Ich habe Nehrim gerade eben durchgespielt und bin einfach nur begeistert.
Die Story fesselt einen von der ersten bis zur letzten Minute und ist zudem auch noch verdammt gut inszeniert. Das Welt- und Questdesign übertrifft die meisten komerziellen Spiele. Ja selbst die Sprachausgabe ist hoch professionell.
Ich habe es immer bereut mir Oblivion gekauft zu haben. Ich fand es einfach nur abgrundtief schlecht. Aber jetzt durch Nehrim, bin ich sogar froh, diesen Fehlkauf getätigt zu haben. Natürlich hat Nehrim, dadurch das es "nur" eine Mod ist, einige Oblivionmängel übernommen(Steuerung, Kampfsystem, Enginebedingte unbelebte Städte, keine Dialoge zwischen Spieler und NPC, etc.). OK, zum Ende hatte ich ein paar mehr Abstürze und einige Dungeon waren mir zu sehr in die länge gezogen. Aber das was die Entwickler mit diesen begrenzen Mitteln geschaffen haben, lässt alle Kritik verblassen.
Da kann man einfach nur DANKE sagen, für die vielen schönen Spielstunden.
Fazit:
Nehrim ist der beste Mod, den ich jemals gespielt habe. Und das beste Spiel seit Gothic 2 und Star Wars: Knights of the Old Republic. Für mich das absolute Highlight 2010.
10 von 10
Die Story fesselt einen von der ersten bis zur letzten Minute und ist zudem auch noch verdammt gut inszeniert. Das Welt- und Questdesign übertrifft die meisten komerziellen Spiele. Ja selbst die Sprachausgabe ist hoch professionell.
Ich habe es immer bereut mir Oblivion gekauft zu haben. Ich fand es einfach nur abgrundtief schlecht. Aber jetzt durch Nehrim, bin ich sogar froh, diesen Fehlkauf getätigt zu haben. Natürlich hat Nehrim, dadurch das es "nur" eine Mod ist, einige Oblivionmängel übernommen(Steuerung, Kampfsystem, Enginebedingte unbelebte Städte, keine Dialoge zwischen Spieler und NPC, etc.). OK, zum Ende hatte ich ein paar mehr Abstürze und einige Dungeon waren mir zu sehr in die länge gezogen. Aber das was die Entwickler mit diesen begrenzen Mitteln geschaffen haben, lässt alle Kritik verblassen.
Da kann man einfach nur DANKE sagen, für die vielen schönen Spielstunden.
Fazit:
Nehrim ist der beste Mod, den ich jemals gespielt habe. Und das beste Spiel seit Gothic 2 und Star Wars: Knights of the Old Republic. Für mich das absolute Highlight 2010.
10 von 10
Was mein vorläufiges Review angeht (vorläufig, da noch in Kapitel 1), muss ich sagen, dass die Hauptstory durchaus Ihresgleichen unter den Top-RGPs suchen kann. Auch die vorhandenen NQs sind gut ausgearbeitet, besser als die Hauptstory von so manchem Vollpreistitel. Zur Landschaftsgestaltung muss ich nichts sagen. Dafür, dass das ohne Geld und in der Freizeit geschaffen wurde, ist es um Längen besser als jedes Vollpreisspiel, das ich kenne.
Jedoch kann Nehrim nicht vollends verbergen, von wo es stammt: Landschaftlich/Architektonisch schöne Gebiete, aber inhaltlich leer. Wenn ich durch Furtsanden, Wellenfels, Erothin oder Salen gehe, treffe ich auf äußerliche Schönheit, aber inhaltliche Leere. Es ist für mich ein großer Negativpunkt, dass es so wenige Quests in der Hauptstadt gibt. Eigentlich hätte man 90% der NPCs aus der Welt entfernen können, da sie schlichtweg nichts zu sagen haben. Ob es der Wachhauptmann oder der Hohepriester in Erothin oder anderswo ist, keiner hat etwas, das ihn bekümmert. Zumindest in der Hauptstadt sollte es doch einen Quest für die Stadtwache zu erledigen geben. In Oblivion musste man in Bruma einen Mord aufklären oder in Chorrol herausfinden, wo das Gemälde des Grafen geblieben ist. Auch wenn diese Quests in sich schlecht ausgearbeitet waren, boten sie doch zumindest die Möglichkeit etwas ganz ohne Kampf zu lösen und mehr mit dem Geist zu arbeiten.
Als Fazit kann ich sagen, dass SureAI, hätte es die Möglichkeiten von Bethesda in Sachen Sprecherverpflichtung gehabt, Nehrim zu einem Superknüller gemacht hätte. Dann hätte es eine Bombenstory, wie jetzt schon, gegeben und zusätzlich viele und gleichzeitig gut ausgearbeitete Nebenquests. Weiterhin wären dann auch Ambientdialoge möglich gewesen.
Da es aber defacto ein paar Negativpunkte hat, kann ich nur 7/10 geben, was durchaus ein guter Wert ist. Oblivion würde auf der Skala bei 4/10 landen. In Anbetracht dessen, was SureAI in 4 Jahren, ganz ohne Geld, aus der Oblivion-Engine geholt hat, verdient Nehrim auf jeden Fall seinen Rang neben anderen Superspielen wie Gothic 2 oder KOTOR.
Jedoch kann Nehrim nicht vollends verbergen, von wo es stammt: Landschaftlich/Architektonisch schöne Gebiete, aber inhaltlich leer. Wenn ich durch Furtsanden, Wellenfels, Erothin oder Salen gehe, treffe ich auf äußerliche Schönheit, aber inhaltliche Leere. Es ist für mich ein großer Negativpunkt, dass es so wenige Quests in der Hauptstadt gibt. Eigentlich hätte man 90% der NPCs aus der Welt entfernen können, da sie schlichtweg nichts zu sagen haben. Ob es der Wachhauptmann oder der Hohepriester in Erothin oder anderswo ist, keiner hat etwas, das ihn bekümmert. Zumindest in der Hauptstadt sollte es doch einen Quest für die Stadtwache zu erledigen geben. In Oblivion musste man in Bruma einen Mord aufklären oder in Chorrol herausfinden, wo das Gemälde des Grafen geblieben ist. Auch wenn diese Quests in sich schlecht ausgearbeitet waren, boten sie doch zumindest die Möglichkeit etwas ganz ohne Kampf zu lösen und mehr mit dem Geist zu arbeiten.
Als Fazit kann ich sagen, dass SureAI, hätte es die Möglichkeiten von Bethesda in Sachen Sprecherverpflichtung gehabt, Nehrim zu einem Superknüller gemacht hätte. Dann hätte es eine Bombenstory, wie jetzt schon, gegeben und zusätzlich viele und gleichzeitig gut ausgearbeitete Nebenquests. Weiterhin wären dann auch Ambientdialoge möglich gewesen.
Da es aber defacto ein paar Negativpunkte hat, kann ich nur 7/10 geben, was durchaus ein guter Wert ist. Oblivion würde auf der Skala bei 4/10 landen. In Anbetracht dessen, was SureAI in 4 Jahren, ganz ohne Geld, aus der Oblivion-Engine geholt hat, verdient Nehrim auf jeden Fall seinen Rang neben anderen Superspielen wie Gothic 2 oder KOTOR.
jimmartens wrote:Was mein vorläufiges Review angeht (vorläufig, da noch in Kapitel 1), muss ich sagen, dass die Hauptstory durchaus Ihresgleichen unter den Top-RGPs suchen kann. Auch die vorhandenen NQs sind gut ausgearbeitet, besser als die Hauptstory von so manchem Vollpreistitel. Zur Landschaftsgestaltung muss ich nichts sagen. Dafür, dass das ohne Geld und in der Freizeit geschaffen wurde, ist es um Längen besser als jedes Vollpreisspiel, das ich kenne.
Jedoch kann Nehrim nicht vollends verbergen, von wo es stammt: Landschaftlich/Architektonisch schöne Gebiete, aber inhaltlich leer. Wenn ich durch Furtsanden, Wellenfels, Erothin oder Salen gehe, treffe ich auf äußerliche Schönheit, aber inhaltliche Leere. Es ist für mich ein großer Negativpunkt, dass es so wenige Quests in der Hauptstadt gibt. Eigentlich hätte man 90% der NPCs aus der Welt entfernen können, da sie schlichtweg nichts zu sagen haben. Ob es der Wachhauptmann oder der Hohepriester in Erothin oder anderswo ist, keiner hat etwas, das ihn bekümmert. Zumindest in der Hauptstadt sollte es doch einen Quest für die Stadtwache zu erledigen geben. In Oblivion musste man in Bruma einen Mord aufklären oder in Chorrol herausfinden, wo das Gemälde des Grafen geblieben ist. Auch wenn diese Quests in sich schlecht ausgearbeitet waren, boten sie doch zumindest die Möglichkeit etwas ganz ohne Kampf zu lösen und mehr mit dem Geist zu arbeiten.
