Sulos wrote:
Stimmt, jetzt wo du es sagst. Wir haben nach der Flucht jede Menge Zeit, wir könnten auch einfach losziehen und alle Leuchtfeuer und Dokumentation darüber zu zerstören. Zur Not im entscheidenden Augenblick die Rettungskapsel auf das Leuchtfeuer stürzen lassen, oder dem Stahlvogel (dessen Bedienung man hoffentlich in 1.000 Jahren lernen kann) die Zerstörung befehlen. Oder sich letztendlich dem neuen Herrscher und Propheten anhängen und im letzten Moment eingreifen. Große Steintafeln "Leuchtfeuer ohne Linse = Läuterung" überall zu verteilen wäre auch denkbar (würde zumindest den Zyklus ändern, denn dann würde der zukünftige Coarek das Leuchtfeuer bauen und verteidigen).
Was ich noch interessant fände zu wissen, wäre wie die neue Menschheit zu dem Wissen über die Natur der Läuterung gelangen würde, dass sie ja benötigt, um auf die Idee zu kommen mit dem Wort der Toten in einen Hohen einzudringen. Die Sternlingsstadt fällt als Quelle fort, weil sie unerreichbar geworden ist, da alle Sternlinge tot sind. Unseres Wissens haben weder die Pyräer, noch wir auf Enderal auf einem bleibenden Medium Informationen darüber zurückgelassen.
War der Anti-Wahnsinn-Kristall eigentlich wichtig? Ist seine Wirksamkeit nur durch die Übergabe an Coarek verloren gegangen? Von denen die bei dem Ritual dabei waren hat doch eigentlich keiner seine letzten Momente in der Nähe der Schriftrolle verlebt. Keiner wurde tiefgekühlt, so dass seine Leiche oder seine Knochen über die Jahrtausende erhalten bleiben.
Stimmt, diese Kristalle o.o! Ich hab' mich am Ende ein wenig verarscht gefühlt, ist diese Novizin, die man am Leuchtfeuer antrifft, nicht auch wahnsinnig geworden, obwohl sie einen Kristall hatte? Ich hatte deshalb eigentlich gedacht, dass diese Dinger im Endeffekt wirkungslos waren; eher so eine Placebo-Sache (würde Sinn machen, um zu verdeutlichen, dass der Schlüssel der eigenen Rettung wir selbst sind, und nicht irgendjemand/etwas anderes).
Hi,
ich habe mich gegen das Sternstadtende und für die Zerstörung des Leuchtfeuers entschieden, weil es mir logischer/vernünftiger erschien. Warum?:
Beim Gespräch mit "Goliath"/"dem schwarzen Wächter" erzählt er einem einerseits, dass er nichts über das genaue Schicksal der Sternlinge weiß, da sein "Auge" nicht bis in dei Sternlingsstadt sehen kann. Andererseits antwortet er auf die Frage, woher er denn Wisse, dass die Sternlingsstadt sicher sei - man sei beim letzten Besuch ja fast getötet worden - , dass er wisse, dass das Verteidigungssystem deaktiviert sei.
Dieser Widerspruch lässt nur den Schluß zu, dass der "Goliath"/"schwarze Wächter" einen in Bezug auf die Sternlingsstadt eindeutig belügt und das es an der ganzen Sache einen gewaltigen Haken gibt, den er uns verschweigt.
Zudem hört sich der Plan, sich zu einem "Gott einer neuen Menschheit" zu erheben, reichlich größenwahnsinnig - und die Betonung liegt hier eindeutig auf wahnsinnig - an.
Das Einzige was für die Sternlingsstadt spricht ist, dass "Goliath"/"schwarze Wächter" einen Betrügt, weil er selbst dort hin will. Daraus könnte man schließen, dass man dort - zumindest zunächst- sicher ist, bis sich der von ihm verschwiegende Haken an der Sache offenbart (und sofern man dem Urteil eines Größenwahnsinnigen vertrauen schenkt).
Da scheint mir die Zerstörung des Leuchtfeuers, damit sich die Läuterung nicht noch weiter ausbreitet, die bessere Wahl zu sein, wenn man die "Menschheit" retten und den Zyklus durchbrechen möchte. V.a. da für die andere Lösung nur spricht, dass man da nur erwarten kann, dass man (vorrübergehend) seinen eigenen Hintern rettet und sonst nicht unbedingt etwas bewirken kann...
Des Weiteren war es bei mir Calia, die dem Rest der Welt vom Zyklus berichten sollte und ich glaube, dass einer Hüterin eher glauben geschenkt wird als einen "dahergelaufenen Söldner" (Jesper).
