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Ich habe ein paar Theorien zur Läuterung aufgestellt, die mir persönlich als plausibel erscheinen.

Die eigentliche Gesichte verrät uns nicht, woher die hohen kommen und was ihre Beweggründe sind, doch wenn man sich den Begriff der Läuterung genauer anschaut, könnte man diese Fragen besser beantworten.
[+] Läuterung Ursache
Es wird, ausgehend von Grabungen an den Ruinen früherer Zivilisationen und Visionen der Boten, davon ausgegangen, dass die Hohen direkt auf eine unbekannte Weise sämtliches Leben vernichten. Daraufhin wird das Leuchtfeuer als Waffe gegen die Hohen gebaut. Da die Boten es jedoch, durch Manipulation der Hohen bedingt, nicht schaffen, das Leuchtfeuer fertigzustellen und es aus Verzweiflung ohne den Numinos zünden, wird dessen Energie ungerichtet abgegeben und zerstört in einem sich schnell ausbreitenden Gebiet alles höhere Leben.
Wir wissen nur, dass die Läuterung den Hohen zur Vermehrung dient, da dass Wissen und der Verstand einer kompletten Menschheit zu einem neuen Hohen wird.
[+] Läuterung Begriff der Forstwirtschaft
Die Läuterung (Dickungspflege) ist eine Maßnahme zur Bestandsregulierung in der Forstwirtschaft.
Daher mein Gedanke: Woher die Hohen kommen.
= Die Hohen waren einst die erste Menschheit auf dem Planeten. Sie haben sich ungehindert weiterentwickeln können, sowohl technisch, als auch sozial und körperlich. Es gab keinen natürlichen Todfeind mehr, vor dem sie sich fürchten mussten und konnten somit unaufhörlich existieren.
Da man nie aufhört, sich zu entwickeln, erreichte diese Menschheit eine neue Ebene der Existenz: Sie wurden zu dem, was man als "Hoher" bezeichnet.
[+] Sternlinge
Was vermutlich auch das "plötzliche" Verschwinden der Sternlinge war, wie es der schwarze Wächter und mitteilte, da diese der Läuterung entkamen, sich immer weiterentwickeln konnten und eines Tages einfach nicht mehr aufspürbar waren.
Wie genau wurden sie zu "Hohen"?
Mit Hilfe der schwarzen Steine und des Leuchtfeuers, welche von ihnen erfunden wurden. Es sollte außer Frage stehen, dass die schwarzen Steine die Kraft besitzen, organisches Leben, den Verstand und eine unbeschreibliche Ebene (die Ebene der Hohen, ein Jenseits) manipulieren zu können. Selbst Dal'Galar, Calias Vater, wusste davon. Die Seele seiner Tocher hatte ihren toten Körper schon längst verlassen, doch das nahm er nicht hin und forschte mit einem schwarzen Stein.
Wenn meine Theorie stimmt, dann hat er genau das Gegenstück zur Läuterung gefunden: Den Verstand, der getrennt vom Körper auf einer anderen Ebene existiert, durch die Kraft eines schwarzen Steins zurück in den Körper zu transportieren.
Was meine Theorie unterstreicht ist Calias erste Reaktion, die sie nach der Wiederbelebung zeigt: Sie fühlt sich, als würde ihr Kopf brennen. Das gleiche Gefühl tritt bei der eigentlichen Läuterung auf -> das Trennen von Körper und Seele/Verstand verursacht immer die gleiche Art von Schmerz.

Was ist das Ziel der Hohen?
Es ist kein zufall, dass die Hohen der Menschheit mit der Läuterung immer dann drohen, wenn sie sich technisch auf ein hohes Level entwickelt hat. Hierbei bin ich mir etwas unsicher, aber es könnte gut sein, dass es, wie dem Läuterungsbegriff in der Forstwirtschaft, eine "Bestandsregulierung" ist. Wenn die Menschen über einen solchen Fortschritt und eine solche Kraft verfügen, die sie bei der weiteren Entwicklung erhalten würde, würde sie sich - und vermutlich den ganzen Planeten - selbst auslöschen.
Mit der Läuterung wird dies verhindert und einer neuen Menschheit, die sich bei einer unrealistisch geringen Chance anders entwickelt, eine Chance gegeben, sich den schlechten Attributen, die für die eigene Auslöschung sorgen würden, abzuwenden.
Somit gesehen wären die Hohen tatsächlich nicht die "Bösen", sondern lediglich ein Regulator, eine Sicherung.