Als Fazit kann ich sagen, dass SureAI, hätte es die Möglichkeiten von Bethesda in Sachen Sprecherverpflichtung gehabt, Nehrim zu einem Superknüller gemacht hätte. Dann hätte es eine Bombenstory, wie jetzt schon, gegeben und zusätzlich viele und gleichzeitig gut ausgearbeitete Nebenquests. Weiterhin wären dann auch Ambientdialoge möglich gewesen.
Da es aber defacto ein paar Negativpunkte hat, kann ich nur 7/10 geben, was durchaus ein guter Wert ist. Oblivion würde auf der Skala bei 4/10 landen. In Anbetracht dessen, was SureAI in 4 Jahren, ganz ohne Geld, aus der Oblivion-Engine geholt hat, verdient Nehrim auf jeden Fall seinen Rang neben anderen Superspielen wie Gothic 2 oder KOTOR.
Was ich sowieso negativ finde ist, dass man sich seine Person selbst erstellt in Nehrim. Ich fände eine vorgefertigte Frau, oder einen Mann besser, der selbst noch einen Sprecher hätte. So wie in Gothic halt. Das macht mehr Atmo.
Dennis ich glaube, dass kommt auch immer auf den Spieler an. Die einen finden es gut wenn sie ihren Charakter bis ins kleinste Detail zusammenbauen können, die anderen mögen es vorgefertigt.
Kurz und knapp:
Bis Nehrim rauskam, war Oblivion (+Mods) für mich das Beste, was man an Rollenspiel erhalten konnte.
Nehrim hat das ganze getoppt: gelungenes Spiel.
Natürlich sehe auch ich einige Dinge, die ich mir anders wünsche:
- Ein paar zusätzliche NQ's (häufig genannt und durch den Zeitaufwand natürlich entschuldigt)
- Mächtige (Nahkampf-)Waffen waren schon zu früh im Spiel erhältlich
- Die Auswahl der (mächtigen) Bögen viel knapp aus. (Kein Bogen kommt annähernd an den Schaden von Maphas' Bogen ran, was mich zwingt ihn zu nutzen. Alternativen wären schön, so wie bei Schwertern beispielsweise)
Ansonsten kann ich nur sagen, dass es schwer ist an diesem Spiel noch was auszusetzen. Echt krasses Spiel.
RéSpêCt an die Macher ;D
Bis Nehrim rauskam, war Oblivion (+Mods) für mich das Beste, was man an Rollenspiel erhalten konnte.
Nehrim hat das ganze getoppt: gelungenes Spiel.
Natürlich sehe auch ich einige Dinge, die ich mir anders wünsche:
- Ein paar zusätzliche NQ's (häufig genannt und durch den Zeitaufwand natürlich entschuldigt)
- Mächtige (Nahkampf-)Waffen waren schon zu früh im Spiel erhältlich
- Die Auswahl der (mächtigen) Bögen viel knapp aus. (Kein Bogen kommt annähernd an den Schaden von Maphas' Bogen ran, was mich zwingt ihn zu nutzen. Alternativen wären schön, so wie bei Schwertern beispielsweise)
Ansonsten kann ich nur sagen, dass es schwer ist an diesem Spiel noch was auszusetzen. Echt krasses Spiel.
RéSpêCt an die Macher ;D
Dennis wrote:Na ja wobei ich sagen muss an die Spannung der Gothic 1 Story kommt Nehrim niemals heran...
Was ich sowieso negativ finde ist, dass man sich seine Person selbst erstellt in Nehrim. Ich fände eine vorgefertigte Frau, oder einen Mann besser, der selbst noch einen Sprecher hätte. So wie in Gothic halt. Das macht mehr Atmo.
arvisrend wrote:... außer für diejenigen, die sich mit dem Spielerchar überhaupt nicht identifizieren können. Das Problem hatten viele in The Witcher beispielsweise.Dennis wrote:Na ja wobei ich sagen muss an die Spannung der Gothic 1 Story kommt Nehrim niemals heran...
Was ich sowieso negativ finde ist, dass man sich seine Person selbst erstellt in Nehrim. Ich fände eine vorgefertigte Frau, oder einen Mann besser, der selbst noch einen Sprecher hätte. So wie in Gothic halt. Das macht mehr Atmo.
Und ich in Gothic. Der Typ war eine Charakterschablone mit vorlautem Mundwerk
Arandor wrote:arvisrend wrote:... außer für diejenigen, die sich mit dem Spielerchar überhaupt nicht identifizieren können. Das Problem hatten viele in The Witcher beispielsweise.Dennis wrote:Na ja wobei ich sagen muss an die Spannung der Gothic 1 Story kommt Nehrim niemals heran...
Was ich sowieso negativ finde ist, dass man sich seine Person selbst erstellt in Nehrim. Ich fände eine vorgefertigte Frau, oder einen Mann besser, der selbst noch einen Sprecher hätte. So wie in Gothic halt. Das macht mehr Atmo.
Und ich in Gothic. Der Typ war eine Charakterschablone mit vorlautem Mundwerk
Meine Analyse:
Pro:
- einfach geile Atmosphäre
- geile Umgebung
- extrem geile Story
- Gutes lvl-System
- Schöne neue Rüstungen
- ideenreiche neue Kreaturen
- Schönes agieren das Char z.B. das eigenhändige ziehen einer Kanonenkugel in eine Kanone (denke das ist kein Spoiler oder?)
- Wirklich gutes Teleportsystem
- Schöne Nebenquest (Man denkt die Quest ist vorbei doch plötzlich gehts doch weiter)
- VIEELE Eastereggs ^^
- Schöne Ruinen
- Schock- und Angstfaktor ^^
- Tolles Magiesystem
- wirklich gute Sounds und Musik (passen immer perfekt zur aktuellen Atmo. Man läuft durch eine Höhle, hat seine Fackeln vergessen und es ist alles leise. Dann kommt die Musik und du denkst wenn du dich jetzt umdrehst steht da ein Zombie ^^)
- Lvl-Bereiche (Wenn man ein neues Gebiet betritt sieht man welches lvl die Kreaturen dort haben)
Contra
- wenige Nebenquest (zwar wirklich sehr gute Nebenquest, aber ich muss grade wirklich suchen damit ich noch die ein oder andere Quest finde. Ich weiß es ist viel Arbeit einige Nebenquests einzufügen, das verstehe ich auch, aber es ist nen kleines Contra)
- Das Ende der HQ. (Man arbeitet daran Schattengott zu werden und am Ende ist man es doch nicht. Ich habe das Spiel als Halb-Aeterna durchgespielt und ich finde es schade das ich nach der HQ immer noch schlecht behandelt werde. Ich komme da mit der dicken fetten Schattengott-rüssi und dem Seelenschinder zu einer Bauersfrau mit einem Besen und die sagt "Pah, feiges Aeternapack" Bisschen komisch finde ich das schon ^^ Wenn mir der Schattengott über den weg laufen würde hätte ich bisschen mehr respekt, aber auch nur ein bisschen
- Dialoge mit NPC die keine Quests haben (Mir hätte es schon gereicht wenn die keinen Sprecher haben sondern nur einen einfachen Dialog)
- Die Wachen... ich mag sie nicht. Ich habe das gefühl die haben einen 24 Stunden Job, 365 Tage im Jahr
- Burg Darlan (Extorie) Das Intorie finde ich wirklich schön, aber die Umgebung von Burg Darlan ... mhhh als für eine Burg sind dort wirklich wenige Bewohner oder Geschäfte
Daher würde ich Nehrim 9/10 Punkte geben
Da es allerdings KEIN Spiel gibt was (bei mir jedenfalls) 10/10 Punkte bekommen könnte ist 9/10 schon die höchstpunktzahl =)
Mfg Sligo
Pro:
- einfach geile Atmosphäre
- geile Umgebung
- extrem geile Story
- Gutes lvl-System
- Schöne neue Rüstungen
- ideenreiche neue Kreaturen
- Schönes agieren das Char z.B. das eigenhändige ziehen einer Kanonenkugel in eine Kanone (denke das ist kein Spoiler oder?)