Darum erschien mir dieses Ende als das "Bessere" oder sagen wir lieber "Chancenreichere".
ich habe mich gegen das Sternstadtende und für die Zerstörung des Leuchtfeuers entschieden, weil es mir logischer/vernünftiger erschien. Warum?:
Beim Gespräch mit "Goliath"/"dem schwarzen Wächter" erzählt er einem einerseits, dass er nichts über das genaue Schicksal der Sternlinge weiß, da sein "Auge" nicht bis in dei Sternlingsstadt sehen kann. Andererseits antwortet er auf die Frage, woher er denn Wisse, dass die Sternlingsstadt sicher sei - man sei beim letzten Besuch ja fast getötet worden - , dass er wisse, dass das Verteidigungssystem deaktiviert sei.
Dieser Widerspruch lässt nur den Schluß zu, dass der "Goliath"/"schwarze Wächter" einen in Bezug auf die Sternlingsstadt eindeutig belügt und das es an der ganzen Sache einen gewaltigen Haken gibt, den er uns verschweigt.
Zudem hört sich der Plan, sich zu einem "Gott einer neuen Menschheit" zu erheben, reichlich größenwahnsinnig - und die Betonung liegt hier eindeutig auf wahnsinnig - an.
Das Einzige was für die Sternlingsstadt spricht ist, dass "Goliath"/"schwarze Wächter" einen Betrügt, weil er selbst dort hin will. Daraus könnte man schließen, dass man dort - zumindest zunächst- sicher ist, bis sich der von ihm verschwiegende Haken an der Sache offenbart (und sofern man dem Urteil eines Größenwahnsinnigen vertrauen schenkt).
Da scheint mir die Zerstörung des Leuchtfeuers, damit sich die Läuterung nicht noch weiter ausbreitet, die bessere Wahl zu sein, wenn man die "Menschheit" retten und den Zyklus durchbrechen möchte. V.a. da für die andere Lösung nur spricht, dass man da nur erwarten kann, dass man (vorrübergehend) seinen eigenen Hintern rettet und sonst nicht unbedingt etwas bewirken kann...
Des Weiteren war es bei mir Calia, die dem Rest der Welt vom Zyklus berichten sollte und ich glaube, dass einer Hüterin eher glauben geschenkt wird als einen "dahergelaufenen Söldner" (Jesper).
Darum erschien mir dieses Ende als das "Bessere" oder sagen wir lieber "Chancenreichere".
Ninijana wrote:Das Gleiche bei Jespar; er sagt er würde sich lieber mit einem verkrümeln; wäre es nun "besser", ihn dazu zu zwingen, Verantwortung zu übernehmen und ihn alleine auf den Weg zu schicken? Oder bewahrt man ihn davor, noch etwas ihm wichtiges zu verlieren?
Ist das nicht ein Käfig? Widerspricht es eigentlich nicht dem, was er uns auf dem Luftschiff und schon vorher erklärt hat? Ich kann gut verstehen, dass er - vor die Wahl gestellt und vom Augenblick überfahren - sich für den Neuanfang ausspricht. Aber, wäre er am Ende nicht unglücklicher und würde uns gar hassen? Denn die Entscheidung wird ja von uns gefällt. Außerdem ist mir aufgefallen, dass, nachdem wir in der Sternenstadt ankommen und Jespar ansprechen, in den Untertiteln 'schlafen' in Anführungszeichen gesetzt worden ist. Ob es Absicht ist oder nicht, kann ich nicht sagen. Es wirft aber die Frage auf, wie er eigentlich uns als FleischloseR wahrnimmt. Welchen Einfluss hat es auf seine Gefühle, bzw. könnte es haben? Verliert er eben nicht etwas wichtiges, wenn er mit uns in die Sternenstadt fliegt?
Cearus wrote:Ich konnte keinen wirklichen Punkt entdecken, wo man sich wirklich entgütlig zwischen Calia oder Jespar entscheidet. Ich habe immer mit beiden geredet, wenn das mal eine Option in einer Quest war.
Cyrenne wrote:Und ja, du kannst eine Romanze mit ihm anfangen, Spoiler für diejenigen, die noch nicht mit ihm durchgespielt haben und selbst rausfinden wollen oder so, keine Ahnung^^
Was ich ein wenig seltsam finde. Ich habe im Game alles gemacht um Calia zu gefallen.
Ich war auch im Maschinenraum im Luftschiff mit ihr. Trozdem bekomme ich am schluss Jespar zugewiesen? Ein Bug?
Kann mich sonst zumindest ein keine Stelle erinnern, wo ich Calia abgeleht habe?
Ich war auch im Maschinenraum im Luftschiff mit ihr. Trozdem bekomme ich am schluss Jespar zugewiesen? Ein Bug?
Kann mich sonst zumindest ein keine Stelle erinnern, wo ich Calia abgeleht habe?
