand anderes zurück ins Leben geholt und hat die Visionen bekommen? Das ist eine Frage die mich schon beschäftig, seit man mir sagte, ich sei *der* Prophet.
IKR! ich hab seit dem Mord an Lishari gewusst, dass irgendwas mit diesem Sha'Rim nicht stimmt. Es kann doch kein Zufall sein, dass er sofort in der Taverne ist, wenn man ihren Leichnam findet!
Onida wrote:Ich würde sagen, es geht um Akzeptanz. Der Spieler will seinen Tod nicht akzeptieren und kann deshalb zum Propheten/zur Prophetin werden. Ich habe mir die Unterwasser Szene zehn mal angehört, in der wird einem ja schon gesagt das man gestorben ist, was dann im Tempel des Lebens bestätigt wird.
Ich habe auch keine Bauchschmerzen mit dem Ende. Was mich wirklich geärgert hat, war die Tatsache, das ich den Mord an Lishari nicht aufklären konnte
Ja, so ähnlich habe ich das auch verstanden.
Die Fleischlosen können nur aus denjenigen entstehen, deren Pflicht noch nicht erfüllt ist/die mit ihrem Leben noch nicht abgeschlossen haben. Zu seinem Todeszeitpunkt hatte der Charakter, der dann als Fleischloser Prophet widerersteht, noch nicht mit seiner Vergangenheit abgeschlossen. Deswegen schließt sich dann ganz am Ende im letzten Traum auch der Kreis, wenn die Hohen wieder ablassen und die "Pflicht" des Propheten erfüllt ist.
Die Fleischlosen können nur aus denjenigen entstehen, deren Pflicht noch nicht erfüllt ist/die mit ihrem Leben noch nicht abgeschlossen haben. Zu seinem Todeszeitpunkt hatte der Charakter, der dann als Fleischloser Prophet widerersteht, noch nicht mit seiner Vergangenheit abgeschlossen. Deswegen schließt sich dann ganz am Ende im letzten Traum auch der Kreis, wenn die Hohen wieder ablassen und die "Pflicht" des Propheten erfüllt ist.
Ich denke, dass die Hohen einfach immer wieder neue Propheten, bzw. Fleischlose im Allgemeinen "rufen" können, wenn einer verschieden ist. Würden die Wölfe deinen Char also zerfleischen, würde vllt Sirius Bruder, der auf der Suche nach seinem Geschwisterkind gestorben ist zum neuen Propheten ausgerufen werden oder so ^^
Ist für die Hohen wahrscheinlich recht irrelevant, wer die Rolle trägt. Er muss halt seinen Zweck erfüllen und den Bau des Leuchtfeuers herbeiführen. Deswegen gibt es wahrscheinlich aber auch nicht mehrere Propheten gleichzeitig. Und da Zeit für die Hohen auch nicht wirklich von Bedeutung zu sein scheint, stört es sie glaube ich kaum im Zweifelsfall ihre Läuterung um ein paar Jahre zu vertagen. Vielleicht ist dies auch schon geschehen? Ich bezweifle, dass sie dem Propheten sagen würden, dass er nicht der erste ist und der vor ihm dummerweise von einem Wolfsrudel verspeist wurde
Ja, das mit Lishary fand ich auch verdächtig, fand aber seine Reaktion vernünftig und überhaupt nicht verräterisch. Man kann also sagen, dass ich da voll drauf reingefallen bin ^^ Aber nehmt mir das jetzt bitte nicht übel, den Verlust Lisharys fand ich verkraftbar, das war nicht so persönlich wie die Geschichten von Jespar und Caria.
Ist für die Hohen wahrscheinlich recht irrelevant, wer die Rolle trägt. Er muss halt seinen Zweck erfüllen und den Bau des Leuchtfeuers herbeiführen. Deswegen gibt es wahrscheinlich aber auch nicht mehrere Propheten gleichzeitig. Und da Zeit für die Hohen auch nicht wirklich von Bedeutung zu sein scheint, stört es sie glaube ich kaum im Zweifelsfall ihre Läuterung um ein paar Jahre zu vertagen. Vielleicht ist dies auch schon geschehen? Ich bezweifle, dass sie dem Propheten sagen würden, dass er nicht der erste ist und der vor ihm dummerweise von einem Wolfsrudel verspeist wurde
Ja, das mit Lishary fand ich auch verdächtig, fand aber seine Reaktion vernünftig und überhaupt nicht verräterisch. Man kann also sagen, dass ich da voll drauf reingefallen bin ^^ Aber nehmt mir das jetzt bitte nicht übel, den Verlust Lisharys fand ich verkraftbar, das war nicht so persönlich wie die Geschichten von Jespar und Caria.