- Wirklich gutes Teleportsystem
- Schöne Nebenquest (Man denkt die Quest ist vorbei doch plötzlich gehts doch weiter)
- VIEELE Eastereggs ^^
- Schöne Ruinen
- Schock- und Angstfaktor ^^
- Tolles Magiesystem
- wirklich gute Sounds und Musik (passen immer perfekt zur aktuellen Atmo. Man läuft durch eine Höhle, hat seine Fackeln vergessen und es ist alles leise. Dann kommt die Musik und du denkst wenn du dich jetzt umdrehst steht da ein Zombie ^^)
- Lvl-Bereiche (Wenn man ein neues Gebiet betritt sieht man welches lvl die Kreaturen dort haben)
Contra
- wenige Nebenquest (zwar wirklich sehr gute Nebenquest, aber ich muss grade wirklich suchen damit ich noch die ein oder andere Quest finde. Ich weiß es ist viel Arbeit einige Nebenquests einzufügen, das verstehe ich auch, aber es ist nen kleines Contra)
- Das Ende der HQ. (Man arbeitet daran Schattengott zu werden und am Ende ist man es doch nicht. Ich habe das Spiel als Halb-Aeterna durchgespielt und ich finde es schade das ich nach der HQ immer noch schlecht behandelt werde. Ich komme da mit der dicken fetten Schattengott-rüssi und dem Seelenschinder zu einer Bauersfrau mit einem Besen und die sagt "Pah, feiges Aeternapack" Bisschen komisch finde ich das schon ^^ Wenn mir der Schattengott über den weg laufen würde hätte ich bisschen mehr respekt, aber auch nur ein bisschen
- Dialoge mit NPC die keine Quests haben (Mir hätte es schon gereicht wenn die keinen Sprecher haben sondern nur einen einfachen Dialog)
- Die Wachen... ich mag sie nicht. Ich habe das gefühl die haben einen 24 Stunden Job, 365 Tage im Jahr
- Burg Darlan (Extorie) Das Intorie finde ich wirklich schön, aber die Umgebung von Burg Darlan ... mhhh als für eine Burg sind dort wirklich wenige Bewohner oder Geschäfte
Daher würde ich Nehrim 9/10 Punkte geben
Da es allerdings KEIN Spiel gibt was (bei mir jedenfalls) 10/10 Punkte bekommen könnte ist 9/10 schon die höchstpunktzahl =)
Mfg Sligo
also ich hab 10/10 punkten vergeben
ganz einfach weil ich lange lange zeit kein so gutes (rollen)spiel mehr gespielt habe!
es müsste mehr solcher rollenspiele geben, leider wird heutzutage an solchen gespart ...
naja ich könnte jetzt zum 30. mal wiederholen was schon so viele gesagt haben also fass ichs mal relativ kurz:
geniales level / landschaftsdesign
levelsystem besser als bei oblivion (auch wenn manche finden, dass es trotzdem anders gemacht sein sollte)
eine story, die einen total fesselt (hab selten ein spiel in so kurzer zeit am stück durch gespielt)
und vor allem die vielen kleinen details die ins spiel mit eingebaut sind es ist wirklich wirklich eine wahnsinnsarbeit, die sich das entwicklerteam da gemacht hat, wenn man alleine schon sieht wie lange und intensiv an nehrim gearbeitet wurde.
außerdem ist der support besser als bei über der hälfte von anderen spielen die nicht gratis sind ich meine es kommen schon nach sehr kurzer zeit patches raus, auf die man bei anderen spielen monate oder gar jahre warten muss.
im direkten vergleich zu oblivion liegt oblivion bei 5/10 und auch nur weil es eine so gute basis für solch großartige spiele wie nehrim ist
ganz einfach weil ich lange lange zeit kein so gutes (rollen)spiel mehr gespielt habe!
es müsste mehr solcher rollenspiele geben, leider wird heutzutage an solchen gespart ...
naja ich könnte jetzt zum 30. mal wiederholen was schon so viele gesagt haben also fass ichs mal relativ kurz:
geniales level / landschaftsdesign
levelsystem besser als bei oblivion (auch wenn manche finden, dass es trotzdem anders gemacht sein sollte)
eine story, die einen total fesselt (hab selten ein spiel in so kurzer zeit am stück durch gespielt)
und vor allem die vielen kleinen details die ins spiel mit eingebaut sind es ist wirklich wirklich eine wahnsinnsarbeit, die sich das entwicklerteam da gemacht hat, wenn man alleine schon sieht wie lange und intensiv an nehrim gearbeitet wurde.
außerdem ist der support besser als bei über der hälfte von anderen spielen die nicht gratis sind ich meine es kommen schon nach sehr kurzer zeit patches raus, auf die man bei anderen spielen monate oder gar jahre warten muss.
im direkten vergleich zu oblivion liegt oblivion bei 5/10 und auch nur weil es eine so gute basis für solch großartige spiele wie nehrim ist
Vielen Dank, ein super tolles Spiel habt ihr gemacht. Volle Punktzahl von mir.
Was für großartige Ideen sind verwirklicht worden, welch fulminantes Ende, wunderschöne Landschaften.
Noch einmal: Vielen Dank für 82 Stunden Spielvergnügen.
El Marinero
Was für großartige Ideen sind verwirklicht worden, welch fulminantes Ende, wunderschöne Landschaften.
Noch einmal: Vielen Dank für 82 Stunden Spielvergnügen.
El Marinero
So, ich bin mit Nehrim durch.
Um es gleich am Anfang zu sagen: Ich habe nie Oblivion gespielt. Ich habe von Nehrim gelesen und den Eindruck bekommen, dass da Fans von Gothic dahinterstecken. Also hab ich mir eine 10 Euro Version von Oblivion gekauft und das Spiel runtergeladen.
Ich nehme mal gleich das Fazit vorweg: Nehrim durchzuspielen hat durchaus Spaß gemacht, aber in meiner Liste der Rollenspiele nimmt es doch nur einen Mittelplatz ein.
Im direkten Vergleich mit dem anderen Fan-Spiel, das ich auch gespielt habe, lautet mein Fazit: Lazarus war am Ende doch besser als Nehrim.
Erst mal die großen Stärken von Nehrim.
Das Design der Welt war Hammer. Ich weiß nicht, ob und wie viel von den Bauelementen von Oblivion übernommen wurden, aber generell ist mein Eindruck hervorragend. Es ist nicht nur die Größe, sondern auch der stimmungsvolle Aufbau.
Besonders positiv fand ich z.B. nette Landschaftsdetails wie der Aussichtspunkt nördlich von Treomar. Ich meine, diese Stadt war sowieso richtig toll designt, da macht so ein Aussichtpunkt noch viel mehr Spaß!
Gerade das Schloss in Erothin stand da nicht viel nach.
Obwohl ich denke, dass die Story der Hauptquest gelegentlich etwas überbewertet wird, war sie doch auf jeden Fall sehr gut. Von einzelnen Ausnahmen abgesehen denke ich, so soll sie sein. Auch, dass man fast zu jeder Zeit die Möglichkeit hatte, Nebenquests weiter zu verfolgen, macht das Spiel angenehm durchzuspielen.
Ich hab schon bessere Soundtracks gesehen, aber der Nehrim Soundtrack muss sich auf keinen Fall verstecken. Ich persönlich bevorzuge Soundtracks mit konkreteren Leitmotiven, aber die hier waren auf jeden Fall passend stimmungsvoll, und erfüllten damit ihre Aufgabe.
Nun die Sachen, die ich als durchwachsen betrachte.
Da ist manchmal die Weitläufigkeit, die gelegentlich nervig ist. Besonders Erothin hat mich oft richtig genervt. Um von einem Geschäft zum nächsten zu latschen, vergeht eine halbe Ewigkeit. Zwar sieht diese Weitläufigkeit optisch sehr gut aus, aber praktisch ist sie nicht. Eine Komprimierung a la Khorinis wäre dem Spielspaß sicher zuträglich gewesen.
Für die Außenwelt gilt dieser Kritikpunkt auch, aber nicht in dem Maße. Lediglich der vergleichweise Wiedererkennungswert der einzelnen Regionen fällt für meinen Geschmack etwas zu gering aus. Aber mir als Erforscher macht das nichts aus.
Generell meine ich, dass etwas zu viele unbedeutende Nebenquests vorhanden waren. Zu viele Dungeons sehen generisch aus, obwohl sie es nur teilweise sind. In jedem Fall sollten keine Items zufallsgeneriert sein! Mindestens 70% der kleinen Dungeons sollten an eine Quest gebunden sein, was wohl nicht der Fall war.
Aber wohl entscheidender sind die Charaktere und Dialoge. Sie waren ordentlich, aber nicht so gut wie ich mir erhofft hätte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich da Oblivion oder Nehrim die Schuld geben sollte. Das Dialogsystem war nicht gerade benutzerfreundlich. Die Gesichter in frontaler Großaufnahme waren nervig und großteils hässlich. Das Potential war sicher da, wie man an den hervorragenden Geschichten in den Büchern sehen kann. Und das, was da war, war meistens gut. Besonders diese unglaublich arrogante Stimme von Narantheal werde ich vermissen! Aber die Bioware Spiele oder Gothic spielten dann doch in einer anderen Liga, was Charkterentwicklung und Dialoge angeht.
Und jetzt die nervigen Sachen.
Es gab zwei Stellen in dem Spiel, an denen ich das Spiel beinahe aufgegeben hätte.
Barateons Schlafzimmer war ein Unding, das auf jeden Fall mit einem Bugfix beseitigt werden muss! Es darf hier keine Zeitbeschränkung geben! Ich habe hier etwa zwei Stunden verschwendet und hatte nichts davon außer Frust!
