Warum sich Enderals Ende so schlecht anfühlt und wie man es ändern könnte, ohne die Idee zu zerstören
Ersteinmal danke an das gesamte Team für das grandiose Spiel. Die Welt ist wunderschön designt, mit viel Abwechslung und Liebe zum Detail. Und auch die Quests sind genial. Die Hauptstory ist mitreißend, wunderbar inszeniert und sehr tiefgründig.
Am Ende des Spiels erfährt der Spieler, dass er selbst nur eine Marionette der Hohen war und großen Anteil am Untergang der Welt hat und alles wofür man gekämpft hat praktisch wertlos war.
Man hat nun die Wahl, entweder man maßt sicht an zu probieren ganz Alleine die perfekte Menschheit zu schaffen ( was in meinen Augen mehr als naiv ist), oder man opfert sich für die Menschheit um ihr eine zweite Chance zu geben.
Für mich persönlich fühlen sich beide Optionen sehr schlecht an. Der Spieler hat zwar die Möglichkeit sich für die Menschheit zu opfern, aber dennoch wird der ganze Kontinent, den man lieben gelernt leergefegt. Außerdem hat man als Spieler keine Chance mehr mitzuwirken und zu versuchen die Welt durch kleine Änderungen in die richtige Richtung zu führen, aber eben nicht als erhabener Schaffer einer neuen Menschheit, sondern einer von Vielen, die versuchen ihren Marke zu hinterlassen und dennoch die schönen Seiten der Welt genießen.
Aus diesem Grund würde ich mir wünschen, dass man das Ende mit der Hoffnung etwas ändert.
Alternatives Ende: (Mit Inszenierung)
Als Spieler würde ich gerne noch viel mehr Zeit in Enderal verbringen. Ich will den Rest der Welt Erkunden (die tausendmal schöner ist als Skyrim), die ganzen magischen Symbole suchen, mir in Ruhe meine Haus einrichten und weitere Quests vervollständigen. Dies sind alles Dinge die unteranderem ein Openworldspiel ausmachen. Mir ist bewusst, dass ich das alles machen kann, in dem ich ein älteren Spielstand lade und die Hauptquest einfach nicht zuendespiele. Aber es fühlt sich schlecht an so viel in einer Welt zu machen, die am Ende doch untergeht und in der man meiner Meinung nach gescheitert ist (obwohl man sich geopfert hat).
Ich glaube ich spreche damit auch für viele andere Enderal Fans.
Leider habe ich weder die Fähigkeiten, noch die Ressourcen dazu, dieses Ende zu modden. Es wäre super, wenn SUREAI ein alternatives Ende auf Basis dieses Vorschlages entwickeln würde und als mod für Enderal veröffentlicht. Falls es irgendetwas gibt, womit ich helfen kann stehe ich gerne zur Verfügung.
Das neue Ende behält die wichtigen Ideen bei, aber es gibt dem Spieler ein positives Gefühl beim Beenden der Hauptquest, da es ihn nicht zwingt zu scheitern.
Selbst wenn es nicht möglich/gewollt ist dieses Projekt jemals umzusetzen, würde es mir ungeheur viel bedeuten eine Rückmeldung von den Entwicklern zu bekommen.
Grüße Soiro
Ersteinmal danke an das gesamte Team für das grandiose Spiel. Die Welt ist wunderschön designt, mit viel Abwechslung und Liebe zum Detail. Und auch die Quests sind genial. Die Hauptstory ist mitreißend, wunderbar inszeniert und sehr tiefgründig.
Am Ende des Spiels erfährt der Spieler, dass er selbst nur eine Marionette der Hohen war und großen Anteil am Untergang der Welt hat und alles wofür man gekämpft hat praktisch wertlos war.
Man hat nun die Wahl, entweder man maßt sicht an zu probieren ganz Alleine die perfekte Menschheit zu schaffen ( was in meinen Augen mehr als naiv ist), oder man opfert sich für die Menschheit um ihr eine zweite Chance zu geben.
Für mich persönlich fühlen sich beide Optionen sehr schlecht an. Der Spieler hat zwar die Möglichkeit sich für die Menschheit zu opfern, aber dennoch wird der ganze Kontinent, den man lieben gelernt leergefegt. Außerdem hat man als Spieler keine Chance mehr mitzuwirken und zu versuchen die Welt durch kleine Änderungen in die richtige Richtung zu führen, aber eben nicht als erhabener Schaffer einer neuen Menschheit, sondern einer von Vielen, die versuchen ihren Marke zu hinterlassen und dennoch die schönen Seiten der Welt genießen.