Ich hoffe, wir können ordentlich über das Thema diskutieren :)
Auch würde ich solche Theorien gerne in Videos festhalten, in denen die Argumente direkt vom Spiel per Cut unterstützt werden. Dafür würde ich das ganze aber gerne vorher mit euch ausfeilen.
Sehr gute Theorie, zu welcher mir spontan keine Gegenargumente einfallen! :o

Ob die Hohen nun wirklich "böse" im klassischen Sinne sind, lässt sich ja auch nicht so leicht sagen.
Wir wissen ja nicht, was so ein Hoher wirklich ist und was er den ganzen Tag so treibt. :)
Vielleicht hatte Coarek ja recht und die Menschheit als ganzes erreicht tatsächlich eine "bessere" Entwicklungsstufe.
Ha, jetzt ist mir doch ein Gegenargument eingefallen, sogar ein ziemlich simples. :twisted:

Ist ja alles schön und gut mit "die Hohen sorgen dafür, dass eine unwürdige Gesellschaft keine höhere Entwicklungsstufe erreicht um die Zerstörung des Planeten zu verhindern...", aber eine Sache lässt sich nicht so recht mit deiner Theorie erklären:

Sollte es den Menschen tatsächlich gelingen, das Leuchtfeuer mit dem Numinos zu zünden, werden die Hohen vernichtet.

Wenn der Zyklus also der Prüfung der Menschheit dient, warum sollten die Erschaffer und Wächter der ganzen Sache dann sich selbst vernichten lassen?

Das das Leuchtfeuer mit Numinos die Hohen vernichten wird lässt sich irgendwie nicht mit deiner Theorie unter einen Hut bringen. Die Hohen könnten doch einfach sagen "Toll gemacht, ihr habt die Prüfung bestanden und dürft euch weiterentwickeln!". Wozu sollten sie mehr oder weniger Selbstmord begehen?
Ganz einfach.
Die Hohen wissen wie einfach die Menschen zu manipulieren sind uns sind sich zu 100% sicher das Spiel zu gewinnen. Sie sind sich so sicher, das Sie auch ihr Dasein dafür riskieren.
Ich gebe Mölli fast recht.
Die Hohen haben diesen Mechanismus in das Leuchtfeuer eingebaut, um eine "perfekte" Menschheit gewähren zu lassen. Solange die Menschen aber noch ihren negativen Urtrieben (dem Neid, dem Hass,..) folgen, haben sie überhaupt keine Chance, den Numinos zu benutzen, da die Zyklen alle gleich ablaufen.

Die Hohen würden sich selbst zerstören lassen, da ihr Ziel erreicht wurde und sie keinen Nutzen mehr haben. Auch würden sie sich durch eine perfekte Menschheit nicht mehr vermehren können, da diese nicht manipulierbar sind.
02.07.2017 01:24Bavragor wrote:
Ha, jetzt ist mir doch ein Gegenargument eingefallen, sogar ein ziemlich simples. :twisted:

Ist ja alles schön und gut mit "die Hohen sorgen dafür, dass eine unwürdige Gesellschaft keine höhere Entwicklungsstufe erreicht um die Zerstörung des Planeten zu verhindern...", aber eine Sache lässt sich nicht so recht mit deiner Theorie erklären:

Sollte es den Menschen tatsächlich gelingen, das Leuchtfeuer mit dem Numinos zu zünden, werden die Hohen vernichtet.

Wenn der Zyklus also der Prüfung der Menschheit dient, warum sollten die Erschaffer und Wächter der ganzen Sache dann sich selbst vernichten lassen?

Das das Leuchtfeuer mit Numinos die Hohen vernichten wird lässt sich irgendwie nicht mit deiner Theorie unter einen Hut bringen. Die Hohen könnten doch einfach sagen "Toll gemacht, ihr habt die Prüfung bestanden und dürft euch weiterentwickeln!". Wozu sollten sie mehr oder weniger Selbstmord begehen?
Es gibt da noch mehr als dieses Gegenargument:

1) Die "Hohen" sind lediglich ein Parasit
Durch die neuere Forschung weiss man inzwischen das auch reale Parasiten "es drauf haben" ihren Wirt so zu manipulieren - dass er sein Verhalten zu Gunsten des Parasiten ändert.
Ich selbst billige den "Hohen" nicht mal ein eigenes Bewusstsein zu - alles was sie tun erinnert mich ehr an animalische Reaktionen