Bei den Sprengstofffässern war ich nur eine Dreiviertelstunde dran, aber nur der Einfall, dass Telekinese auch Fässer bewegen kann, hat mich gerettet.
Und dann war da ein generelles Problem bei zwei Dungeons. Aus meiner Sicht muss ein Grundsatz für jedes Dungeon-Design eines Rollenspiels sein: "Der Designer muss zu jeder Zeit die Frage 'Wieso wurde der Dungeon in dieser Welt auf diese Weise errichtet?' eine Antwort haben."
Schon die Zwergengrüfte, die an sicht wunderbar aussahen und durch die leere Weitläufigkeit auch erstaunlich originell waren, haben hier oft versagt.
Richtig übel wurde der Dungeon mit den riesigen Lavaseen. Nicht nur machte fast kein Teil davon irgendwie Sinn, aber die "Rätsel" waren oft nur "Peng- Du bist tot und kannst nichts dagegen machen" Fallen. Die Plattformen aus der Lava konnte man nur mit dutzendweisem Draufgehen meistern. So etwas gehört in kein Rollenspiel! Schlimmer noch: Es erinnerte mich so sehr an das meiner Meinung nach schlechteste Rollenspiel: Ultima Ascension.
Also: Oberwelt durchgängig hui, Unterwelt gut bis pfui.
Was ich nicht berücksichtige sind die Bugs. Insbesondere in Städten stürzte Nehrim bestimmt einmal alle Viertelstunde ab. Aber über sowas habe ich schon immer hinweg gesehen, wenn das Neuladen schnell geht.
Noch etwas: Das Menusystem ist oft sehr sehr nervig, aber das liegt wohl an Oblivion. Aber ich frage mich, ob man nicht durch Upgrade obsolet gewordene Zaubersprüche automatisch entfernen hätte können. Ich hab mir gegen Ende viele Sprüche einfach nicht mehr gekauft, weil mir vier Versionen von jedem Spruch einfach meine Menus gnadenlos zugespamt haben.
Würde ich Nehrim noch mal spielen?
Ich bin mir nicht sicher. Ich hab es insgesamt nicht bereut, es gespielt zu haben, aber diese Geschicklichteitseinlagen und teilweise nervigen Dungeons haben doch so viel vom Spielspaß geraubt, dass ich wohl eher zu "nein" tendiere.
Trotzdem denke ich, dass das Spiel bestimmten Spielergruppen durchaus zu empfehlen ist.
Um es gleich am Anfang zu sagen: Ich habe nie Oblivion gespielt. Ich habe von Nehrim gelesen und den Eindruck bekommen, dass da Fans von Gothic dahinterstecken. Also hab ich mir eine 10 Euro Version von Oblivion gekauft und das Spiel runtergeladen.
Ich nehme mal gleich das Fazit vorweg: Nehrim durchzuspielen hat durchaus Spaß gemacht, aber in meiner Liste der Rollenspiele nimmt es doch nur einen Mittelplatz ein.
Im direkten Vergleich mit dem anderen Fan-Spiel, das ich auch gespielt habe, lautet mein Fazit: Lazarus war am Ende doch besser als Nehrim.
Erst mal die großen Stärken von Nehrim.
Das Design der Welt war Hammer. Ich weiß nicht, ob und wie viel von den Bauelementen von Oblivion übernommen wurden, aber generell ist mein Eindruck hervorragend. Es ist nicht nur die Größe, sondern auch der stimmungsvolle Aufbau.
Besonders positiv fand ich z.B. nette Landschaftsdetails wie der Aussichtspunkt nördlich von Treomar. Ich meine, diese Stadt war sowieso richtig toll designt, da macht so ein Aussichtpunkt noch viel mehr Spaß!
Gerade das Schloss in Erothin stand da nicht viel nach.
Obwohl ich denke, dass die Story der Hauptquest gelegentlich etwas überbewertet wird, war sie doch auf jeden Fall sehr gut. Von einzelnen Ausnahmen abgesehen denke ich, so soll sie sein. Auch, dass man fast zu jeder Zeit die Möglichkeit hatte, Nebenquests weiter zu verfolgen, macht das Spiel angenehm durchzuspielen.
Ich hab schon bessere Soundtracks gesehen, aber der Nehrim Soundtrack muss sich auf keinen Fall verstecken. Ich persönlich bevorzuge Soundtracks mit konkreteren Leitmotiven, aber die hier waren auf jeden Fall passend stimmungsvoll, und erfüllten damit ihre Aufgabe.
Nun die Sachen, die ich als durchwachsen betrachte.
Da ist manchmal die Weitläufigkeit, die gelegentlich nervig ist. Besonders Erothin hat mich oft richtig genervt. Um von einem Geschäft zum nächsten zu latschen, vergeht eine halbe Ewigkeit. Zwar sieht diese Weitläufigkeit optisch sehr gut aus, aber praktisch ist sie nicht. Eine Komprimierung a la Khorinis wäre dem Spielspaß sicher zuträglich gewesen.
Für die Außenwelt gilt dieser Kritikpunkt auch, aber nicht in dem Maße. Lediglich der vergleichweise Wiedererkennungswert der einzelnen Regionen fällt für meinen Geschmack etwas zu gering aus. Aber mir als Erforscher macht das nichts aus.
Generell meine ich, dass etwas zu viele unbedeutende Nebenquests vorhanden waren. Zu viele Dungeons sehen generisch aus, obwohl sie es nur teilweise sind. In jedem Fall sollten keine Items zufallsgeneriert sein! Mindestens 70% der kleinen Dungeons sollten an eine Quest gebunden sein, was wohl nicht der Fall war.
Aber wohl entscheidender sind die Charaktere und Dialoge. Sie waren ordentlich, aber nicht so gut wie ich mir erhofft hätte. Ich bin mir nicht sicher, ob ich da Oblivion oder Nehrim die Schuld geben sollte. Das Dialogsystem war nicht gerade benutzerfreundlich. Die Gesichter in frontaler Großaufnahme waren nervig und großteils hässlich. Das Potential war sicher da, wie man an den hervorragenden Geschichten in den Büchern sehen kann. Und das, was da war, war meistens gut. Besonders diese unglaublich arrogante Stimme von Narantheal werde ich vermissen! Aber die Bioware Spiele oder Gothic spielten dann doch in einer anderen Liga, was Charkterentwicklung und Dialoge angeht.
Und jetzt die nervigen Sachen.
Es gab zwei Stellen in dem Spiel, an denen ich das Spiel beinahe aufgegeben hätte.
Barateons Schlafzimmer war ein Unding, das auf jeden Fall mit einem Bugfix beseitigt werden muss! Es darf hier keine Zeitbeschränkung geben! Ich habe hier etwa zwei Stunden verschwendet und hatte nichts davon außer Frust!
Bei den Sprengstofffässern war ich nur eine Dreiviertelstunde dran, aber nur der Einfall, dass Telekinese auch Fässer bewegen kann, hat mich gerettet.
Und dann war da ein generelles Problem bei zwei Dungeons. Aus meiner Sicht muss ein Grundsatz für jedes Dungeon-Design eines Rollenspiels sein: "Der Designer muss zu jeder Zeit die Frage 'Wieso wurde der Dungeon in dieser Welt auf diese Weise errichtet?' eine Antwort haben."
Schon die Zwergengrüfte, die an sicht wunderbar aussahen und durch die leere Weitläufigkeit auch erstaunlich originell waren, haben hier oft versagt.
Richtig übel wurde der Dungeon mit den riesigen Lavaseen. Nicht nur machte fast kein Teil davon irgendwie Sinn, aber die "Rätsel" waren oft nur "Peng- Du bist tot und kannst nichts dagegen machen" Fallen. Die Plattformen aus der Lava konnte man nur mit dutzendweisem Draufgehen meistern. So etwas gehört in kein Rollenspiel! Schlimmer noch: Es erinnerte mich so sehr an das meiner Meinung nach schlechteste Rollenspiel: Ultima Ascension.
Also: Oberwelt durchgängig hui, Unterwelt gut bis pfui.
Was ich nicht berücksichtige sind die Bugs. Insbesondere in Städten stürzte Nehrim bestimmt einmal alle Viertelstunde ab. Aber über sowas habe ich schon immer hinweg gesehen, wenn das Neuladen schnell geht.
Noch etwas: Das Menusystem ist oft sehr sehr nervig, aber das liegt wohl an Oblivion. Aber ich frage mich, ob man nicht durch Upgrade obsolet gewordene Zaubersprüche automatisch entfernen hätte können. Ich hab mir gegen Ende viele Sprüche einfach nicht mehr gekauft, weil mir vier Versionen von jedem Spruch einfach meine Menus gnadenlos zugespamt haben.
Würde ich Nehrim noch mal spielen?