Aus diesem Grund würde ich mir wünschen, dass man das Ende mit der Hoffnung etwas ändert.
Alternatives Ende: (Mit Inszenierung)
Als Spieler würde ich gerne noch viel mehr Zeit in Enderal verbringen. Ich will den Rest der Welt Erkunden (die tausendmal schöner ist als Skyrim), die ganzen magischen Symbole suchen, mir in Ruhe meine Haus einrichten und weitere Quests vervollständigen. Dies sind alles Dinge die unteranderem ein Openworldspiel ausmachen. Mir ist bewusst, dass ich das alles machen kann, in dem ich ein älteren Spielstand lade und die Hauptquest einfach nicht zuendespiele. Aber es fühlt sich schlecht an so viel in einer Welt zu machen, die am Ende doch untergeht und in der man meiner Meinung nach gescheitert ist (obwohl man sich geopfert hat).
Ich glaube ich spreche damit auch für viele andere Enderal Fans.
Leider habe ich weder die Fähigkeiten, noch die Ressourcen dazu, dieses Ende zu modden. Es wäre super, wenn SUREAI ein alternatives Ende auf Basis dieses Vorschlages entwickeln würde und als mod für Enderal veröffentlicht. Falls es irgendetwas gibt, womit ich helfen kann stehe ich gerne zur Verfügung.
Das neue Ende behält die wichtigen Ideen bei, aber es gibt dem Spieler ein positives Gefühl beim Beenden der Hauptquest, da es ihn nicht zwingt zu scheitern.
Selbst wenn es nicht möglich/gewollt ist dieses Projekt jemals umzusetzen, würde es mir ungeheur viel bedeuten eine Rückmeldung von den Entwicklern zu bekommen.
Grüße Soiro
Hey Soiro,
ich bin zwar bei weitem kein Entwickler, aber ich bin der Meinung, ich kann wenigstens meine Meinung hinzufügen und eventuell zu einer Diskussion verhelfen.
Ich finde deine Idee eigentlich gar nicht so schlecht, schließlich fühlt sicherlich jeder eine Leere nach dem Ende der Hauptstory.
Alles, wofür man gekämpft hat, ist auf einmal verschwunden und war im Endeffekt sinnlos. Verständlich also, dass man eich ein "Happy-End" wünscht, damit man, wie du schon gesagt hast, weiterspielen kann.
Dein Vorschlag mit dem alternativen Ende wäre vielleicht sogar möglich, allerdings finde ich, dass das "ohne die Idee zu zerstören" damit leider nicht funktionieren wird. Klar wäre es cool, wenn man danach weiterzocken könnte, doch das war nie von den Entwicklern geplant. Es ging ihnen primär darum, eine untypische und besondere Story abzuliefern und damit am besten noch den Spieler zum Nachdenken anzuregen. Da man in Enderal nicht die "Freiheit" hat, wie es z.B in Skyrim der Fall ist, sich seinen Charakter komplett zusammenzuschustern, stößt dein Vorschlag leider auf ein Problem: Die Psyche des Protagonisten. Wie du ja sicher weißt, hat der Protagonist ein ziemlich mieses Kindheitstrauma erlitten und gibt sich dafür selbst die Schuld. Aus genau diesem Grund kann er auch von den Hohen dazu eingesetzt werden, die Handlung voranzutreiben und deshalb gibt es diese beiden Enden.
1.Wenn man sich opfert kann man die "Schuld" begleichen, die man seit der Kindheit mit sich herumschleppt, denn man kann endlich doch die Person retten, die man liebt,
2. Wenn man flieht, kann man die Welt nach seinem Belieben formen und es zumindest versuchen, die Zukunft zu Retten.
Natürlich ist das Ende sehr nihilistisch und unbefriedigend, aus subjektiver Sicht, aber das war von Anfang an so geplant, denn die Psyche des Protagonisten würde im Grunde nichts anderes zulassen, schließlich ist er in seinen eigenen Mauern gefangen.
Naja das war erstmal mein Einwurf zu deinem Post, denn ich finde deine Überlegung ziemlich gut, aber eben aus Storytechnischen gründen relativ schwierig.
Grüße zurück GamingPriest
ich bin zwar bei weitem kein Entwickler, aber ich bin der Meinung, ich kann wenigstens meine Meinung hinzufügen und eventuell zu einer Diskussion verhelfen.
Ich finde deine Idee eigentlich gar nicht so schlecht, schließlich fühlt sicherlich jeder eine Leere nach dem Ende der Hauptstory.
Alles, wofür man gekämpft hat, ist auf einmal verschwunden und war im Endeffekt sinnlos. Verständlich also, dass man eich ein "Happy-End" wünscht, damit man, wie du schon gesagt hast, weiterspielen kann.