Wie gesagt reicht es scheinbar, wenn du zu Jespar etwas falsches sagst (siehe oben), dann bleibt Calia in der "friendzone".
Was für eine Nacht *gähn*, bin immernoch vom Ende überwältig
. Was für ein "Spiel" !!! Wahnsinn. Ich weiss gar nicht mehr, was ich fühlen soll.
Könnte es nicht sein, dass Jespar am Ende auch zu einem "Fleischlosen" geworden ist? Er wurde nämlich, genauso wie der Protagonist, von der verschleierten Frau wiederbelebt. Somit wäre ein langes Leben in Zweisamkeit (auf der Sternenstadt) soweit möglich?
Fraglich ist jedoch dabei eine von Jespars Aussagen gegen Ende des Spiels: "Du darfst dich nicht Opfern... und selbst, wenn es nur vierzig oder fünfzig Jahre sind, die wir beide gemeinsam haben, bevor ich gehen muss ..." ... Also ist er doch kein Fleischloser???
Hilfe ??
Vor diesem Hintergrund bleibt nur noch die eigene Opferung als sinnvolle Alternative. Ein langes Leben in Einsamkeit? -Nein! Noch ein falscher Gott? -Nein!
Irgendwie traurig das Ganze
Könnte es nicht sein, dass Jespar am Ende auch zu einem "Fleischlosen" geworden ist? Er wurde nämlich, genauso wie der Protagonist, von der verschleierten Frau wiederbelebt. Somit wäre ein langes Leben in Zweisamkeit (auf der Sternenstadt) soweit möglich?
Fraglich ist jedoch dabei eine von Jespars Aussagen gegen Ende des Spiels: "Du darfst dich nicht Opfern... und selbst, wenn es nur vierzig oder fünfzig Jahre sind, die wir beide gemeinsam haben, bevor ich gehen muss ..." ... Also ist er doch kein Fleischloser???
Hilfe ??
Vor diesem Hintergrund bleibt nur noch die eigene Opferung als sinnvolle Alternative. Ein langes Leben in Einsamkeit? -Nein! Noch ein falscher Gott? -Nein!
Irgendwie traurig das Ganze
Apollon86 wrote:Was für eine Nacht *gähn*, bin immernoch vom Ende überwältig. Was für ein "Spiel" !!! Wahnsinn. Ich weiss gar nicht mehr, was ich fühlen soll.
Könnte es nicht sein, dass Jespar am Ende auch zu einem "Fleischlosen" geworden ist? Er wurde nämlich, genauso wie der Protagonist, von der verschleierten Frau wiederbelebt. Somit wäre ein langes Leben in Zweisamkeit (auf der Sternenstadt) soweit möglich?
Fraglich ist jedoch dabei eine von Jespars Aussagen gegen Ende des Spiels: "Du darfst dich nicht Opfern... und selbst, wenn es nur vierzig oder fünfzig Jahre sind, die wir beide gemeinsam haben, bevor ich gehen muss ..." ... Also ist er doch kein Fleischloser???
Hilfe ??
Vor diesem Hintergrund bleibt nur noch die eigene Opferung als sinnvolle Alternative. Ein langes Leben in Einsamkeit? -Nein! Noch ein falscher Gott? -Nein!
Irgendwie traurig das Ganze
Ich glaube nicht, dass Jespar ein Fleischloser geworden ist weil:
Er am Ende die Auswirkung des Leuchtfeuers spürt, außerdem ist er, ja direkt in seinem Körper wieder erwacht worden, während der eigene Protagonist ja seinen zurück gelassen hat.
Der Gedanke war mir auch schon mal gekommen, aber ich denke nicht, dass er einer ist.
Ich habe die Hauptquest gerade auch beendet... Und bin total geflasht!
Schon lange keine so tiefgründige, schöne, harmonische Geschichte mehr gespielt! Ich bin wirklich begeistert. Die Plötzliche Einsicht dass das Leuchtfeuer die Läuterung selbst ist... Die Unterhaltung mit dem Schwarzen Wächter - die mich sogar zu Tränen gerührt hat - Super! Die Charaktere und NPC's waren super geschrieben & vertont, die Story auch großartig - endlich mal kein Schwarz-Weiß sondern einfach ein... Grau. Es gibt kein Gut und Böse sondern alles ist eine Sache der Auslegung, Begründung und Hintergründe. Dafür liebe ich auch die Witcher Reihe so sehr, man darf entscheiden, doch welche Konsequenzen diese Entscheidung dann letztendlich hat und ob sie "gut" oder "schlecht" war, weiß man nie.
Ich hatte zum Schluss das Sternlingsstadt Ende mit Jespar, was für mich ein gelungener Abschluss war! Ich bin häufig, nachdem ich ein Spiel beendet habe, unglücklich mit dem Ende (entweder zu kurz, zu wenig Erklärungen usw.) doch diesmal nicht. Es wirkte Rund und komplett.