Ich bin mir nicht sicher. Ich hab es insgesamt nicht bereut, es gespielt zu haben, aber diese Geschicklichteitseinlagen und teilweise nervigen Dungeons haben doch so viel vom Spielspaß geraubt, dass ich wohl eher zu "nein" tendiere.
Trotzdem denke ich, dass das Spiel bestimmten Spielergruppen durchaus zu empfehlen ist.
Nehrim *nervt*
Sorry, aber das ist leider meine persönliche Meinung zu diesem Mod. Trotz allem habe ich großen Respekt vor Eurer Mühe und Eurem Fleiß.
Begründung:
Empfohlen wurde mir Nehrim in der Gamestar. Ich habe extra Oblivion installiert, um Nehrim zu spielen. Dabei habe ich die Anfangsszene (die Flucht aus dem Kerker) durchgespielt und ich war (wie damals) sofort gefesselt von diesem großartigen Spiel (Oblivion). Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu spielen. Als ich den Kerker verlassen hatte und die weite Welt von Oblivion sah, dachte ich nur "TOLL! So muß ein Spiel anfangen. Ich will unbedingt mehr erfahren...".
Danach habe ich Nehrim gespielt und Nehrim ist genau das Gegenteil von Oblivion. Kein Spaß, keine Spannung. Im Gegenteil: Nur Frust. Klar, man kann Nehrim nicht mit einem Vollpreisspiel wie Oblivion vergleichen. Deshalb habe ich nach den ersten Frustmomenten auch nicht sofort aufgegeben. Ich wollte Nehrim wirklich eine Chance geben. Aber nach ca. 4 Stunden habe ich entnervt abgebrochen, weil mir in Nehrim einfach zu viele Dinge den Spielspaß verdorben haben.
Der Anfangsdungeon (die Mine) ist viel zu dunkel und nirgends findet man (neue) Fackeln!
Was soll die Unsitte einem Stufe-1 Newbie mit einen übermächtigen Gegner wie den "Schwarzen Troll" zu konfrontieren?! Ich habe fast 2 Stunden mit x-mal Sterben + Neuladen gebraucht, um den Fluchtweg in dieses Zimmer mit den 4 Fackeln zu finden, weil ich jedesmal nach 1-2 Hits sofort gestorben bin.
Achso... mehr als 10 Jungtrolle auf einen Haufen gingen wohl nicht? *Kopfschüttel*
Ich habe dann den Schwierigkeitsgrad heruntergeregelt um diesen Frustdungeon verlassen zu koennen. Dann endlich!!! *Freude* ...ein herrlicher Blick über die Berge und Wälder. Was für eine Augenweide. *Hoffnung* keimte auf dass sich die Mühe vielleicht doch gelohnt hat. Dann die Ernüchterung: Ich hänge schon wieder fest und muss schon wieder in so einen häßlichen Dungeon rein. Und gegen Ratten kämpfen! *nerv*. Als ich dann wegen dem Helmproblem Seife besorgen sollte, welche durch Provokation einiger Magier herunterfallen sollte, hat es mir gereicht. Sehe ich aus wie Guybrush Threepwood? Wer denkt sich so einen Bloedsinn aus?
Es wäre evtl. besser gewesen, nach dem Anfangsdungeon den Spieler einfach in die weite Welt zu entlassen anstatt ihn seiner Freiheit zu berauben und mit provanen Nervquests zu gängeln. Weniger ist manchmal mehr.
Sorry, aber das ist leider meine persönliche Meinung zu diesem Mod. Trotz allem habe ich großen Respekt vor Eurer Mühe und Eurem Fleiß.
Begründung:
Empfohlen wurde mir Nehrim in der Gamestar. Ich habe extra Oblivion installiert, um Nehrim zu spielen. Dabei habe ich die Anfangsszene (die Flucht aus dem Kerker) durchgespielt und ich war (wie damals) sofort gefesselt von diesem großartigen Spiel (Oblivion). Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu spielen. Als ich den Kerker verlassen hatte und die weite Welt von Oblivion sah, dachte ich nur "TOLL! So muß ein Spiel anfangen. Ich will unbedingt mehr erfahren...".
Danach habe ich Nehrim gespielt und Nehrim ist genau das Gegenteil von Oblivion. Kein Spaß, keine Spannung. Im Gegenteil: Nur Frust. Klar, man kann Nehrim nicht mit einem Vollpreisspiel wie Oblivion vergleichen. Deshalb habe ich nach den ersten Frustmomenten auch nicht sofort aufgegeben. Ich wollte Nehrim wirklich eine Chance geben. Aber nach ca. 4 Stunden habe ich entnervt abgebrochen, weil mir in Nehrim einfach zu viele Dinge den Spielspaß verdorben haben.
Der Anfangsdungeon (die Mine) ist viel zu dunkel und nirgends findet man (neue) Fackeln!
Was soll die Unsitte einem Stufe-1 Newbie mit einen übermächtigen Gegner wie den "Schwarzen Troll" zu konfrontieren?! Ich habe fast 2 Stunden mit x-mal Sterben + Neuladen gebraucht, um den Fluchtweg in dieses Zimmer mit den 4 Fackeln zu finden, weil ich jedesmal nach 1-2 Hits sofort gestorben bin.
Achso... mehr als 10 Jungtrolle auf einen Haufen gingen wohl nicht? *Kopfschüttel*
Ich habe dann den Schwierigkeitsgrad heruntergeregelt um diesen Frustdungeon verlassen zu koennen. Dann endlich!!! *Freude* ...ein herrlicher Blick über die Berge und Wälder. Was für eine Augenweide. *Hoffnung* keimte auf dass sich die Mühe vielleicht doch gelohnt hat. Dann die Ernüchterung: Ich hänge schon wieder fest und muss schon wieder in so einen häßlichen Dungeon rein. Und gegen Ratten kämpfen! *nerv*. Als ich dann wegen dem Helmproblem Seife besorgen sollte, welche durch Provokation einiger Magier herunterfallen sollte, hat es mir gereicht. Sehe ich aus wie Guybrush Threepwood? Wer denkt sich so einen Bloedsinn aus?
Es wäre evtl. besser gewesen, nach dem Anfangsdungeon den Spieler einfach in die weite Welt zu entlassen anstatt ihn seiner Freiheit zu berauben und mit provanen Nervquests zu gängeln. Weniger ist manchmal mehr.
Razfix wrote: Danach habe ich Nehrim gespielt und Nehrim ist genau das Gegenteil von Oblivion. Kein Spaß, keine Spannung. Im Gegenteil: Nur Frust. Klar, man kann Nehrim nicht mit einem Vollpreisspiel wie Oblivion vergleichen. Deshalb habe ich nach den ersten Frustmomenten auch nicht sofort aufgegeben. Ich wollte Nehrim wirklich eine Chance geben. Aber nach ca. 4 Stunden habe ich entnervt abgebrochen, weil mir in Nehrim einfach zu viele Dinge den Spielspaß verdorben haben.
Ohne Mods wäre Oblivion an einer Katastrophe vorbeigeschrammt und zeigt eben erst mit Mods, wie man das ganze Potential aus dem Spiel rausholt. Ich muss sogar schon so weit sagen, dass es für Bethesda nahezu beschämend und peinlich ist was die Modder mit oblivion angestellt haben und was hingegen die Modder dort rausholen alles rausholen und sogar verbessern. Dafür bedanke ich mich auch herzlichst bei sämtlichen Moddern (auch natürlich bei SureAi) dass mein Oblivion Kauf letzendlich kein fehlkauf war und stets durch hervorragende Modifikationen angetrieben wird.
Razfix wrote:Der Anfangsdungeon (die Mine) ist viel zu dunkel und nirgends findet man (neue) Fackeln![/b]
Razfix wrote:Was soll die Unsitte einem Stufe-1 Newbie mit einen übermächtigen Gegner wie den "Schwarzen Troll" zu konfrontieren?! Ich habe fast 2 Stunden mit x-mal Sterben + Neuladen gebraucht, um den Fluchtweg in dieses Zimmer mit den 4 Fackeln zu finden, weil ich jedesmal nach 1-2 Hits sofort gestorben bin.
Razfix wrote:Achso... mehr als 10 Jungtrolle auf einen Haufen gingen wohl nicht? *Kopfschüttel*
Und um mal meine persnliche Meinung zu der Mod abzugegeben:
Mir gefällt Nehrim bisher sehr gut. Die Synchronsprecher machen sich deutlich mehr Mühe als die in der Urversion und auch die allgemeine Präsentation kann man einfach nicht mit der von Oblivion vergeleichen.
Osserc
Ich finde Nehrim wirklich schön gemacht. Die Dungeons sind schön gestaltet und auch anspruchsvoll, die Welt ist abwechslunsreich und die HQ ist sehr interessant. Außerdem fühle ich mich immer wieder an Bücher erinnert, die ich gelesen habe.