Dein Vorschlag mit dem alternativen Ende wäre vielleicht sogar möglich, allerdings finde ich, dass das "ohne die Idee zu zerstören" damit leider nicht funktionieren wird. Klar wäre es cool, wenn man danach weiterzocken könnte, doch das war nie von den Entwicklern geplant. Es ging ihnen primär darum, eine untypische und besondere Story abzuliefern und damit am besten noch den Spieler zum Nachdenken anzuregen. Da man in Enderal nicht die "Freiheit" hat, wie es z.B in Skyrim der Fall ist, sich seinen Charakter komplett zusammenzuschustern, stößt dein Vorschlag leider auf ein Problem: Die Psyche des Protagonisten. Wie du ja sicher weißt, hat der Protagonist ein ziemlich mieses Kindheitstrauma erlitten und gibt sich dafür selbst die Schuld. Aus genau diesem Grund kann er auch von den Hohen dazu eingesetzt werden, die Handlung voranzutreiben und deshalb gibt es diese beiden Enden.
1.Wenn man sich opfert kann man die "Schuld" begleichen, die man seit der Kindheit mit sich herumschleppt, denn man kann endlich doch die Person retten, die man liebt,
2. Wenn man flieht, kann man die Welt nach seinem Belieben formen und es zumindest versuchen, die Zukunft zu Retten.
Natürlich ist das Ende sehr nihilistisch und unbefriedigend, aus subjektiver Sicht, aber das war von Anfang an so geplant, denn die Psyche des Protagonisten würde im Grunde nichts anderes zulassen, schließlich ist er in seinen eigenen Mauern gefangen.
Naja das war erstmal mein Einwurf zu deinem Post, denn ich finde deine Überlegung ziemlich gut, aber eben aus Storytechnischen gründen relativ schwierig.
Grüße zurück GamingPriest
Hi GamingPriest,
cool, dass du dir die Zeit genommen hast dich mit meinen Gedanken zum Ende auseinanderzusetzen. Mir ist bewusst, dass das alternative Ende weniger dramatisch ist, dennoch glaube ich, dass es storytechnisch Sinn ergeben kann.
Du hast Recht, dass die Psyche des Protagonisten dazu führt, dass er von den Hohen beeinflusst werden kann, wie all die anderen Propheten auch.
Der große Unterschied liegt jedoch darin, dass der Prophet, der Gespielt wird als einziger Aufgeklärt wird. Da die Verschleiter Frau ihm -warum auch immer- hilft. Meiner Meinung nach kann er sein Kindheitstrauma aus diesem Grund überwinden, wenn sein Geist stark genug ist.
Die große Frage bei den beiden Enden ist meiner Meinung nach, ob man den Glauben in die Menschheit verloren hat oder nicht.
-Die Maschine hat es und ist daher für das Ende mit der Sternenstadt. Das heißt aber nicht, das Sie Zwangsläufig recht hat.-
Meine persönliche Einstellung deckt sich stark mit dem Ende wo man sich opfert, da auch ich denke, dass Wandel geschehen kann, jedoch langsam und durch das Wirken von Vielen Menschen.
Das Ende von SUREAI ist keinesfalls schlecht. Aber ich würde mich dennoch freuen, wenn die Community das alternative Ende umsetzt. Dies geht aber nur mit der Hilfe von SUREAI, da die Originalsprecher essentiell sind.
Grüße Soiro
cool, dass du dir die Zeit genommen hast dich mit meinen Gedanken zum Ende auseinanderzusetzen. Mir ist bewusst, dass das alternative Ende weniger dramatisch ist, dennoch glaube ich, dass es storytechnisch Sinn ergeben kann.
Du hast Recht, dass die Psyche des Protagonisten dazu führt, dass er von den Hohen beeinflusst werden kann, wie all die anderen Propheten auch.
Der große Unterschied liegt jedoch darin, dass der Prophet, der Gespielt wird als einziger Aufgeklärt wird. Da die Verschleiter Frau ihm -warum auch immer- hilft. Meiner Meinung nach kann er sein Kindheitstrauma aus diesem Grund überwinden, wenn sein Geist stark genug ist.
Die große Frage bei den beiden Enden ist meiner Meinung nach, ob man den Glauben in die Menschheit verloren hat oder nicht.
-Die Maschine hat es und ist daher für das Ende mit der Sternenstadt. Das heißt aber nicht, das Sie Zwangsläufig recht hat.-
Meine persönliche Einstellung deckt sich stark mit dem Ende wo man sich opfert, da auch ich denke, dass Wandel geschehen kann, jedoch langsam und durch das Wirken von Vielen Menschen.