Die Romanze mit Jespar hat mir auch sehr gut gefallen! Besonders, dass er zum Schluss bei allen Quests dabei war und seinen Prinzipien (vorschlagen der offenen Beziehung usw.) treu geblieben ist. Man(n) ändert sich nun mal nicht in den Grundfesten seines Charakters, nicht mal für die Liebe!
Calia fand ich anfangs etwas... Nervig, warum weiß ich nicht mal so genau... Vermutlich weil sie so streng und steif rüber kam... Doch nach und nach ist sie mir auch ans Herz gewachsen. ♥
Jetzt kann ich eine Ankündigung für einen neuen TES Teil gar nicht abwarten... Nicht, weil ich diesen unbedingt spielen möchte, sondern mit der Hoffnung, dass wir dan auch einen weiteren Teil von euch bekommen!
Ich hatte zum Schluss das Sternlingsstadt Ende mit Jespar, was für mich ein gelungener Abschluss war! Ich bin häufig, nachdem ich ein Spiel beendet habe, unglücklich mit dem Ende (entweder zu kurz, zu wenig Erklärungen usw.) doch diesmal nicht. Es wirkte Rund und komplett.
Die Romanze mit Jespar hat mir auch sehr gut gefallen! Besonders, dass er zum Schluss bei allen Quests dabei war und seinen Prinzipien (vorschlagen der offenen Beziehung usw.) treu geblieben ist. Man(n) ändert sich nun mal nicht in den Grundfesten seines Charakters, nicht mal für die Liebe!
Jetzt kann ich eine Ankündigung für einen neuen TES Teil gar nicht abwarten... Nicht, weil ich diesen unbedingt spielen möchte, sondern mit der Hoffnung, dass wir dan auch einen weiteren Teil von euch bekommen!
Ich hab ebenfalls beide Ende ausprobiert und mich letztendlich für die Zerstörung des Leuchtfeuers entschieden. Meine Gründe decken sich mit dem, was hier schon geschrieben wurde. Als Romanze hatte ich Jespar gewählt (und mit einer offenen Beziehung hätte ich bestimmt auch Calia ins Boot gekriegt, schließlich wollte sie doch Neues ausprobieren
).
Jedenfalls denke ich, dass die Flucht in die Sternlingsstadt keine Änderung bringen wird, da dies vielleicht schon genau so passiert ist (siehe Theorien zum alten Mann).
Ich hoffe einfach, dass es die von mir gewählte Variante (Prophet opfert sich und die restliche Menschheit erfährt die Wahrheit) so noch nicht gab, wodurch die Hohen dieses Mal besiegt werden können.
Ein paar Dinge, die mich aber noch beschäftigen:
1) Was hat es mit dem Roten Wahnsinn auf sich? Soll die Krankheit die Menschen nur dazu bringen, im Sinne der Hohen zu handeln oder werden "schlechte" Menschen, deren Seelen sich nicht für die Geburt eines neuen Hohen eignen, aussortiert?
2) Warum lassen wir unsere Nicht-Romanze sterben, wenn wir uns dazu entscheiden, das Leuchtfeuer zu zerstören? Die Gesprächszeit hätte man durchaus dazu nutzen können, Calia/Jespar in eine der unbenutzten Rettungskapseln zu verfrachten.
3) Jespar sagte zu meinem Charakter, dass er mit dem Myriaden aus der Stadt fliegen wird. Also wenn ich Myriaden-Wächter wäre, wäre ich schon dreimal mit meinem Tierchen abgehauen! Ich warte doch nicht darauf, dass mich die feindliche Armee in die Hände kriegt
Jedenfalls denke ich, dass die Flucht in die Sternlingsstadt keine Änderung bringen wird, da dies vielleicht schon genau so passiert ist (siehe Theorien zum alten Mann).
Ich hoffe einfach, dass es die von mir gewählte Variante (Prophet opfert sich und die restliche Menschheit erfährt die Wahrheit) so noch nicht gab, wodurch die Hohen dieses Mal besiegt werden können.
Ein paar Dinge, die mich aber noch beschäftigen:
1) Was hat es mit dem Roten Wahnsinn auf sich? Soll die Krankheit die Menschen nur dazu bringen, im Sinne der Hohen zu handeln oder werden "schlechte" Menschen, deren Seelen sich nicht für die Geburt eines neuen Hohen eignen, aussortiert?
2) Warum lassen wir unsere Nicht-Romanze sterben, wenn wir uns dazu entscheiden, das Leuchtfeuer zu zerstören? Die Gesprächszeit hätte man durchaus dazu nutzen können, Calia/Jespar in eine der unbenutzten Rettungskapseln zu verfrachten.