Ein paar leider gibt es aber schon: die Lauferei ist manchmal ein bisschen zu ausgedehnt und ich finde es schade, dass man einige der schönsten Waffen und Rüstungen nicht kriegt.
Ein paar leider gibt es aber schon: die Lauferei ist manchmal ein bisschen zu ausgedehnt und ich finde es schade, dass man einige der schönsten Waffen und Rüstungen nicht kriegt.
@BlutWurst Naja also man kann nicht sagen, dass Oblivion der totale Dreck war, als ich es das erste mal gespielt habe fand ich es auch noch richtig cool.
Klar Oblivion finde ich auch nicht annähernd so gut wie Nehrim, aber zum Einstieg ist es einfacher als Nehrim.
Und weil er Oblivion nur kurz gespielt hat war es wohl auch nicht so schön für ihn den Anfang zu spielen, da man dort auf seine Erfahrung mit Oblivion öfters zurückgreifen kann...
Jedenfalls denke ich ist es kein Wunder, dass er von Nehrim so enttäuscht war, wenn er so lange an der Stelle mit dem Troll hing. Ich kann zwar nicht verstehen, was so kompliziert daran war, weil man sich wirklich nur umgucken musste (dann hätte man auch die Spitzhacke gefunden, mit der man die 10 jungen Trolle locker besiegen kann) aber andererseits hab ich auch bei anderen Spielen an eigentlich leichten Stellen wegen ähnlichen Problemen gehangen, also sowas ist ärgerlich und nimmt einen schonmal den Spielspaß.
Aber die Quests außerhalb der Schattenrufmine bzw. im anderen Teil der Mine fand ich bei Nehrim vor allem für den Anfang richtig gut. Man war nicht direkt ein Held der wie in Gothic 3 ein Dorf vor Orkkriegern befreien muss, sondern nur ein Durchschnittsbürger, der in einer Abtei aufwuchs und halt am Anfang gegen Ratten kämpfen und einem Deppen aus einem Grubenhelm helfen muss.
Man hat sich langsam zu dem gesteigert was man ganz am Ende dann auch schließlich Stück für Stück wurde, nämlich
Und dass jeder mal klein anfängt ist doch klar oder nicht?
Klar Oblivion finde ich auch nicht annähernd so gut wie Nehrim, aber zum Einstieg ist es einfacher als Nehrim.
Und weil er Oblivion nur kurz gespielt hat war es wohl auch nicht so schön für ihn den Anfang zu spielen, da man dort auf seine Erfahrung mit Oblivion öfters zurückgreifen kann...
Jedenfalls denke ich ist es kein Wunder, dass er von Nehrim so enttäuscht war, wenn er so lange an der Stelle mit dem Troll hing. Ich kann zwar nicht verstehen, was so kompliziert daran war, weil man sich wirklich nur umgucken musste (dann hätte man auch die Spitzhacke gefunden, mit der man die 10 jungen Trolle locker besiegen kann) aber andererseits hab ich auch bei anderen Spielen an eigentlich leichten Stellen wegen ähnlichen Problemen gehangen, also sowas ist ärgerlich und nimmt einen schonmal den Spielspaß.
Aber die Quests außerhalb der Schattenrufmine bzw. im anderen Teil der Mine fand ich bei Nehrim vor allem für den Anfang richtig gut. Man war nicht direkt ein Held der wie in Gothic 3 ein Dorf vor Orkkriegern befreien muss, sondern nur ein Durchschnittsbürger, der in einer Abtei aufwuchs und halt am Anfang gegen Ratten kämpfen und einem Deppen aus einem Grubenhelm helfen muss.
Man hat sich langsam zu dem gesteigert was man ganz am Ende dann auch schließlich Stück für Stück wurde, nämlich
Und dass jeder mal klein anfängt ist doch klar oder nicht?
nach 86 Stunden hab ich jetzt mit Lv. 37 die HQ abgeschlossen und muss sagen: grandios! Danke für dieses wirklich tolle Spielerlebnis! Spannender HQ, geniale Atmosphäre und tolle Landschaften! Die Ruinen waren ein besonderes Highlight - in manchen is mir vor Schreck fast die Maus davongeflogen
Toll fand ich auch die teilweise gigantischen Hallenbauten - hatte ja fast was von Tombraider ........
Ich hab schon etliche Rollenspiele gezockt und da waren einige Vollpreisteile dabei, die im Vergleich zu Nehrim arm da stehen....... Gratulation!
Toll fand ich auch die teilweise gigantischen Hallenbauten - hatte ja fast was von Tombraider ........
Ich hab schon etliche Rollenspiele gezockt und da waren einige Vollpreisteile dabei, die im Vergleich zu Nehrim arm da stehen....... Gratulation!
9.6/10 JUNGS, DAS IST GROSSE KLASSE.
Meine Spielzeit bis zum Finale der HQ lag bei ca 86 Stunden - ich habe aber etwa nur die Hälfte der Nebenquests gemacht.
Dadurch das ich einen Bug hatte und einen anderen Save spielen mußte fehlte mir Level 19-Level 27.
Also, die Idee der Story war die Steigerung von episch. J,DIGK!
Am Anfang war die Landschaft und die Städte echt nett, aber im letzten Drittel hat mir das Leveldesign nochmal massiv sehr positiv überrascht. Viel Abwechslung und ständig viel neues anzuschauen. J,DIGK!
Durch einen Clippingfehler in der Oblivion Engine habe ich leider die MQ18 und MQ19 beschädigt und mußte um Support bitten. Aber der kam sofort - TOP!
Leider habe ich nicht Oblivion vorher gespielt gehabt, daher war für mich die Steuerung machmal eine Tortour und der Spieleinstieg echt uneinfach. Aber da kann Nehrim nix für.
Was ich vermisst habe: Machmal war mir Erothin zu leer, besonders im letzten 1/3 der Hauptquest. Und manchmal fehlten mir auch Gründe warum etwas so ist wie es ist. Sei es wo sich NPCs aufhalten, wie etwas gebaut wurde oder warum etwas nicht geht.
Und noch ein Tipp: Unterwegs zu sein wird schnell langweilig. Einmal gecleared kann man ein paar Tage lang einfach durchlaufen und nix passiert. Es wäre nett, wenn schwächere Tiere zwischendurch immer mal wieder aufgetaucht wären und mich erschreckt hätten, weil ich dachte, das da schon wieder so ein Dunkeltroll ankommt oder so. (Anfanges waren die Bären echt übel.
)
Zeitquests und Hüpfquests bitte in Zukunft vermeiden oder zumindest einen alternativen Weg anbieten für ungeübte Gelegenheitsspieler. Die "Feuer und Sprengstoff im Keller" Nummer war echt fies. Warum kann man den Künstler nicht einfach befreien und dann das Weite suchen?
Es gab dann auch so den einen oder anderen kleinen logischen Schnitzer. Z.B.: Wieso macht N.A. nicht einfach alles platt und läßt mich die Arbeit machen? (Damit ich meinen Spaß habe?!!^^ )
Abstürze hatte ich vielleicht 10 oder 15 - fand ich ok. Meistens brauchte ich dann sowieso eine Pause.
Also, unterm Strich ist das Spiel echt deutlich besser als das was man durchschnittlich so als Vollpreisspiel kaufen kann. Dennoch hoffe ich, das ich euch noch ein wenig aufzeigen kann wo man noch etwas tunen kann.
Ich freue mich auf Nehrim II
Meine Spielzeit bis zum Finale der HQ lag bei ca 86 Stunden - ich habe aber etwa nur die Hälfte der Nebenquests gemacht.
Dadurch das ich einen Bug hatte und einen anderen Save spielen mußte fehlte mir Level 19-Level 27.
Also, die Idee der Story war die Steigerung von episch. J,DIGK!
Am Anfang war die Landschaft und die Städte echt nett, aber im letzten Drittel hat mir das Leveldesign nochmal massiv sehr positiv überrascht. Viel Abwechslung und ständig viel neues anzuschauen. J,DIGK!
Durch einen Clippingfehler in der Oblivion Engine habe ich leider die MQ18 und MQ19 beschädigt und mußte um Support bitten. Aber der kam sofort - TOP!
Leider habe ich nicht Oblivion vorher gespielt gehabt, daher war für mich die Steuerung machmal eine Tortour und der Spieleinstieg echt uneinfach. Aber da kann Nehrim nix für.
Was ich vermisst habe: Machmal war mir Erothin zu leer, besonders im letzten 1/3 der Hauptquest. Und manchmal fehlten mir auch Gründe warum etwas so ist wie es ist. Sei es wo sich NPCs aufhalten, wie etwas gebaut wurde oder warum etwas nicht geht.
Und noch ein Tipp: Unterwegs zu sein wird schnell langweilig. Einmal gecleared kann man ein paar Tage lang einfach durchlaufen und nix passiert. Es wäre nett, wenn schwächere Tiere zwischendurch immer mal wieder aufgetaucht wären und mich erschreckt hätten, weil ich dachte, das da schon wieder so ein Dunkeltroll ankommt oder so. (Anfanges waren die Bären echt übel.