Das Ende von SUREAI ist keinesfalls schlecht. Aber ich würde mich dennoch freuen, wenn die Community das alternative Ende umsetzt. Dies geht aber nur mit der Hilfe von SUREAI, da die Originalsprecher essentiell sind.
Grüße Soiro
Nichts für ungut, aber dein Wunschende passt überhaupt nicht. Die beiden verfügbaren Enden zeigen auf, wie ausweglos der Kampf eigentlich ist, leider. Das ist die Konsequenz der Geschichte und damit unabdingbar.
Nur, weil es kein Happy-End ist, fühlt es sich doch nicht schlecht an. Wenn das dein Wunsch ist, dann bist du bei Enderal falsch. Zum Glück!
außerdem wäre das sehr unglaubwürdig.....
Nur, weil es kein Happy-End ist, fühlt es sich doch nicht schlecht an. Wenn das dein Wunsch ist, dann bist du bei Enderal falsch. Zum Glück!
HanSoloOne wrote:Nichts für ungut, aber dein Wunschende passt überhaupt nicht. Die beiden verfügbaren Enden zeigen auf, wie ausweglos der Kampf eigentlich ist, leider. Das ist die Konsequenz der Geschichte und damit unabdingbar.
Nur, weil es kein Happy-End ist, fühlt es sich doch nicht schlecht an. Wenn das dein Wunsch ist, dann bist du bei Enderal falsch. Zum Glück!außerdem wäre das sehr unglaubwürdig.....
Ich bin mal gespannt, wie er aus der Nummer wieder raus will; wird es ein "glücklicheres" Ende, beschwert sich die eine Hälfte der Spieler, wird es ein ähnlich graues Ende, beschwert sich die andere Hälfte.
Übelster Teaser, BTW.
HanSoloOne wrote:Nichts für ungut, aber dein Wunschende passt überhaupt nicht. Die beiden verfügbaren Enden zeigen auf, wie ausweglos der Kampf eigentlich ist, leider. Das ist die Konsequenz der Geschichte und damit unabdingbar.
Nur, weil es kein Happy-End ist, fühlt es sich doch nicht schlecht an. Wenn das dein Wunsch ist, dann bist du bei Enderal falsch. Zum Glück!außerdem wäre das sehr unglaubwürdig.....
Was ich mir wünsche ist kein nerviges Standardhappyend, wo man der strahlende Held ist, der gerade den ultimativen Feind besiegt hat und alles ist nun wunderschön. Wenn du das denkst, hast du wohl meinen Artikel nicht richtig gelesen oder verstanden.
Das Vorgeschlagene Ende ist einfach ein plausiebeles Ende bei dem man überlebt. Bei dem Ende vorgeschlagenen Ende hat man es nicht geschafft die Hohen zu besiegen, man hat sich bis zum Ende manipulieren lassen und dafür gesorgt, dass tausende von Menschen grundlos gestorben sind. Das Ende ist praktisch das normale 2. Ende, nur das man dort auch überlebt.
HanSoloOne wrote: Das ist die Konsequenz der Geschichte und damit unabdingbar.
Soiro wrote:Wenn du das denkst, hast du das Ende, wo man sich opfert, leider immernoch nicht verstanden. Das tut mir leide für dich. Aber vieleicht gehörst du einfach nicht nach Enderal
Wenn du das denkst, hast du das Ende, wo man sich opfert, leider immernoch nicht verstanden. Das tut mir leide für dich. Aber vieleicht gehörst du einfach nicht nach Enderal
Haha, wenn ich das lese glaube ich eher du gehört nicht nach Enderal, schließlich bist du es der mit dem Ende nicht zufrieden ist (damit sagst du ja deutlich aus, dass du Enderal als Ganzes nicht magst.)
Wenn du dich, nachdem du das Spiel zum ersten Mal durchgespielt hast, gut gefühlt hast, dann gehörst du damit wohl zu einer sehr kleinen Gruppen von Spieler. Versteh mich nicht falsch, das Spiel ist genial, dennoch habe ich mich nach dem ersten durchspielen ziehmlich schlecht gefühlt (wie tausende andere auch).
Das Vorgeschlagene Ende ist einfach ein plausiebeles Ende bei dem man überlebt. Bei dem Ende vorgeschlagenen Ende hat man es nicht geschafft die Hohen zu besiegen, man hat sich bis zum Ende manipulieren lassen und dafür gesorgt, dass tausende von Menschen grundlos gestorben sind.