3) Jespar sagte zu meinem Charakter, dass er mit dem Myriaden aus der Stadt fliegen wird. Also wenn ich Myriaden-Wächter wäre, wäre ich schon dreimal mit meinem Tierchen abgehauen! Ich warte doch nicht darauf, dass mich die feindliche Armee in die Hände kriegt
Last edited by Arpharis on 20.09.2016 10:59, edited 1 time in total.
Jetzt bin auch durch und fühle mich plötzlich so leer
Noch etwas allgemeineres vorweg. Bei solchen Geschichten mit mehreren Romanzen kommt es mir oft geheuchelt vor das man noch gemocht wird von der anderen Seite. Aber hier ergibt es in Beide Richtungen total Sinn und die letzten Dialoge können in Beide Richtungen interpretiert werden. Das gefällt mir super und ganz großes Lob an die Entwickler und Schreiberlinge!
Ich habe mit Jespar beide Enden durchgespielt (Calia folgt irgendwann und ohne einen der Beiden will ich es auch probieren) und persönlich finde das Flucht Ende besser. Obwohl nachdem ich mir die Theorie mit dem alten Mann durchgelesen habe bin ich mir auch nicht so sicher...
Ich rechne mir trotz allem bessere Chancen aus. Allein weil quasi 5 Minuten nach dem Tod des MC schon das nächste Leuchtfeuer gebaut wird. Das hätte mich fast zum heulen gebracht. (Wie blöd sind die eigentlich? Klar vielleicht brechen sie den Zyklus, aber Jespar sagt ja Gerüchte und das bedeutet er ist nicht involviert und das bereitet mir Bauchschmerzen)
Wegen Jespars kurzer Lebensspanne: Sternlinge erscheinen mir wie Wissenshüter und ich glaube das sie irgendwas zum ewigen Leben haben. Übrigens hießen die schon immer Sternlinge also auch zu deren Zyklus? Wenn sie früher die Zwerge aus Skyrim waren, dann dürften sie tatsächlich etwas zum ewigen Leben haben oder ähnliches. (Ich glaube in Morrorwind etwas in der Richtung gehört zu haben.)
Man merkt gar nicht wie verzweifelt ich bin...
Zu den Punkten von Apharis:
1)Mh...Kann natürlich sein. Vielleicht soll es ihnen nur Spaß bereiten? (Was tun die überhaupt die ganzen tausend Jahre? Zeit spielt keine Rolle, aber ein paar Tausend Mal ein paar Tausend Jahre warten das irgendetwas passiert hört sich doch selbst für ein Zeitloses Wesen an.)
2)Ich nehme an die Kapsel die gegen den Stein kracht ist unbrauchbar, weswegen diese entsorgt wird. Deswegen ist die Person ja auch verletzt.
3)Haha der Myraden Wächter wartet noch auf Kunden.
Aber würde der Myrade nicht auch Schmerzen haben? Könnte er dann überhaupt fliegen?
Noch etwas allgemeineres vorweg. Bei solchen Geschichten mit mehreren Romanzen kommt es mir oft geheuchelt vor das man noch gemocht wird von der anderen Seite. Aber hier ergibt es in Beide Richtungen total Sinn und die letzten Dialoge können in Beide Richtungen interpretiert werden. Das gefällt mir super und ganz großes Lob an die Entwickler und Schreiberlinge!
Ich habe mit Jespar beide Enden durchgespielt (Calia folgt irgendwann und ohne einen der Beiden will ich es auch probieren) und persönlich finde das Flucht Ende besser. Obwohl nachdem ich mir die Theorie mit dem alten Mann durchgelesen habe bin ich mir auch nicht so sicher...
Ich rechne mir trotz allem bessere Chancen aus. Allein weil quasi 5 Minuten nach dem Tod des MC schon das nächste Leuchtfeuer gebaut wird. Das hätte mich fast zum heulen gebracht. (Wie blöd sind die eigentlich? Klar vielleicht brechen sie den Zyklus, aber Jespar sagt ja Gerüchte und das bedeutet er ist nicht involviert und das bereitet mir Bauchschmerzen)
Wegen Jespars kurzer Lebensspanne: Sternlinge erscheinen mir wie Wissenshüter und ich glaube das sie irgendwas zum ewigen Leben haben. Übrigens hießen die schon immer Sternlinge also auch zu deren Zyklus? Wenn sie früher die Zwerge aus Skyrim waren, dann dürften sie tatsächlich etwas zum ewigen Leben haben oder ähnliches. (Ich glaube in Morrorwind etwas in der Richtung gehört zu haben.)
Man merkt gar nicht wie verzweifelt ich bin...