Zeitquests und Hüpfquests bitte in Zukunft vermeiden oder zumindest einen alternativen Weg anbieten für ungeübte Gelegenheitsspieler. Die "Feuer und Sprengstoff im Keller" Nummer war echt fies. Warum kann man den Künstler nicht einfach befreien und dann das Weite suchen?
Es gab dann auch so den einen oder anderen kleinen logischen Schnitzer. Z.B.: Wieso macht N.A. nicht einfach alles platt und läßt mich die Arbeit machen? (Damit ich meinen Spaß habe?!!^^ )
Abstürze hatte ich vielleicht 10 oder 15 - fand ich ok. Meistens brauchte ich dann sowieso eine Pause.
Also, unterm Strich ist das Spiel echt deutlich besser als das was man durchschnittlich so als Vollpreisspiel kaufen kann. Dennoch hoffe ich, das ich euch noch ein wenig aufzeigen kann wo man noch etwas tunen kann.
Ich freue mich auf Nehrim II
Hallo allerseits,
mein erster Post in diesem Forum und den möchte ich nutzen um
1) ein riesengroßes Dankeschön an das Nehrim-Team zu sagen für Die vielen schönen Stunden, die ihr mir mit diesem tollen Rollenspiel geschenkt habt. Vor Eurer Leistung ziehe ich meinen Hut, so tief, dass er Staub aufwirbelt und so lange, dass ich weiche Knie kriege!
2) um meine Bewertung von 9 Punkten ein wenig zu erläutern, ansonsten bringt es ja wenig.
Für mich steht Nehrim, das ich inzwischen - genüßlich lange - durchgespielt habe in einer Reihe mit meinen Lieblingsrollenspielen wie Morrowind, Oblivion, Spellforce 1, Mass effect. Auch bei diesen Spielen bin ich eher bei 9 Punkten als bei 10, weil ich 10 Punkte so verstehe, dass es gar keine Kritikpunkte gibt.
Was mit gefallen bzw mich begeistert hat.
-ein kluger komfortabler Installer samt gut funktionierendem Patchsystem, was auch mit einem stark gemoddeten Oblivion funktioniert
(zumindest bei mir) und man Oblivion nicht überschreiben muß.
- wunderbare, lange, vielschichtige Hauptquest
- eine große, schöne, individuell gestaltete (und wenig generische) Spielwelt. Hervorragend die Lösung mit der Tiefenunschärfe!
Oblivion spiele ich stets ohne LOD-Texturen, so unnatürlich sehen die aus - in Nehrim sind die Distanztexturen wieder eine Freude.
Die Städte Erothin und Cabhaet sind übrigens optisch ein solcher Hingucker, dass mir der Mund offen stehn geblieben ist!
- Indivduelle gestaltete Dungeons und trotzem jede Menge davon. Meinen Respekt!
- Kluges Balancing, überlegte Fähgkeitenentwicklung, Loot und Gegner-AI. Bei vielem wünsche ich mir, das wäre genauso schon in Oblivion implementiert worden.
- jede Menge Scripts aber dabei kaum ernstzunehmende Bugs, Fehler oder gar wiederkehredende CTD (zumindest bei mir). Ich konnte schön durchspielen- nur darf ich nicht zu schnell Türen öffen - da stürzts manchmal nach längerer Spielzeit ab - aber ohne nachhaltige Folgen.
- Ansprechender Schwierigkeitsgrad - weder zu leicht noch zu schwer. Ich war am Anfang skeptisch, das die HQ einen sofort in Gebiete mit deutlich höherleveligen Gegnern schickt, aber das hat wunderbar funktioniert, sofern man umsichtig vorgeht und Gegner vor allem aus der Ferne erlegt. Auch die wenigen kniffligeren Quests (Troll, Hebel-Baratheon, Fässer) halte ich für absolut bewältigbar und kann die Abwertung des Spiels durch einige hier nicht verstehen. Manchmal muß man halt einfach mal sein Vorgehen kurz überdenken, wenns nicht auf Anhieb klappt und für Hilfe gibts ja auch das Forum.
- viele nette Extras wie z.b der Schandmaul-Auftritt (übrigens auch optisch super in Szene gesetzt)
- Ja und last but not least ein ganz tolles Forum natürlich, auf dem das Projekt immer noch gepflegt wird und man für bei jedem Problem rasch Hilfe bekommt!
Kritik:
Im wesentlichen Jammern auf ganz hohem Niveau bzw. der Wunsch nach noch mehr vom Guten - noch mehr Quests, z.B eine noch bessere. lebendigere Burg etc.
Aber eins hat mich dann doch gestört, dass ihr dem NPC-Verhalten nicht die gleiche Liebe und Aufmerksamkeit angedeihen ließet wie der Spielwelt und der Hauptquest. Das ist etwas trostlos und eintönig und hat für mich das Eintauchen in Nehrim erschwert. Kaum jemand hat etwas zu erzählen, es gibt immer die gleichen Antworten, die Taten des Spielers werden auch nicht reflektiert (z.B Ruhmsystem a la Oblivion), wodurch man sich beinahe wie nicht anwesend vorkommt. In den Dungeons finden sich zahlreiche Gegner (Sternlinge,Druiden, Magier), wo einem der Hintergrund fehlt, warum sie Feinde sein sollen und man sie abschlachten muß. Da haben mir die bösen Nekromanten in Oblivion weitaus besser gefallen - da weiß man, warum man kämpft (zumindest als guter Charakter ). Und was dann letztlich den Ausschlag für die 9 statt die 10 gegeben hat, waren die fortdauernden sinnlosen Pöbeleien gegen die Aeterna - der einige Pujnkt, der mich wirklich ernsthaft gestört hat.
Ansonsten aus meisner Sicht : Nehrim ist ein großartiges Rollenspiel das auch im Vergleich mit Vollpreis-Spielen ablsout im der Oberliga spielt und gottseidank noch die Atmosphäre besitzt, die in modernen Spielen langsam verlorengeht!
mein erster Post in diesem Forum und den möchte ich nutzen um
1) ein riesengroßes Dankeschön an das Nehrim-Team zu sagen für Die vielen schönen Stunden, die ihr mir mit diesem tollen Rollenspiel geschenkt habt. Vor Eurer Leistung ziehe ich meinen Hut, so tief, dass er Staub aufwirbelt und so lange, dass ich weiche Knie kriege!
2) um meine Bewertung von 9 Punkten ein wenig zu erläutern, ansonsten bringt es ja wenig.
Für mich steht Nehrim, das ich inzwischen - genüßlich lange - durchgespielt habe in einer Reihe mit meinen Lieblingsrollenspielen wie Morrowind, Oblivion, Spellforce 1, Mass effect. Auch bei diesen Spielen bin ich eher bei 9 Punkten als bei 10, weil ich 10 Punkte so verstehe, dass es gar keine Kritikpunkte gibt.
Was mit gefallen bzw mich begeistert hat.
-ein kluger komfortabler Installer samt gut funktionierendem Patchsystem, was auch mit einem stark gemoddeten Oblivion funktioniert
(zumindest bei mir) und man Oblivion nicht überschreiben muß.
- wunderbare, lange, vielschichtige Hauptquest
- eine große, schöne, individuell gestaltete (und wenig generische) Spielwelt. Hervorragend die Lösung mit der Tiefenunschärfe!
Oblivion spiele ich stets ohne LOD-Texturen, so unnatürlich sehen die aus - in Nehrim sind die Distanztexturen wieder eine Freude.
Die Städte Erothin und Cabhaet sind übrigens optisch ein solcher Hingucker, dass mir der Mund offen stehn geblieben ist!
- Indivduelle gestaltete Dungeons und trotzem jede Menge davon. Meinen Respekt!
- Kluges Balancing, überlegte Fähgkeitenentwicklung, Loot und Gegner-AI. Bei vielem wünsche ich mir, das wäre genauso schon in Oblivion implementiert worden.
- jede Menge Scripts aber dabei kaum ernstzunehmende Bugs, Fehler oder gar wiederkehredende CTD (zumindest bei mir). Ich konnte schön durchspielen- nur darf ich nicht zu schnell Türen öffen - da stürzts manchmal nach längerer Spielzeit ab - aber ohne nachhaltige Folgen.
- Ansprechender Schwierigkeitsgrad - weder zu leicht noch zu schwer. Ich war am Anfang skeptisch, das die HQ einen sofort in Gebiete mit deutlich höherleveligen Gegnern schickt, aber das hat wunderbar funktioniert, sofern man umsichtig vorgeht und Gegner vor allem aus der Ferne erlegt. Auch die wenigen kniffligeren Quests (Troll, Hebel-Baratheon, Fässer) halte ich für absolut bewältigbar und kann die Abwertung des Spiels durch einige hier nicht verstehen. Manchmal muß man halt einfach mal sein Vorgehen kurz überdenken, wenns nicht auf Anhieb klappt und für Hilfe gibts ja auch das Forum.