2) endlose Zyklen??
Das verneine ich inzwischen - ich gehe nicht mal davon aus dass es auf diesem Planeten eine wirkliche hochtechnologische Zivilisation ähnlich unserer gegeben hat.
Warum??
Ganz einfach -> es gibt immer noch reichlich EINFACH abzubauende Erzlagerstätten!
Diese gibt es z.B. bei uns schon seit 150 Jahren nicht mehr.
Aber ohne diese kann sich keine antike oder mittelalterliche Zivilisation entwickeln.

Recycling?? Geht nicht - weil was bleibt denn nach z.B. 5000 Jahren von Eisen- oder Bronze-Geräten zurück.

Zusatz:
Sollte wirklich die gesamte Biosphäre bei der "Läuterung" zum Teufel gehen - bedarf es eigentlich zig MILLIONEN Jahre bis
eine neue entstanden ist in der hochentwickelte Tiere bzw. Menschen überlebensfähig sind

Das erste Bild in der Sternenstadt-Galerie hat für mich den Anstrich eines "göttlichen" Schöpfungsaktes.
Nur dazu sind auf keinen Fall die "Hohen" in der Lage - da bedarf es ganz anderer "Mitspieler"
:wink:

Persönlich bin ich der Meinung - dass die "Hohen" die Folge eines missglückten magischen Experimentes sind - ähnlich dem was in Osten von Enderal geschehen geschehen war
und
nun steckt die Menschheit in einer Sackgasse - der immer wieder kehrenden "Läuterung"
02.07.2017 11:17Miauzi wrote:
1) Die "Hohen" sind lediglich ein Parasit
Durch die neuere Forschung weiss man inzwischen das auch reale Parasiten "es drauf haben" ihren Wirt so zu manipulieren - dass er sein Verhalten zu Gunsten des Parasiten ändert.
Ich selbst billige den "Hohen" nicht mal ein eigenes Bewusstsein zu - alles was sie tun erinnert mich ehr an animalische Reaktionen
eit 150 Jahren nicht mehr.
Aber ohne diese kann sich keine antike oder mittelalterliche Zivilisation entwickeln.
Die Parasiten-theorie hat zumindest mal einen guten Ansatz, aber ich halte es nicht ganz für plausibel. Die hohen bestehen ja aus dem Bewusstsein einer ganzen Zivilisation und ihre Aktionen sind das Resultat dieser. Deine Theorie würde das "Ernten" unterstreichen, wie es in der Story hervorgehoben wurde, wobei ich denke, dass dieser Begriff nur aus Unwissen über die tatsächlichen Beweggründe der Hohen entstanden ist. Wenn es tatsächlich nur Parasiten sind, die die Menschen als Wirt besitzen, warum gibt es dann den Numinos des Leuchtfeuers, welches die Parasiten auslöschen würde? Warum sollten sie das einbauen, wenn es ihnen wirklich nur darum geht, das Bewusstsein der Menschheit zu "ernten"?

02.07.2017 11:17Miauzi wrote:
2) endlose Zyklen??
Das verneine ich inzwischen - ich gehe nicht mal davon aus dass es auf diesem Planeten eine wirkliche hochtechnologische Zivilisation ähnlich unserer gegeben hat.
Warum??
Ganz einfach -> es gibt immer noch reichlich EINFACH abzubauende Erzlagerstätten!
Diese gibt es z.B. bei uns schon seit 150 Jahren nicht mehr.
Aber ohne diese kann sich keine antike oder mittelalterliche Zivilisation entwickeln.
Jede Zivilisation, die von der Läuterung ausgelöscht wurde, war ungefähr auf dem gleichen Stand der Technologie, auch wenn diese ein weniger anders aussah (z.B. Stilmittel der Architektur). Das heißt: Auf dem Level der Technologie, die wir im Spiel sehen. Dies wird uns auch vom Schwarzen Wächter bestätigt.
Das mit den Erzen ist für das Gameplay gedacht und sollte wahrscheinlich nicht für die Deutung der Geschichte dienen. Wenn alles komplett realistisch gehalten worden wäre, würde das Spiel eben weniger Spaß machen, da eigentlich fast alle Rohstoffe abgefarmt worden wären und durch die lange Zeit nutzlos wurden. Folglich ist das nur ein gutes Leveldesign und kein Schlüsselpunkt zur Deutung.