Das Ende ist praktisch das normale 2. Ende, nur das man dort auch überlebt.
Mastian wrote:Haha, wenn ich das lese glaube ich eher du gehört nicht nach Enderal, schließlich bist du es der mit dem Ende nicht zufrieden ist (damit sagst du ja deutlich aus, dass du Enderal als Ganzes nicht magst.)
Soiro wrote:Für mich persönlich fühlen sich beide Optionen sehr schlecht an. Der Spieler hat zwar die Möglichkeit sich für die Menschheit zu opfern, aber dennoch wird der ganze Kontinent, den man lieben gelernt leergefegt. Außerdem hat man als Spieler keine Chance mehr mitzuwirken und zu versuchen die Welt durch kleine Änderungen in die richtige Richtung zu führen, aber eben nicht als erhabener Schaffer einer neuen Menschheit, sondern einer von Vielen, die versuchen ihren Marke zu hinterlassen und dennoch die schönen Seiten der Welt genießen.
Aus diesem Grund würde ich mir wünschen, dass man das Ende mit der Hoffnung etwas ändert.
HanSoloOne wrote:Ähm - du sagtest nicht, dass DU dich schlecht gefühlt hast (weil das Ende traurig war), sondern dass sich das Ende an sich schlecht anfühlt! Das ist ein kleiner Unterschied.....
Hier nochmal zur Erinnerung.
Soiro wrote:Für mich persönlich fühlen sich beide Optionen sehr schlecht an. Der Spieler hat zwar die Möglichkeit sich für die Menschheit zu opfern, aber dennoch wird der ganze Kontinent, den man lieben gelernt leergefegt. Außerdem hat man als Spieler keine Chance mehr mitzuwirken und zu versuchen die Welt durch kleine Änderungen in die richtige Richtung zu führen, aber eben nicht als erhabener Schaffer einer neuen Menschheit, sondern einer von Vielen, die versuchen ihren Marke zu hinterlassen und dennoch die schönen Seiten der Welt genießen.
Aus diesem Grund würde ich mir wünschen, dass man das Ende mit der Hoffnung etwas ändert.
HanSoloOne wrote: Und was ist an "deinem Ende" plausibel?
HanSoloOne wrote:Und warum sollte das so sein?
Vieleicht solltest du erstmal meinen Beitrag richtig lesen, bevor du beginnst andere Leute anzufeinden und einen unnötigen Streit vom Zaun zu brechen. Dort steht schwarz auf weiß was mit der Überschrift gemeint ist.
Warum sollte einen die verschleierte Frau nicht vor dem Leuchtfeuer schützen können. Immerhin ist Sie in der Lage Jespar wiederzubeleben und den Prophten zum Schwarzen Wächter zu führen. Warum sollte man außerdem nicht in der Lage sein das Leuchtfeuer zu zerstören bevor ganz Enderal vernichtet wird.
Was ist daran unplausiebel. Wenn du schon deinen Senf dazu geben musst, dann argumentiere wenigstens. Es geht nicht darum, ob du es gut oder schlecht findest, sondern warum es deiner Meinung nach Storytechnisch keinen Sinn ergibt.
Du kannst dir gerne meine anderen Beiträge durchlesen. Ich habe schon sehr viel zu diversen Thematiken innerhalb des Spiels zum Besten gegeben. Dies deckt sich mit der Erklärung, die du hier lesen willst. Um es kurz zu machen: wenn man beide Enden weiter denkt, dann kann man lediglich zu der Erkenntnis gelangen, dass der Kampf gegen die Läuterung vergebens ist. Zumal das Leuchtfeuer überhaupt nichts mit dem wahren Problem zu tun hat.....
Genaugenommen sage ich nirgendwo, dass mir das Spiel nicht gefällt, ganz im Gegenteil. Du beziehst dich legendlich auf die Überschrift. Hättest du meinen Beitrag wirklich gelesen, dann hättest du verstanden was ich gemeint habe.
Soiro wrote:Genaugenommen sage ich nirgendwo, dass mir das Spiel nicht gefällt, ganz im Gegenteil. Du beziehst dich legendlich auf die Überschrift. Hättest du meinen Beitrag wirklich gelesen, dann hättest du verstanden was ich gemeint habe.
Mastian wrote:Ich habe nie behauptet dir würde das Spiel an sich nicht gefallen sondern das dir Enderal als Ganzes nicht gefällt, da du das Ende (welches ein wichtiger Teil von Enderal ist) nicht magst.