Zu den Punkten von Apharis:
1)Mh...Kann natürlich sein. Vielleicht soll es ihnen nur Spaß bereiten? (Was tun die überhaupt die ganzen tausend Jahre? Zeit spielt keine Rolle, aber ein paar Tausend Mal ein paar Tausend Jahre warten das irgendetwas passiert hört sich doch selbst für ein Zeitloses Wesen an.)
2)Ich nehme an die Kapsel die gegen den Stein kracht ist unbrauchbar, weswegen diese entsorgt wird. Deswegen ist die Person ja auch verletzt.
3)Haha der Myraden Wächter wartet noch auf Kunden.
Aber würde der Myrade nicht auch Schmerzen haben? Könnte er dann überhaupt fliegen?
Eine der besten Antworten überhaupt hat mir ein Freund gegeben, mit dem ich auf Nexus darüber diskutiert habe. Er ist Holländer. Von daher das ein wenig merkwürdige Deutsch entschuldigen. Ich wünschte, ich könnte so gut niederländisch sprechen/schreiben.
Ich habe nicht die illusion das ich das ganze so beeinflussen kann das alle "fehler" die menscheit nicht wieder hochkommen.
Die menschheit ist nun mal mit fehler abgeliefert woirden und da wird sich letztendlich nicht viel daran andern, denk ich,.. auch meine wissenschaft nicht.
Aber die gedanke mich einfach zu opfern und mein wissen mit zu nehmen hab ich noch schlimmer gefunden,..
Man merkt gar nicht wie verzweifelt ich bin...
Das Ende beginnt ja mit einer Traumsequenz, in der man seinem jeweiligen Partner (Jespar/Calia) folgt, ohne ihn/sie jemals erreichen zu können. Nachdem der Traum endet, wacht man alleine in der Stadt auf, trägt statt seiner Rüstung normale Kleidung und nichts weist auf den Partner hin.
... an dieser Stelle dachte ich ganz ehrlich, dass dieser Tag eine unbestimmte Zeit nach der Ankunft in der Stadt spielt und Jespar/Calia schon lange tot sind ...
Der Traum hätte damit nur eine verblassende Erinnerung an den Partner dargestellt. DAS wäre bitter gewesen. Hab mich schon darauf gefasst gemacht, dem Weg zu folgen und an einem Grab stehenzubleiben.
Also von daher gibt es schon noch Hoffnung.
Nach dem Gespräch mit dem schwarzen Wächter hatte ich überlegt, ob die Sternlinge ihre ganz persönliche Läuterung erlebt haben könnten (die Überbevölkerung der Stadt hat schließlich auch ihre schlechten Seiten zum Vorschein gebracht), aber da man keine verkohlten/versteinerten Leichen findet, gehe ich eher davon aus, dass sie die Stadt verlassen haben, um woanders einen Neuanfang zu wagen.
Mal ne Anmerkung zum Schwarzen Wächter .. woher wollt ihr den wissen, dass er überhaupt die komplette Wahrheit sagt? Einmal hat er den Hauptcharakter ja schonmal angelogen.
Ich fände es viel plausibler, wenn der schzwarze Wächter schon seit Ewigkeiten da unten ist. Alle paar tausend Jahre kommt ein Prophet vorbei und er versucht ihn wieder aufs neue reinzulegen. Dann können zwei Dinge passieren:
- Der Wächter hat erfolg und kann sein Bewusstsein mit dem des Mainchar tauschen. Der Prophet wandert in die Maschine und bleibt dort dann die nächsten Jahre, bis wieder ein Prophet vorbeikommt und das Spiel weitergeht
- Der Wächter verkackt es und der Prophet marschiert wieder weg und drückt nicht auf den Knopf. Der Wächter schläft dann weiter.
In beiden Fällen wäre das Ende gleich geblieben nur das Bewusstsein des Mainchar wäre ein anderes gewesen. Der schwarze Wächter würde wahrscheinlich etwas vergleichbares tun und auch in die Sternenstadt oder sonstwohin fliehen. Der Mainchar mit welchem Bewusstsein auch immer wäre nun aber bedeutend freier, da er sich selbst auf einer energetischen Ebene bewegt. Meiner Meinung nach kann er auch nach ein paar Jahren genauso mächtig sein wie der alte Mann oder die verschleierte Frau.
Ich fände es viel plausibler, wenn der schzwarze Wächter schon seit Ewigkeiten da unten ist. Alle paar tausend Jahre kommt ein Prophet vorbei und er versucht ihn wieder aufs neue reinzulegen. Dann können zwei Dinge passieren:
- Der Wächter hat erfolg und kann sein Bewusstsein mit dem des Mainchar tauschen. Der Prophet wandert in die Maschine und bleibt dort dann die nächsten Jahre, bis wieder ein Prophet vorbeikommt und das Spiel weitergeht
- Der Wächter verkackt es und der Prophet marschiert wieder weg und drückt nicht auf den Knopf. Der Wächter schläft dann weiter.