02.07.2017 11:17Miauzi wrote:
Zusatz:
Sollte wirklich die gesamte Biosphäre bei der "Läuterung" zum Teufel gehen - bedarf es eigentlich zig MILLIONEN Jahre bis
eine neue entstanden ist in der hochentwickelte Tiere bzw. Menschen überlebensfähig sind
Es wird nur "hohes" Leben ausgelöscht, also die Menschen. Tiere bleiben großteils verschohnt.
Wenn man sich das Alter einiger Menschen in dieser Welt anschaut, ist es schon plausibel, dass sich diese Menschheit schneller entwickelt, vorallem, da alte Technologie noch vorhanden ist und man mit der Zeit Schlüsse daraus ziehen kann. Sobald die neue Menschheit zur Kommunikation fähig ist, dauert es nicht sehr lange, bis sie sich unter diesen Umständen entwickelt, anders als in der realen Welt, in welcher es wirklich Millionen von Jahren dauert, da es kein existentes Wissen for unserem gab.
02.07.2017 11:17Miauzi wrote:
Das erste Bild in der Sternenstadt-Galerie hat für mich den Anstrich eines "göttlichen" Schöpfungsaktes.
Nur dazu sind auf keinen Fall die "Hohen" in der Lage - da bedarf es ganz anderer "Mitspieler"
:wink:
Eventuell doch die Verschleierte Frau, die eine Figur außerhalb des "Spiels" ist? :lol:
02.07.2017 09:39CykaWatte wrote:
Ich gebe Mölli fast recht.
Die Hohen haben diesen Mechanismus in das Leuchtfeuer eingebaut, um eine "perfekte" Menschheit gewähren zu lassen. Solange die Menschen aber noch ihren negativen Urtrieben (dem Neid, dem Hass,..) folgen, haben sie überhaupt keine Chance, den Numinos zu benutzen, da die Zyklen alle gleich ablaufen.

Die Hohen würden sich selbst zerstören lassen, da ihr Ziel erreicht wurde und sie keinen Nutzen mehr haben. Auch würden sie sich durch eine perfekte Menschheit nicht mehr vermehren können, da diese nicht manipulierbar sind.
Also, laut deiner Theorie hat sich die erste Menschheit nur aus dem einzigen Grund zu einem Hohen gemacht, um kommende Zivilisationen so lange auszulöschen, bis diese würdig sind, auf der Erde zu leben. Dann haben sie ihre Mission erfüllt und lassen sich töten.

Mit Verlaub, aber das erscheint mir überhaupt nicht plausibel.

Gut, dass sie, nach dem sie zu einem Hohen geworden ist, die Erde weiter "beschützen" möchte, ergibt ja noch Sinn. Und auch, dass sie eine würdige Menschheit am leben lassen. Aber die Hohen sind immer noch eine Wesensform und sie bestehen aus dem Bewusstsein einer ganzen Menschheit. Also haben sie auch die Eigenschaften dieser Menschheit übernommen.

Und nun komme ich zu meinem Punkt, der bei meinem vorherigen Post wohl nicht deutlich herausgearbeitet worden ist:
Der Trieb, der jeder Bewusstseinsform zu Grunde liegt, auf dem jedes Verhalten fußt, ist der Überlebenswille.
Der Einbau einer Mechanik in eine eigene Maschine, die die eigene Vernichtung herbeiführt, steht völlig konträr zu diesem Willen.

Ja, die Hohen prüfen die Menschheit, aber es gibt immer noch keinen Grund für die eigene Vernichtung. Warum sollten die Hohen nicht mit einer anderen Menschheit koexistieren können?
Und woher weißt du, dass das einzige Ziel der Hohen die Schaffung einer perfekten Menschheit ist (was die Selbstzerstörung erklären würde)?
Die Hohen vermehren sich ja weiter, also denke ich, man kann annehmen, dass sie sich auch weiterentwickeln (wollen). Der Wille zum Fortschritt liegt ja auch tief in den Menschen verankert (aus denen die Hohen bestehen). Wir wissen ja nicht, was die Hohen außer dem Zyklus sonst noch so treiben, von daher können wir nicht ohne weiteres davon ausgehen, dass das Aufrecherhalten des Zyklus ihre einzige Tätigkeit ist. Vor allem, da wir wissen, dass die Hohen erst kurz vor dem Ende des Zyklus in das Geschehen auf der Erde eingreifen. Der aktuelle Zyklus dauerte über 4000 Jahre. Viel Zeit, um auch andere Ziele zu verfolgen.