Enderal bietet eine mitreißende Story. Die Enden passen ins Geschehen, aaaber... ich f.e. gehöre zu den Leuten, die nicht masochistisch genug veranlagt sind, sich eins der Enden, egal welches, nochmal zu geben. Es gibt einen gewissen Punkt an dem ich das Spiel beende. Im wahrsten Sinne des Wortes 'End of Story' für mich.
Trotzdem gefällt mir Enderal so gut, dass ich mit zwei Chars rd. 380 Std.auf dem Konto habe und jetzt den dritten Build ausprobiere. (Auch wenn von den Stunden ein gut Teil fürs modden und ausprobieren drauf ging).
Das sollte man vll. aber auch nicht so verallgemeinern.
Enderal bietet eine mitreißende Story. Die Enden passen ins Geschehen, aaaber... ich f.e. gehöre zu den Leuten, die nicht masochistisch genug veranlagt sind, sich eins der Enden, egal welches, nochmal zu geben. Es gibt einen gewissen Punkt an dem ich das Spiel beende. Im wahrsten Sinne des Wortes 'End of Story' für mich.
Trotzdem gefällt mir Enderal so gut, dass ich mit zwei Chars rd. 380 Std.auf dem Konto habe und jetzt den dritten Build ausprobiere. (Auch wenn von den Stunden ein gut Teil fürs modden und ausprobieren drauf ging).
Außerdem ist doch genau das Leuchtfeuer das Problem. Allein durch die Suche nach diesem ist schon alles zum Scheitern verurteilt. Es könnte gar nicht MIT dem Numinos gezündet werden. Und könnte es das, so wäre es obsolet.
Das Problem liegt tief verankert im Bewusstsein der Menschen und selbst ein mit dem Numinos gezündetes Leuchtfeuer würde daran gar nichts ändern. Es ist lediglich ein weiteres Symbol dessen, dass der Mensch unreflektiert an seine Probleme herangeht und sich neben Feindbildern auch die große, allumfassende Lösung für seine Misere erhofft. Welche es selbstverständlich nicht gibt.
Es gibt Hoffnung beim Karthasis-Ende? Wohl kaum! Als Calia / Jespar sagt, auf Arazeal sei ein weiteres Leuchtfeuer gefunden worden, sollte die Sache doch klar sein. Es wird erneut denselben Ausgang nehmen.
Beim Sternenstadt-Ende könnte man im ersten Moment noch mehr Hoffnung haben. Aber auch hier gilt: der Prophet ist ein Mensch und würde seine Makel automatisch mit in die Welt tragen. Eine alturistische Menschheit? Dazu müsste der Prophet selbst altruistisch sein, ist er aber nicht. Er ist ja ein Mensch. Sehr deutlich wird das im Gespräch mit dem schwarzen Wächter, der seit unvorstellbar langer Zeit alles beobachtet hatte, die Möglichkeit hatte, aus alldem zu lernen. Worum geht es ihm am Ende? Ein Gott zu werden - egoistische, machtversessene Motivation. Wenn nicht mal er "sich selbst überwunden" hat, dann besteht für die Menschheit im Kollektiv leider keine Aussicht auf Erfolg. Der alte Mann hatte es ebenfalls versucht und ist an seinem Stolz (menschliche Eigenschaft) gescheitert.
Zuletzt wirft der schwarze Wächter die Frage auf, ob der Zyklus eine Prüfung für die Menschheit sei. Das dementiert er quasi direkt, indem er darauf hinweist, dass dies vermutlich auch nur sein Wunschdenken sei und der permanente Kampf mit sich selbst eine Konstante des Seins darstelle.
Da das Leuchtfeuer der falsche Anastz ist, kann es keinen Ausweg aus dem Zyklus geben und dementsprechend auch keine anderen Enden. Wenn die Entwickler trotzdem damit liebäugeln, bin ich schon sehr gespannt, wie ein eventuelles drittes Ende aussehen sollte.
Und so traurig und deprimierend die Enden auch sein mögen, sie sind die logische Konsequenz aus der Geschichte. Die komplette Handlung von Enderal ist harter Tobak im positiven Sinne (Rynéus, Konstantin, Yuslan). Warum also sollte das Ende plötzlich ein Happy-End sein?
Zur Verdeutlichung ein sinngemäßes Zitat von Jespar, während des Gesprächs im Zug:
"Genau deswegen lohnt es sich nicht für "höhere Ideale" oder "Prinzipien" zu kämpfen. Weil Menschen einfach dumm sind. Egal, was man versucht zu bewegen, die universelle Dummheit der Menschen würde dazu führen, dass es vernichtet wird."