In beiden Fällen wäre das Ende gleich geblieben nur das Bewusstsein des Mainchar wäre ein anderes gewesen. Der schwarze Wächter würde wahrscheinlich etwas vergleichbares tun und auch in die Sternenstadt oder sonstwohin fliehen. Der Mainchar mit welchem Bewusstsein auch immer wäre nun aber bedeutend freier, da er sich selbst auf einer energetischen Ebene bewegt. Meiner Meinung nach kann er auch nach ein paar Jahren genauso mächtig sein wie der alte Mann oder die verschleierte Frau.
Falls er uns komplett angelogen haben sollte, ist er wirklich ein sehr sehr guter Schauspieler. Auf jeden Fall hätte er genug Zeit zum Üben gehabt.
Durchaus denkbar, dass er unter dieser Voraussetzung einfach das erzählt, was ihm sein Vorgänger erzählt hat (diese Masche hat immerhin funktioniert). Aber so rein aus dem Bauch heraus würde ich seiner Geschichte glauben schenken, auch wenn ich das Warum nicht genau begründen kann. Vieles ist stimmig und wenn man die Generatoren zerstört, "schaltet" sich die Maschine auch ab. Ob der Schwarze Wächter damit endgültig tot ist, kann man natürlich nicht feststellen.
Eine Sache, die mir bei seinen Ausführungen aufgefallen ist: Er sagt, die Verschleierte Frau habe keinen Verstand und keine Gefühle. Als jedoch Jasper während der Quest mit seiner Schwester gestorben ist, belebte die Verschleierte Frau ihn wieder, weil sie nach eigener Aussage nicht als "Zerstörerin" gekannt werden möchte.
Haben wir bei der Dame etwa einen Stein im Brett?
Der Wächter hat erfolg und kann sein Bewusstsein mit dem des Mainchar tauschen. Der Prophet wandert in die Maschine und bleibt dort dann die nächsten Jahre, bis wieder ein Prophet vorbeikommt und das Spiel weitergeht
Eine Sache, die mir bei seinen Ausführungen aufgefallen ist: Er sagt, die Verschleierte Frau habe keinen Verstand und keine Gefühle. Als jedoch Jasper während der Quest mit seiner Schwester gestorben ist, belebte die Verschleierte Frau ihn wieder, weil sie nach eigener Aussage nicht als "Zerstörerin" gekannt werden möchte.
Haben wir bei der Dame etwa einen Stein im Brett?
Arpharis wrote:Haben wir bei der Dame etwa einen Stein im Brett?
Ohne Jasper in der Sternenstadt gibts keine neue Zivilisation.
Sie würde, im Falle des Ablebens den Zyklus zerstören...und somit alles leben, da ein einzelner Mensch sich nunmal nicht fortpflanzen kann.
Lyrgiarwen wrote:Nein, nur Logik.Arpharis wrote:Haben wir bei der Dame etwa einen Stein im Brett?
Ohne Jasper in der Sternenstadt gibts keine neue Zivilisation.
Sie würde, im Falle des Ablebens den Zyklus zerstören...und somit alles leben, da ein einzelner Mensch sich nunmal nicht fortpflanzen kann.
Und ich glaube auch irgendwie nicht, dass die Verschleierte Frau den höheren Spaßfaktor beim Sternenstadt-Ende im Sinn hatte
Arpharis wrote:... an dieser Stelle dachte ich ganz ehrlich, dass dieser Tag eine unbestimmte Zeit nach der Ankunft in der Stadt spielt und Jespar/Calia schon lange tot sind ...
Der Traum hätte damit nur eine verblassende Erinnerung an den Partner dargestellt. DAS wäre bitter gewesen. Hab mich schon darauf gefasst gemacht, dem Weg zu folgen und an einem Grab stehenzubleiben.
Glycerin wrote:Ich hatte das gleiche Problem schon mal in einem anderen Thread angesprochen. Rein Fortpflanzungstechnich bringt es einer neuen Menschheit gar nichts, wenn Jespar (bzw. Calia am Ende) überlebt. Mit wem soll sich denn dann der Nachwuchs paaren?Lyrgiarwen wrote: Lyrgiarwen hat geschrieben:Nein, nur Logik.Arpharis wrote: Arpharis hat geschrieben:
Haben wir bei der Dame etwa einen Stein im Brett?
Ohne Jasper in der Sternenstadt gibts keine neue Zivilisation.
Sie würde, im Falle des Ablebens den Zyklus zerstören...und somit alles leben, da ein einzelner Mensch sich nunmal nicht fortpflanzen kann.