Zu Hochgeistigem bin ich jetzt nicht mehr fähig, deswegen nur kurz:
Golgotha wrote:IKR! ich hab seit dem Mord an Lishari gewusst, dass irgendwas mit diesem Sha'Rim nicht stimmt. Es kann doch kein Zufall sein, dass er sofort in der Taverne ist, wenn man ihren Leichnam findet!
Lishari... Hatte gleich als er aufgetaucht ist so meinen Verdacht, konnte mir aber nicht zusammenreimen warum er das machen würde. Hab ihn ohne Probleme angelogen was den Grund angeht warum ich mich mit ihr treffen wollte^^
Zurück zu dem "Warum?"
War gerade, also vor ungefähr ner halben Stunde oder so^^, an der Stelle wo wir warten bis die Sache mit Kurmai und dem Sternenschiff anfängt. Der Traum mit Vati...
Wie ist es machtlos zu sein? Nichts tun zu können?
und
Jetzt kannst du es.
(Nicht wirklich so wie es auch in-game ist, aber in der essenz
)
Ich denke nicht das es für die Hohen irrelevant ist, wer der Prophet oder, im allgemeinen Bote ist. Oder besser gesagt, es ist irrelevant für sie, aber nicht jeder kann Prophet bzw. Bote werden.
Die Sache mit der Akzeptanz ist vielleicht so, aber warum werden dann ausgerechnet wir(unser Charakter) gewählt und nicht derjenige, der von einem Banditen erstochen wurde? Derjenige Akzeptiert seinen Tod vielleicht genauso wenig. Oder derjenige, der gerade dann von einem Wolfsrudel verspeist wird
Wo meine Gedanken gerade hängenbleiben ist das mit dem Machtlos sein. Unser Charakter muss mit ansehen, wie Sirius getötet wird und kann nichts tun. Er konnte nichts tun um die Maskierten Männer aufzuhalten die seine Familie getötet haben.
Wie das mit Tealor zusammenhängt, da er ja auch Fleischloser ist und ich denke das auswählen (sozusagen) der Boten nach einem bestimmten Muster verfährt... Tealor war machtlos gegen seinen Sohn. Er konnte nicht verhindern das sein Sohn die Lichtgeborenen getötet hat, er konnte nicht verhindern das er, Tealor, eingekerkert wurde etc. (Falls ich mit der Lore falsch liege, sorry. Hab Nehrim nie gespielt, Enderal ist das erste Spiel das ich von SureAI gespielt habe^^ und ich hab bei weitem nicht alle Bücher gelesen bzw. gefunden
)
Zurück zu dem "Warum?"
War gerade, also vor ungefähr ner halben Stunde oder so^^, an der Stelle wo wir warten bis die Sache mit Kurmai und dem Sternenschiff anfängt. Der Traum mit Vati...
Wie ist es machtlos zu sein? Nichts tun zu können?
und
Jetzt kannst du es.
(Nicht wirklich so wie es auch in-game ist, aber in der essenz
Ich denke nicht das es für die Hohen irrelevant ist, wer der Prophet oder, im allgemeinen Bote ist. Oder besser gesagt, es ist irrelevant für sie, aber nicht jeder kann Prophet bzw. Bote werden.
Die Sache mit der Akzeptanz ist vielleicht so, aber warum werden dann ausgerechnet wir(unser Charakter) gewählt und nicht derjenige, der von einem Banditen erstochen wurde? Derjenige Akzeptiert seinen Tod vielleicht genauso wenig. Oder derjenige, der gerade dann von einem Wolfsrudel verspeist wird
Wo meine Gedanken gerade hängenbleiben ist das mit dem Machtlos sein. Unser Charakter muss mit ansehen, wie Sirius getötet wird und kann nichts tun. Er konnte nichts tun um die Maskierten Männer aufzuhalten die seine Familie getötet haben.
Wie das mit Tealor zusammenhängt, da er ja auch Fleischloser ist und ich denke das auswählen (sozusagen) der Boten nach einem bestimmten Muster verfährt... Tealor war machtlos gegen seinen Sohn. Er konnte nicht verhindern das sein Sohn die Lichtgeborenen getötet hat, er konnte nicht verhindern das er, Tealor, eingekerkert wurde etc. (Falls ich mit der Lore falsch liege, sorry. Hab Nehrim nie gespielt, Enderal ist das erste Spiel das ich von SureAI gespielt habe^^ und ich hab bei weitem nicht alle Bücher gelesen bzw. gefunden
Cyrenne wrote:Ich denke nicht das es für die Hohen irrelevant ist, wer der Prophet oder, im allgemeinen Bote ist. Oder besser gesagt, es ist irrelevant für sie, aber nicht jeder kann Prophet bzw. Bote werden.