Selbst wenn Calia (warum auch immer sie überlebt, während ganz Enderal unterzugehen scheint) all ihre Erfahrungen teilen würde - wer sollte ihr glauben? Letztendlich würde ihr vermutlich der Rote Wahnsinn attestiert werden. Der alte Mann dürfte weitaus mehr Erfahrungen gesammelt haben und es bereits oft genug versucht haben, scheiterte jedoch stets. Ergo ist es aussichtslos, in irgendeiner Art und Weise Einfluss auf den Lauf der Dinge zu nehmen.
HanSoloOne wrote: Weil das Leuchtfeuer bereits gezündet wurde!? Eines der gezeigten Enden (Karthasis) zeigt genau das, was du meinst.....
Ob die Hohen jemals vernichtet werden wird genauso offen gehalten, wie in den beiden Originalenden auch.
HanSoloOne wrote:wenn man beide Enden weiter denkt, dann kann man lediglich zu der Erkenntnis gelangen, dass der Kampf gegen die Läuterung vergebens ist.
HanSoloOne wrote: Zumal das Leuchtfeuer überhaupt nichts mit dem wahren Problem zu tun hat.....
@HanSoloOne
Ich glaube, dass du die ganze Sache zu pessimistisch siehst. Wenn man den Glauben in die Menschheit komplett verloren hat, dann hast du Recht, dann können die Hohen wirklich niemals bezwungen werden. Ich sehe das jedoch anders.
Das Leuchtfeuer ist ein Element des Spieles und es kann dazu verwendet werden um die Hohen zu vernichten (Dialog Schwarzer Wächter). Es kann meiner Meinung nach nur mit Numinos gezündet werden, wenn die Hohen darin scheitern die Menschen zu beinflussen, dies macht das Leuchtfeuer dann jedoch überflüssig. (An diesem Punkt stimmen wir noch überein).
Du hast Recht damit, dass das eigentlich Problem bei den Menschen liegt, dennoch glaube ich, dass Wandel möglich ist und schließe damit dem Karthasis-Ende an.
Das ist nur deine eigene, sehr pessimistische, Interpretation des Endes. Diese Interpretation setzt vorraus, dass die Menschen niemals dazulernen. Diese Meinung teile ich aber nicht.
Darüberhinaus sagt der Schwarze wächter auch nicht, dass die Menschen perfekt werden müssen, damit die Hohen die Menschen nicht mehr beeinflussen können. (" Es sind diese Abgründe, die die Hohen sich zunutze machen. Sie sind menschlich, jeder von uns hat sie. Für sich gesehen sind sie keine Gefahr, es ist ihr Umgang damit. Wenn wir sie verscharren, sie nicht reflektieren und sie verleumden, beginnen sie den Hohen in die Hände zu spielen.")
Aber dennoch muss sich vieles ändern, was meiner Meinung nach auch möglich ist.
Dein Hauptargument bezieht sich auf den alten Mann, der anscheinend selbst kein Prophet war, sondern eher vergleichbar mit dem Schwarzen Wächter ist.
Es stimmt zwar, dass der alte Mann stets gescheitert ist und er gelernt hat, dass man die Menschen nicht zu Erkenntnissen zwingen kann, jedoch hat er niemals aufgegeben und gibt dem Spieler weiterhin Tipps. Er sagt immernoch das die Läuterung möglicherweise aufgehalten werden kann.
Es spricht auch einges dafür, dass die Läuterung aufgehalten werden kann, nur nicht auf dem Weg wie es zuerst scheint. Die Verschleierte Frau hat dafür gesorgt, dass ausgerechnet der Spieler diesemal zum Propheten wird. Außerdem hat sie Jespar/ Calia wieder zum Leben erweckt, um dem Spieler gegen den Schwarzen Wächter zu helfen. Sie hat auch dafür gesorgt, dass der Spieler überhaupt erst zum schwarzen Wächter gelangt.
Aus diesem Grund ist die unwahrscheinlichste aller Eventualitäten schlussendlich doch eingetroffen und Ein Prophet erkennt, dass er fleischlos ist und er durchschaut zum ersten Mal das eigentliche Spiel. Diese Erkenntnis wird von Jespar/Calia weitergtragen und kann unteranderem dafür sorgen, dass ein langer und schwieriger Wandel doch noch geschieht. Eines steht jedoch fest. Der Stein wurde ins Rollen gebracht.
Ich glaube, dass du die ganze Sache zu pessimistisch siehst. Wenn man den Glauben in die Menschheit komplett verloren hat, dann hast du Recht, dann können die Hohen wirklich niemals bezwungen werden. Ich sehe das jedoch anders.