Zudem haben wir nur detailliert Einsicht in den eigenen Planeten (Vyn) und die eigene Sphäre. Wer weiß, was die Hohen in anderen Sphären und im Rest des Universums treiben?


Und zu Mölli: Egal, zu wie viel Prozent ich mir einer Sache sicher bin, einen unnötigen Nachteil zu riskieren ist immer töricht!
Das ist eben die größte Schwäche meiner Theorie: Man hat kaum Hinweise auf die wahre Intention der Hohen, sondern kann nur spekulieren. Auch können wir noch nicht beantworten, ob die Hohen einen tatsächlichen Überlebenswillen besitzen, oder ob sie einfach nur das effektivste Mittel benutzt haben, um die Menschen loszuwerden, ohne den Planeten zu schaden (Läuterung). Und ob, wenn die Läuterung geschieht, das Bewusstsein der ausgelöschten Menschheit mit dem der alten verschmilzt, um somit die Notwendigkeit einer Läuterung einzuprägen, steht auch nicht fest.
Hoffentlich gibt uns das DLC mehr Antworten auf all dies :)

Aber für den Mechanismus, der die Hohen auslöschen würde, kann ich dir eine Erklärung geben.
Es ist wie beim Schwarzen Wächter: er kann nichts tun, als zu existieren und zu beobachten. Er sehnt sich nach dem Tod oder zumindest eienr Veränderung, da ein Bewusstsein (er hat ja keinen menschlichen Körper mehr) nach tausenden von Jahren einfach nur noch müde wird und nicht mehr existieren will. Sobald die hohen ihr Ziel erreicht haben, kann ich mir gut vorstellen, dass sie diese Erlösung auch erfahren wollen und es nciht selbst tun können.
CykaWatte wrote:
Aber für den Mechanismus, der die Hohen auslöschen würde, kann ich dir eine Erklärung geben.
Es ist wie beim Schwarzen Wächter: er kann nichts tun, als zu existieren und zu beobachten. Er sehnt sich nach dem Tod oder zumindest eienr Veränderung, da ein Bewusstsein (er hat ja keinen menschlichen Körper mehr) nach tausenden von Jahren einfach nur noch müde wird und nicht mehr existieren will. Sobald die hohen ihr Ziel erreicht haben, kann ich mir gut vorstellen, dass sie diese Erlösung auch erfahren wollen und es nciht selbst tun können.
Da übersiehst du einen essentiellen Unterschied, weswegen deine Aussage meine Zweifel leider nicht ausräumen kann:
Das Bewusstsein des schwarzen Wächters ist im Goliath gefangen. Deshalb kann er nichts tun. Er kann sich nicht bewegen, er kann nicht handeln. Deswegen will er erlöst werden.
Bei den Hohen ist genau das nicht der Fall, weswegen man damit keinen Willen zur Erlösung begründen kann. Die Hohen sind nicht in lebloser Materie gefangen. Sie können handeln. Sie können sich entwickeln. Sie können in den Geist anderer Lebewesen eindringen etc.

Es bleibt also. Wir kennen weder Ziele und Tätigkeiten der Hohen, und können daher nicht davon ausgehen, dass die Erschaffung einer besseren Menschheit ihr einziges Ziel ist.


Ich denke auch, dass man deine Theorie, dass es nur einen Hohen gibt und dieser eine immer das neue Bewusstsein in sich aufnimmt, widerlegen kann. Wir reisen mit dem Wort der Toten in den letzten Hohen und nicht in den einen Hohen. Auch gleichen sich alle "Enthüllungsszenen" während der Story unter anderem in dem Punkt, dass eine Menschheit genau einen neuen Hohen ergibt bzw. das jetzt schon mehrere Hohe existieren.
02.07.2017 17:01Bavragor wrote:
Die Hohen sind nicht in lebloser Materie gefangen. Sie können handeln. Sie können sich entwickeln. Sie können in den Geist anderer Lebewesen eindringen etc.
Sie können sich entwickeln??