Die Sache mit der Akzeptanz ist vielleicht so, aber warum werden dann ausgerechnet wir(unser Charakter) gewählt und nicht derjenige, der von einem Banditen erstochen wurde? Derjenige Akzeptiert seinen Tod vielleicht genauso wenig. Oder derjenige, der gerade dann von einem Wolfsrudel verspeist wird
Hmm.. so gesehen hat es ja sogar etwas friedliches wenn man Tealor am Ende glücklich am Boden liegend betrachtet. Da er glaubt seine Aufgabe erledigt zu haben, kann er jetzt ohne Bedenken sterben. Der Spieler weiss selbst noch nicht was seine Aufgabe ist, worauf die Frage im Traum "Na, hast du es schon gefunden?" abzielt, vermute ich (und ich hab das immer wörtlich genommen und tausend mal die blöde Karte abgesucht
Andererseits werfen die Hohen dem Charakter auch immer Schwäche vor. Und da sie ja nur manipulieren können, müsste das auch eine hohe Relevanz für ihn haben, sonst würden sie das nicht tun. Die Machtlosigkeit hat also auch was.
Stampfer wrote: Ich denke in der Akzeptanz-Idee steckt vor allem drin, dass man mit dem Glauben gestorben ist unbedingt noch etwas zu erledigen zu haben. Tealor wollte um jeden Preis noch in seinem Leben Bedeutung erlangen (bzw wenns mans negativ sieht, wie es im Spiel direkt ausgedrückt wird: er wollte nicht als Versager in die Geschichte eingehen). Der Spieler hatte nie eine Chance erhalten, er will, wie es im Intro schon gesagt wird, unbedingt in Freiheit leben. Sein Existenzwunsch ist deshalb auch der einzige, den die Hohen nicht so leicht manipulieren können. Er ist ihre einzige Schachfigur, die das Potential hätte die Geschichte zu ändern (sagen sie ja so ungefähr im direkten Gespräch auf der tropischen Insel). Schachfiguren wie Tealor sind aufgrund ihres Wunsches von Anfang an dazu verdammt den Hohen direkt in die Hände zu spielen.
Hmm.. so gesehen hat es ja sogar etwas friedliches wenn man Tealor am Ende glücklich am Boden liegend betrachtet. Da er glaubt seine Aufgabe erledigt zu haben, kann er jetzt ohne Bedenken sterben. Der Spieler weiss selbst noch nicht was seine Aufgabe ist, worauf die Frage im Traum "Na, hast du es schon gefunden?" abzielt, vermute ich (und ich hab das immer wörtlich genommen und tausend mal die blöde Karte abgesucht).
Andererseits werfen die Hohen dem Charakter auch immer Schwäche vor. Und da sie ja nur manipulieren können, müsste das auch eine hohe Relevanz für ihn haben, sonst würden sie das nicht tun. Die Machtlosigkeit hat also auch was.
Was die Maschine noch sagt... Schwache Fischerstochter, jetzt eine Kämpferin. Ergrauender Feldherr, jetzt ein charismatischer Anführer. <--- oder so ähnlich. Das die Hohen, bzw. auch Vait glaub ich, dem Charakter vorwerfen schwach zu sein, obwohl man im Grunde ja immer stärker wird je weiter wir der Geschichte folgen... Das mit der Machtlosigkeit lässt mir keine Ruhe. Im Gespräch mit der Maschine sagt er, die Hohen selbst sind machtlos, sie können manipulieren usw. aber wir Menschen läuten die... um... Läuterung
Vielleicht hängt ja auch alles zusammen in dem Sinne, das, bei Tealor, er machtlos gegen seinen Sohn war, bei seinem Tod einfach noch nicht bereit war aufzugeben, wollte nicht so sterben und in die Geschichte eingehen als Versager usw. Und bei unserem Charakter, das Gossenkind, machtlos irgendwas zu tun um die Familier/Sirius zu retten, zu schwach um irgendwas zu ändern und der grösste Wunsch von uns ist das wir stark genug sind die Welt zu verändern...
Was mir jetzt noch einfällt^^ (sorry für den langen Text, falls es überhaupt einer liest und versteht was ich mit meinem "gebabbel" meine...)
Die verschleierte Frau sieht das in uns und sorgt dafür das wir Prophet werden anstelle von... Sirius/jemand anderes der auch grad am sterben ist und glaubt noch was zu erledigen zu haben, was (für die Person) wichtiges.
Warscheinlich bin ich aber auch auf dem Holzweg und all mein geschreibsel macht wenig sinn
In diesem thread hat der Autor eigentlich schön herausgearbeitet, was die Mentalität unseres Charakters ist:
http://forum.sureai.net/viewtopic.php?f=206&t=8999
Wir sind ein schwaches, ungeliebtes Kind, das die ganze Härte der Welt zu spüren bekommen hat. Der sehnlichste Wunsch ist es daher der eigenen Ohnmächtigkeit zu entkommen. Kontrolle über das eigene Schicksal zu gewinnen damit wir unsere alte Welt, in
der wir nur Schmerz erfahren haben, endlich hinter uns lassen können. Daher rühren dann wohl auch die ständigen Anspielungen auf die Schwäche des Charakters. Es ist seine größte Angst, auf die die Hohen immer wieder abzielen, wenn sie mit uns sprechen (und sie scheinen sich ja generell eher mit den negativen Emotionen zu befassen, wenn sie manipulieren wollen).