Das Leuchtfeuer ist ein Element des Spieles und es kann dazu verwendet werden um die Hohen zu vernichten (Dialog Schwarzer Wächter). Es kann meiner Meinung nach nur mit Numinos gezündet werden, wenn die Hohen darin scheitern die Menschen zu beinflussen, dies macht das Leuchtfeuer dann jedoch überflüssig. (An diesem Punkt stimmen wir noch überein).
Du hast Recht damit, dass das eigentlich Problem bei den Menschen liegt, dennoch glaube ich, dass Wandel möglich ist und schließe damit dem Karthasis-Ende an.
HanSoloOne wrote: Es gibt Hoffnung beim Karthasis-Ende? Wohl kaum! Als Calia / Jespar sagt, auf Arazeal sei ein weiteres Leuchtfeuer gefunden worden, sollte die Sache doch klar sein. Es wird erneut denselben Ausgang nehmen.
Darüberhinaus sagt der Schwarze wächter auch nicht, dass die Menschen perfekt werden müssen, damit die Hohen die Menschen nicht mehr beeinflussen können. (" Es sind diese Abgründe, die die Hohen sich zunutze machen. Sie sind menschlich, jeder von uns hat sie. Für sich gesehen sind sie keine Gefahr, es ist ihr Umgang damit. Wenn wir sie verscharren, sie nicht reflektieren und sie verleumden, beginnen sie den Hohen in die Hände zu spielen.")
Aber dennoch muss sich vieles ändern, was meiner Meinung nach auch möglich ist.
Dein Hauptargument bezieht sich auf den alten Mann, der anscheinend selbst kein Prophet war, sondern eher vergleichbar mit dem Schwarzen Wächter ist.
Es stimmt zwar, dass der alte Mann stets gescheitert ist und er gelernt hat, dass man die Menschen nicht zu Erkenntnissen zwingen kann, jedoch hat er niemals aufgegeben und gibt dem Spieler weiterhin Tipps. Er sagt immernoch das die Läuterung möglicherweise aufgehalten werden kann.
Es spricht auch einges dafür, dass die Läuterung aufgehalten werden kann, nur nicht auf dem Weg wie es zuerst scheint. Die Verschleierte Frau hat dafür gesorgt, dass ausgerechnet der Spieler diesemal zum Propheten wird. Außerdem hat sie Jespar/ Calia wieder zum Leben erweckt, um dem Spieler gegen den Schwarzen Wächter zu helfen. Sie hat auch dafür gesorgt, dass der Spieler überhaupt erst zum schwarzen Wächter gelangt.
Aus diesem Grund ist die unwahrscheinlichste aller Eventualitäten schlussendlich doch eingetroffen und Ein Prophet erkennt, dass er fleischlos ist und er durchschaut zum ersten Mal das eigentliche Spiel. Diese Erkenntnis wird von Jespar/Calia weitergtragen und kann unteranderem dafür sorgen, dass ein langer und schwieriger Wandel doch noch geschieht. Eines steht jedoch fest. Der Stein wurde ins Rollen gebracht.
Das ist nur deine eigene, sehr pessimistische, Interpretation des Endes. Diese Interpretation setzt vorraus, dass die Menschen niemals dazulernen. Diese Meinung teile ich aber nicht.
Weils so leicht ist ihn aufzuhalten?
Achja hab vergessen, dass manche meinen der eigene Charakter im Spiel muss ein perfekter Held sein der alles kann und niemals versagt genau wie im richtigen Leben
Mastian wrote:Achja hab vergessen, dass manche meinen der eigene Charakter im Spiel muss ein perfekter Held sein der alles kann und niemals versagt genau wie im richtigen Leben
Andererseits: es ist "nur" ein Spiel. Warum spiele ich? Um genau diesen Dingen im "richtigen Leben" in meiner Fantasie auch mal zu entgehen.
Warum soll ich nicht der perfekte Held sein? Was ich natürlich in der Realität nie sein kann.
Deshalb habe ich hier mal geschrieben ein Ende mit happy end zumindest als Option hätte mir besser gefallen.
Kermit 61 wrote:Deshalb habe ich hier mal geschrieben ein Ende mit happy end zumindest als Option hätte mir besser gefallen.
HanSoloOne wrote:Nichts für ungut, aber dein Wunschende passt überhaupt nicht. Die beiden verfügbaren Enden zeigen auf, wie ausweglos der Kampf eigentlich ist, leider. Das ist die Konsequenz der Geschichte und damit unabdingbar.
Nur, weil es kein Happy-End ist, fühlt es sich doch nicht schlecht an. Wenn das dein Wunsch ist, dann bist du bei Enderal falsch. Zum Glück!außerdem wäre das sehr unglaubwürdig.....