Wohl ehr könnten statt können und tatsächlich entwickeln sie sich gar nicht
Was ja dann meiner Theorie entspricht -> die sind eine parasitäre Lebensform - deren ganzes Trachten dem eigenen Überleben gilt
:wink:

Darum auch:
"Ihr sät - Wir ernten"
halt typisch für einen Parasiten
02.07.2017 17:01Bavragor wrote:
Da übersiehst du einen essentiellen Unterschied, weswegen deine Aussage meine Zweifel leider nicht ausräumen kann:
Das Bewusstsein des schwarzen Wächters ist im Goliath gefangen. Deshalb kann er nichts tun. Er kann sich nicht bewegen, er kann nicht handeln. Deswegen will er erlöst werden.
Bei den Hohen ist genau das nicht der Fall, weswegen man damit keinen Willen zur Erlösung begründen kann. Die Hohen sind nicht in lebloser Materie gefangen. Sie können handeln. Sie können sich entwickeln. Sie können in den Geist anderer Lebewesen eindringen etc.
Ich meinte nicht exakt die selbe Situation, in der der Schwarze Wächter steckt, aber im Sinne eine ähnliche. Die Hohen können eingreifen, aber ist das wirklich besser als Warten? Die Zyklen scheinen immer gleich abzulaufen und jeder hat seine feste Rolle darin, sodass die Hohen, wenn sie denn eingreifen, immer nur die gleiche Aktion wiederholen müssen.
Dass sie in "lebloser Materie" gefangen sind, denke ich aber schon, da es sich hierbei meiner Deutung nach um eine Materie handelt, die dem Nachleben ähnlich ist und deswegen es keinen Platz für organisches Leben in ihr gibt. Ob sie sich denn entwickeln, bezweifle ich, maximal aber durch die Beobachtungen der Anomalien (eingreifen der Verschleierten Frau).

02.07.2017 17:01Bavragor wrote:
Es bleibt also. Wir kennen weder Ziele und Tätigkeiten der Hohen, und können daher nicht davon ausgehen, dass die Erschaffung einer besseren Menschheit ihr einziges Ziel ist.
Dem stimme ich vollstens zu, wir können nur spekulieren, aber das macht ja auch Spaß und lässt die Story noch besser wirken :D

02.07.2017 17:01Bavragor wrote:
Ich denke auch, dass man deine Theorie, dass es nur einen Hohen gibt und dieser eine immer das neue Bewusstsein in sich aufnimmt, widerlegen kann. Wir reisen mit dem Wort der Toten in den letzten Hohen und nicht in den einen Hohen. Auch gleichen sich alle "Enthüllungsszenen" während der Story unter anderem in dem Punkt, dass eine Menschheit genau einen neuen Hohen ergibt bzw. das jetzt schon mehrere Hohe existieren.
Ich habe nicht gemeint, dass es nur einen Hohen gibt. Es wird mehrfach klargestellt, dass es mehrere gibt (Szene auf der Insel, auf der wir tierische Manifestationen der hohen begegnen, "...entsteht ein neuer Hoher", ...).
Ich meinte, dass sie ihr Wissen automatisch miteinander teilen, quasi ein kollektives Bewusstsein in mehreren (körperlosen) Personen.
Ich vermute dies, da sich theoretisch ansonsten ein neuer Hoher gegen die Ideale der alten stellen könnte, weil er ihre Ziele und Denkweisen nicht kennt. Da sie aber harmonisch koexistieren und die Menschen die Ziele von ihnen nicht kennen, muss es ganz sicher einen Austausch geben, welcher den neuen Hohen ihnen folgen lässt.
02.07.2017 18:03Miauzi wrote:
02.07.2017 17:01Bavragor wrote:
Die Hohen sind nicht in lebloser Materie gefangen. Sie können handeln. Sie können sich entwickeln. Sie können in den Geist anderer Lebewesen eindringen etc.
Sie können sich entwickeln??