- viele nette Extras wie z.b der Schandmaul-Auftritt (übrigens auch optisch super in Szene gesetzt)
- Ja und last but not least ein ganz tolles Forum natürlich, auf dem das Projekt immer noch gepflegt wird und man für bei jedem Problem rasch Hilfe bekommt!
Kritik:
Im wesentlichen Jammern auf ganz hohem Niveau bzw. der Wunsch nach noch mehr vom Guten - noch mehr Quests, z.B eine noch bessere. lebendigere Burg etc.
Aber eins hat mich dann doch gestört, dass ihr dem NPC-Verhalten nicht die gleiche Liebe und Aufmerksamkeit angedeihen ließet wie der Spielwelt und der Hauptquest. Das ist etwas trostlos und eintönig und hat für mich das Eintauchen in Nehrim erschwert. Kaum jemand hat etwas zu erzählen, es gibt immer die gleichen Antworten, die Taten des Spielers werden auch nicht reflektiert (z.B Ruhmsystem a la Oblivion), wodurch man sich beinahe wie nicht anwesend vorkommt. In den Dungeons finden sich zahlreiche Gegner (Sternlinge,Druiden, Magier), wo einem der Hintergrund fehlt, warum sie Feinde sein sollen und man sie abschlachten muß. Da haben mir die bösen Nekromanten in Oblivion weitaus besser gefallen - da weiß man, warum man kämpft (zumindest als guter Charakter ). Und was dann letztlich den Ausschlag für die 9 statt die 10 gegeben hat, waren die fortdauernden sinnlosen Pöbeleien gegen die Aeterna - der einige Pujnkt, der mich wirklich ernsthaft gestört hat.
Ansonsten aus meisner Sicht : Nehrim ist ein großartiges Rollenspiel das auch im Vergleich mit Vollpreis-Spielen ablsout im der Oberliga spielt und gottseidank noch die Atmosphäre besitzt, die in modernen Spielen langsam verlorengeht!
Ich habe mich einer Bewertung enthalten, da ich bisher nur einige Stunden Nehrim gespielt habe. Dennoch möchte ich meine Eindrücke schildern und erklären, warum ich Nehrim NICHT weiterspielen werde.
Vorangehend sollte ich erwähnen, dass ich eigentlich keine Modifikationen (mehr) spiele, da ich dafür nicht allzu viel Zeit habe, bzw. dafür aufbringen möchte (Studium, Sozialleben etc.) und mich deshalb auf wenige (professionelle) Spiele beschränke und meine Ansprüche dementsprechend hoch sind. Dennoch habe ich Nehrim trotz anfänglicher Skepsis - aufgrund meiner eher ernüchternden Erfahrungen mit Arktwend - eine Chance gegeben, zu überschäumend war das Lob für Spielwelt und Story. Vor allem, dass durchgehend davon geredet wurde, dass Nehrim - insbesondere bei der Spielhandlung - den Vergleich mit Vollpreistiteln nicht zu scheuen brauche, hat mich neugierig gemacht (und eben aus diesem Grund werde, ich, ungeachtet der beschränkten Ressourcen von Sureai, im folgenden bei meiner Kritik Maßstäbe eine Vollpreistitels anwenden). Tatsächlich war die erste Spielstunde auch durchaus unterhaltsam; der Dungeon war motivierend und der erste Blick in die Landschaft von Nehrim war geradezu atemberaubend. Die Gestaltung einer atmosphärisch dichten und lebendigen Welt ist meiner Meinung nach auch die große Stärke von Nehrim, die Anleihen bei Gothic sind unverkennbar. Doch gehört zu einem motivierenden Rollenspiel wesentlich mehr als detailverliebte Landschaften. Für mich persönlich zählen dazu in erster Linie große Freiheit bei der Gestaltung des eigenen Alter Ego (dies bezieht sich weniger auf Klasse/Äußeres, als vielmehr die Interaktion mit der Spielwelt) und eine glaubwürdige und spannend inszenierte Geschichte - gerade weil sich Nehrim selbst als "storyintensives" Rollenspiel bewirbt, hatte ich hierbei wesentlich mehr erwartet.
Glaubwürdigkeit und Inszenierung: Zumindest nach meinen ersten Spielerfahrungen kann ich die überschwängliche Begeisterung über die "epische und philosophische" Story nicht wirklich nachvollziehen. Wichtige Schlüsselszenen sind zu trocken präsentiert und es wird auch viel Potenzial dadurch verschenkt, dass vieles unlogisch, bzw. wenig glaubwürdig erscheint. Handlungsfreiheit des Alter Ego: Vielleicht die größte Enttäuschung bei Nehrim. Da ja Nehrim angeblich den Vergleich zu Vollpreistiteln nicht zu scheuen braucht, möchte ich auch mit Dragon Age: Origins ein Beispiel dafür nennen, wie man dies wesentlich besser macht.
Nichtsdestotrotz dürfte Nehrim vermutlich die bis dato umfangreichste und beste Modifikation von Oblivion sein. Hätte SureAI über die Ressourcen eines professionellen Entwicklerstudios verfügt, wäre wahrscheinlich ein großartiges und vollwertiges Rollenspiel entstanden, die Tendenz dafür zeigt Nehrim an vielen Stellen.
EDIT: Achja: Dass die Schnellreisefunktion deaktiviert wurde ist nicht nur ziemlich sinnfrei, sondern auch angesichts der Größe der Welt ziemlich zerstörerisch für den Spielspaß.
Vorangehend sollte ich erwähnen, dass ich eigentlich keine Modifikationen (mehr) spiele, da ich dafür nicht allzu viel Zeit habe, bzw. dafür aufbringen möchte (Studium, Sozialleben etc.) und mich deshalb auf wenige (professionelle) Spiele beschränke und meine Ansprüche dementsprechend hoch sind. Dennoch habe ich Nehrim trotz anfänglicher Skepsis - aufgrund meiner eher ernüchternden Erfahrungen mit Arktwend - eine Chance gegeben, zu überschäumend war das Lob für Spielwelt und Story. Vor allem, dass durchgehend davon geredet wurde, dass Nehrim - insbesondere bei der Spielhandlung - den Vergleich mit Vollpreistiteln nicht zu scheuen brauche, hat mich neugierig gemacht (und eben aus diesem Grund werde, ich, ungeachtet der beschränkten Ressourcen von Sureai, im folgenden bei meiner Kritik Maßstäbe eine Vollpreistitels anwenden). Tatsächlich war die erste Spielstunde auch durchaus unterhaltsam; der Dungeon war motivierend und der erste Blick in die Landschaft von Nehrim war geradezu atemberaubend. Die Gestaltung einer atmosphärisch dichten und lebendigen Welt ist meiner Meinung nach auch die große Stärke von Nehrim, die Anleihen bei Gothic sind unverkennbar. Doch gehört zu einem motivierenden Rollenspiel wesentlich mehr als detailverliebte Landschaften. Für mich persönlich zählen dazu in erster Linie große Freiheit bei der Gestaltung des eigenen Alter Ego (dies bezieht sich weniger auf Klasse/Äußeres, als vielmehr die Interaktion mit der Spielwelt) und eine glaubwürdige und spannend inszenierte Geschichte - gerade weil sich Nehrim selbst als "storyintensives" Rollenspiel bewirbt, hatte ich hierbei wesentlich mehr erwartet.
Glaubwürdigkeit und Inszenierung: Zumindest nach meinen ersten Spielerfahrungen kann ich die überschwängliche Begeisterung über die "epische und philosophische" Story nicht wirklich nachvollziehen. Wichtige Schlüsselszenen sind zu trocken präsentiert und es wird auch viel Potenzial dadurch verschenkt, dass vieles unlogisch, bzw. wenig glaubwürdig erscheint. Handlungsfreiheit des Alter Ego: Vielleicht die größte Enttäuschung bei Nehrim. Da ja Nehrim angeblich den Vergleich zu Vollpreistiteln nicht zu scheuen braucht, möchte ich auch mit Dragon Age: Origins ein Beispiel dafür nennen, wie man dies wesentlich besser macht.
Nichtsdestotrotz dürfte Nehrim vermutlich die bis dato umfangreichste und beste Modifikation von Oblivion sein. Hätte SureAI über die Ressourcen eines professionellen Entwicklerstudios verfügt, wäre wahrscheinlich ein großartiges und vollwertiges Rollenspiel entstanden, die Tendenz dafür zeigt Nehrim an vielen Stellen.
EDIT: Achja: Dass die Schnellreisefunktion deaktiviert wurde ist nicht nur ziemlich sinnfrei, sondern auch angesichts der Größe der Welt ziemlich zerstörerisch für den Spielspaß.