Und ich glaube auch irgendwie nicht, dass die Verschleierte Frau den höheren Spaßfaktor beim Sternenstadt-Ende im Sinn hatte .![]()
Der Schwarze Wächter spricht ja davon das man den "Beginn der Menschheit bezeugt" (nicht "erzeugt") oder so ähnlich. Ich denke es beginnt zumindest wieder mit einem Tier ähnlichem Stadium.
Ein Urknall kann es nicht sein da sonst (meines Verständnis nach) es ja eine komplett neue Welt wird. Aber der Schwarze Wächter/die alten Ruinen sind der Beweis das es immer noch ein und dieselbe Welt ist.
Terraforming wäre möglich, aber viele verschiedene Orte müssten geschützt/erhalten bleiben. Eben der Schwarze Wächter oder auch Ark und wie die Stadt der Pyräer geheißen hat.
Glycerin wrote: Ich hatte das gleiche Problem schon mal in einem anderen Thread angesprochen. Rein Fortpflanzungstechnich bringt es einer neuen Menschheit gar nichts, wenn Jespar (bzw. Calia am Ende) überlebt. Mit wem soll sich denn dann der Nachwuchs paaren?
Und ich glaube auch irgendwie nicht, dass die Verschleierte Frau den höheren Spaßfaktor beim Sternenstadt-Ende im Sinn hatte.
Ansonsten hätte die ganze "Noah-Geschichte" auch Null Sinn.
Da die Erde (?!) ja unbeschädigt erhalten bleibt, fehlt nur das passende Leben darauf.
Betrachtet man die Dauer des Zyklus, kommt vollständige Evolution nicht in Frage, die würden zu lange dauern.
Ergo, es werden nur die menschlichen Bewohner benötigt.
(Schließlich sinds ja auch diese Trottel, die die Erde zerstören).
Inzucht?...das gesamte britische Königshaus kommt seit Jahrhunderten damit prima klar, somit...kein Hindernis.
Was mir nicht klar ist:
- Urknall?
Nein, nicht nötig. Eher etwas in der Art Meteoriteneinschlag / Dinosaurier.
Trotzdem wäre der Zeitaufwand zu groß.
Selbst wenn, müssten irgendwelche Bereiche komplett ausgespart werden, um ein paar Exemplare Tiere/Pflanzen zu erhalten.
Somit könnten aber dann auch dort Menschen überleben...mit dem dann schon vorhandenen Wissen, was wiederum den Zyklus ad absurdum führen würde.
Hiesse man aber alles Leben zur Vernichtung preisgeben, woher kommen dann Tiere/Pflanzen? Menschen ginge ja über MC/Jasper.
Wäre mal interessant zu wissen, ob andere Lebewesen ebenfalls von der Läuterung betroffen sind. Der Rote Wahnsinn scheint ja auch Tiere zu befallen, insbesondere Wölfe, stand zumindest so in einem Ladeschirm. Wenn nicht alles Leben vernichtet wird und wenigstens schonmal Pflanzen und Krabbelviecher übrig bleiben, würde das die Dauer eines Zyklus stark verkürzen.
Aber stimmt schon, Evolution als treibende Kraft wäre aber immer noch zu langsam für neue Menschen (oder Aeterna, Sternlingen, etc). Man findet ja Ruinen nicht nur von den Pyräern, sondern auch von noch früheren Zivilisationen. Und wer hat denn gesagt, dass eine natürliche Entwicklung immer auf was Menschenähnliches hinauslaufen muss, ginge doch auch ohne (und wahrscheinlich besser).
Das legt nahe, dass in Vyn doch eine irgendeine Art Schöpfer gibt, obwohl ich ansonsten kein Freund der Theorie bin, dass ein "wahrer Gott" hinter dem Zyklus steht.
Hat sie ja auch nicht. Ein bisschen Inzucht mag ja unter gewissen Umständen gute alte Tradition sein, aber nur zwei Individuen als Ausgangsmaterial sind doch ein bisschen arg wenig.
Aber stimmt schon, Evolution als treibende Kraft wäre aber immer noch zu langsam für neue Menschen (oder Aeterna, Sternlingen, etc). Man findet ja Ruinen nicht nur von den Pyräern, sondern auch von noch früheren Zivilisationen. Und wer hat denn gesagt, dass eine natürliche Entwicklung immer auf was Menschenähnliches hinauslaufen muss, ginge doch auch ohne (und wahrscheinlich besser).
Das legt nahe, dass in Vyn doch eine irgendeine Art Schöpfer gibt, obwohl ich ansonsten kein Freund der Theorie bin, dass ein "wahrer Gott" hinter dem Zyklus steht.
Lyrgiarwen wrote:Rein biologisch betrachtet...wer sagt denn, daß nur 1x Nachwuchs kommt?
Ansonsten hätte die ganze "Noah-Geschichte" auch Null Sinn.