Wohl ehr könnten statt können und tatsächlich entwickeln sie sich gar nicht
Was ja dann meiner Theorie entspricht -> die sind eine parasitäre Lebensform - deren ganzes Trachten dem eigenen Überleben gilt
:wink:

Darum auch:
"Ihr sät - Wir ernten"
halt typisch für einen Parasiten
Ja, sie können sich entwickeln.
Wie kommst du darauf, dass sie das nicht tun? Nur weil sie in das menschliche Leben auf Vyn immer auf dieselbe Art und Weise eingreifen, heißt das nicht, dass sie sich nicht entwickeln.
Denn wie ich schon sagte, können wir nur auf tiefere Informationen von Vyn und aus unserer Sphäre zugreifen. Alles andere ist uns verborgen (das Universum, andere Sphären). Wir wissen nicht, ob die Hohen auch dort aktiv sind und was sie dort tun. Wir wissen auch nicht, was die Hohen in der restlichen Zeit des Zyklus tun (siehe mein vorheriger Post), ob sie warten oder ob sie anderen Zielen nachgehen.
CykaWatte wrote:
Dass sie in "lebloser Materie" gefangen sind, denke ich aber schon, da es sich hierbei meiner Deutung nach um eine Materie handelt, die dem Nachleben ähnlich ist und deswegen es keinen Platz für organisches Leben in ihr gibt.
Ich denke eher, dass sie als eine Art Geisterwesen materielos sind. Das würde mMn besser dazu passen, dass sie in belebte wie unbelebte Dinge (z.B. Leichen) eindringen können oder ihre Erscheinungsform frei wählen können. Aber darüber lässt sich nur spekulieren.
CykaWatte wrote:
Ich meinte, dass sie ihr Wissen automatisch miteinander teilen, quasi ein kollektives Bewusstsein in mehreren (körperlosen) Personen.
Ich vermute dies, da sich theoretisch ansonsten ein neuer Hoher gegen die Ideale der alten stellen könnte, weil er ihre Ziele und Denkweisen nicht kennt. Da sie aber harmonisch koexistieren und die Menschen die Ziele von ihnen nicht kennen, muss es ganz sicher einen Austausch geben, welcher den neuen Hohen ihnen folgen lässt.Ich meinte, dass sie ihr Wissen automatisch miteinander teilen, quasi ein kollektives Bewusstsein in mehreren (körperlosen) Personen.
Da habe ich dich wohl zuerst falsch verstanden und muss dir in diesem Punkt recht geben. :D


Ihr bekommt mich nicht überzeugt, ich bleibe dabei:
Um Aussagen über die Tätigkeiten der Hohen, ihre Ziele oder ihre Bewusstseinsebene etc. zu machen haben wir einfach viel zu wenige Informationen. Denn wir erlangen nur dann Wissen über sie, wenn sie sich uns offenbaren.
Es liegt allein bei ihnen, ob, wie und wann sie das tun und welche Infos, wahre wie falsche, sie uns geben.
Das wurde doch wohl bewusst so gemacht. Ich meine Nico hat irgendwo sinngemäß mal geschrieben es sollen Interpretations Möglichkeiten für die Spieler offen bleiben. Es bleibt also Manches der eigenen Fantasie überlassen.

Vielleicht wird das eine oder andere in Forgotten Storys klarer (keine Ahnung!). Mal abwarten :wink:
02.07.2017 18:56Bavragor wrote:
Ja, sie können sich entwickeln.
Wie kommst du darauf, dass sie das nicht tun? Nur weil sie in das menschliche Leben auf Vyn immer auf dieselbe Art und Weise eingreifen, heißt das nicht, dass sie sich nicht entwickeln.
Dafür gibt es eben KEINE Hinweise - tut mir leid.
Manche nehmen es eben an - aber mehr als ein "Postulat" - sprich angenommene Voraussetzung - ist es eben nicht.

Ich selbst gehe eben nicht davon aus - nur weil die "Hohen" mit einem reden ist doch kein Beweis dafür das die ihre eine "Intelligenz" haben.
Selbst Parasiten aus dem niederen Tierreich können hoch entwickelte Säugetiere ist ihrem Verhalten beeinflussen - also manipulieren.