Unser Wunsch - die Macht über unser eigenes Schicksal zu erlangen bzw die Welt verändern zu können - könnte den Hohen deshalb auch wirklich gefährlich werden. Denke schon, dass du da richtig liegst.
Bleiben aber immer noch Fragen. Z.B. bisher noch von den Devs gestellt:
* Wer ist eigentlich Aixon?
* Was ist die Natur des alten Mannes?
http://forum.sureai.net/viewtopic.php?f=206&t=8999
Wir sind ein schwaches, ungeliebtes Kind, das die ganze Härte der Welt zu spüren bekommen hat. Der sehnlichste Wunsch ist es daher der eigenen Ohnmächtigkeit zu entkommen. Kontrolle über das eigene Schicksal zu gewinnen damit wir unsere alte Welt, in
der wir nur Schmerz erfahren haben, endlich hinter uns lassen können. Daher rühren dann wohl auch die ständigen Anspielungen auf die Schwäche des Charakters. Es ist seine größte Angst, auf die die Hohen immer wieder abzielen, wenn sie mit uns sprechen (und sie scheinen sich ja generell eher mit den negativen Emotionen zu befassen, wenn sie manipulieren wollen).
Unser Wunsch - die Macht über unser eigenes Schicksal zu erlangen bzw die Welt verändern zu können - könnte den Hohen deshalb auch wirklich gefährlich werden. Denke schon, dass du da richtig liegst.
Bleiben aber immer noch Fragen. Z.B. bisher noch von den Devs gestellt:
* Wer ist eigentlich Aixon?
* Was ist die Natur des alten Mannes?
*sigh* und ich war zu spät^^
Hab ein paar Scenen noch mal durchgespielt und da fiel mir das auf. Ungeliebtes Kind, Bastard, wenn man Vati glauben kann... Der Wunsch als der akzeptiert zu werden, der man ist... (und der Rest, den ich schon vorher aufgeschrieben hab
)
Zu der Frage mit Aixon und dem alten Mann hab ich bis jetzt auch noch keine Antworten bzw. Theorien. Könnte noch kommen, Geistesblitze sollen ja vorkommen
Hab ein paar Scenen noch mal durchgespielt und da fiel mir das auf. Ungeliebtes Kind, Bastard, wenn man Vati glauben kann... Der Wunsch als der akzeptiert zu werden, der man ist... (und der Rest, den ich schon vorher aufgeschrieben hab
Zu der Frage mit Aixon und dem alten Mann hab ich bis jetzt auch noch keine Antworten bzw. Theorien. Könnte noch kommen, Geistesblitze sollen ja vorkommen
Stampfer wrote:In diesem thread hat der Autor eigentlich schön herausgearbeitet, was die Mentalität unseres Charakters ist:
http://forum.sureai.net/viewtopic.php?f=206&t=8999
Wir sind ein schwaches, ungeliebtes Kind, das die ganze Härte der Welt zu spüren bekommen hat. Der sehnlichste Wunsch ist es daher der eigenen Ohnmächtigkeit zu entkommen. Kontrolle über das eigene Schicksal zu gewinnen damit wir unsere alte Welt, in
der wir nur Schmerz erfahren haben, endlich hinter uns lassen können. Daher rühren dann wohl auch die ständigen Anspielungen auf die Schwäche des Charakters. Es ist seine größte Angst, auf die die Hohen immer wieder abzielen, wenn sie mit uns sprechen (und sie scheinen sich ja generell eher mit den negativen Emotionen zu befassen, wenn sie manipulieren wollen).
Unser Wunsch - die Macht über unser eigenes Schicksal zu erlangen bzw die Welt verändern zu können - könnte den Hohen deshalb auch wirklich gefährlich werden. Denke schon, dass du da richtig liegst.
Bleiben aber immer noch Fragen. Z.B. bisher noch von den Devs gestellt:
* Wer ist eigentlich Aixon?
* Was ist die Natur des alten Mannes?
Onida wrote:Warum soll der Main schwach sein, wenn ich Sirius antworte "es waren die Bastarde vom Tempel" antwortet er "so resolut wie immer. Über den Verlust seiner Familie zu trauern, ist für mich keine schwäche.
Und so nebenbei, meine Interpretation da oben war auch nicht 100 % richtig. Kann man in dem anderen Thread erfahren.
Können sich nicht mal die Storywriter melden?