Auch sehe ich nicht das bei dem "Ernten" von Menschen bei der "Läuterung" eine Art "Über-Intelligenz" entsteht.
:shock:
Mich würden alle möglichen Informationen und Interpretationen über die schwarzen Steine interessieren, da dieses Thema anscheinend noch ziemlich offen ist.
Was wir definitiv wissen ist, dass es mehr als nur drei von ihnen gibt, sie die Energie für die Läuterung sind (oder auch die, um die Hohen zu "verbannen") und das sie zerstört werden können, wie man es in einem der Enden kann.
Würde mich über Imput zu diesem Thema freuen :D
Die Steine sind meiner Vermutung nach so etwas wie die Restenergie einer Läuterung.
[+] Schwarze Steine
Bei der Läuterung ist bisher immer ein Hoher entstanden,
überschüssige oder nicht verwertbare Anteile dabei werden in der Gegend absorbiert.
Daraus entstehen viele verschiedene magische Anomalien, ein Teil davon wird wohl zur Entstehung der Steine führen.
Diese wiederrum starten die nächste...
Was mich dazu bringt?
Ihre Energie ist der Magie der Hohen (und der der verschleierten Frau?) sehr ähnlich, wenn wohl auch schwächer,
auch sie enthalten scheinbar eine gewisse Art von Lebensenergie (oder Monster, Geister e.c.t.),
Ebenso können sie Trugbilder erschaffen und zu einem gewissen Grad real werden lassen, siehe z.B. Calia und den kleinen.
Und wenn die Hohen nicht körperlich eingreifen können, wie sollte sie die Steine erschaffen, um die nächste Läuterung zu starten.
PS:
-Ähnliches gilt auch bei der Kernschmelze, dabei entsteht auch wieder neues spaltbares Material
(wird in speziellen Atomkraftwerken sogar ausgenutzt)
-Oder sogar bei Revolutionen, dabei entsteht meist die Startkraft für die kommende Revolution, wenn zu der Zeit auch noch schwach.
Das ist ein interessanter Gedanke. Ich habe mich auch gefragt, wie die Steine denn wieder existieren können, nachdem man sie zerstört.
Laut meiner Theorie wurden sie ja von dem ursprünglichen Hohen (als er noch eine Zivilisation war) hergestellt, was zumindest den Ursprung erklären würde.
Die Regeneration/Neuschöpfung der Steine durch die Läuterung erscheint mir nicht abwegig, wenn ich auch die Theorie hatte, dass die VF neue Steine erschafft, bevor die kommende Zivilisation neu entwickelt wurde, erscheint mir deine Theorie plausibler und bietet mehr Anhaltspunkte.
Das mit den Lebensenergien innerhalb der Steine ist ja gut an Calia und den Geräuschen beim Zerstören der Steine erkennbar. Wenn es nicht zwei unterschiedliche Universen wären, könnte man auch hier Parallelen zu Skyrim ziehen:
[+] Skyrim DLCSpoiler
Man kann in dem Dawnguard-DLC in das Innere eines Seelensteines reisen und unterschiedlichste spirituelle Lebensformen finden, welche die Energie darstellen, die man z.B. auf Waffenverzauberungen übertragen kann. So ähnlich hätte das mit den Schwarzen Steinen sein können, wenn es denn diese Verbindung zwischen den Spielen gäbe, nur dass die Energie der Schwarzen Steine die eines Hohen entspräche.
Das mit den Erschaffen vorgestellter Realitäten - Projektionen - habe ich ja auch schon im Hauptkommentar erklärt und kann es deshalb bestätigen.

Ich werde wohl wieder spielen müssen, um noch mehr Informationen zu bekommen :D
Danke aber für diese interessanten Theorien!
Die Schwarzen Steine bestehen aus der Kraft unerfüllter Träume(Wünsche).
Calias Vater: totes Kind wieder zum Leben erwecken
Der Junge: wollte geliebt werden und normal sein
Die Schwester von Jespar: wollte den Tod vom Vater rächen und sein Werk vollenden
Das Ganze Spiel beginnt ja mit einem Traum und das ganze Spiel ist ein Traum der Hauptfigur(Fleischloser)

Und unerfüllte Träume (Wünsche) der Menschen können sehr Mächtig sein!
Das Problem hierbei ist, dass die Schwarzen Steine schon sehr lange existieren und z.B. als Erbstücke in Familien weitergegeben werden. Bevor seine Schwester ihn bekam, hatte Jespars Vater den Stein und er schien nicht die Art von Mensch zu sein, die Sehnsucht nach unerfüllten Träumen hat.
Es könnte aber dennoch sein, dass die Steine ihr wahres Potenzial - ihre Kräfte - durch diese Träume verleihen und ansonsten leblos sind, wie normale Edelsteine. Auch dafür müsste man sich anschauen, was vorher mit den Steinen passiert ist, woher sie kommen und ob sie von Rynéus, Jespars Schwester und Calias Vater für die Läuterung "aufgeladen" wurden. Das ist eigentlich auch ziemlich interessant und würde den Zusammenhang zwischen den Besitzern der Steine aufzeigen.
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