Heya~,
da ich Nehrim jetzt das Wochenende durch mein Hirn gezogen habe und wahrscheinlich etwas mehr meiner Freizeit hineinstopfen werde, habe ich mir gedacht, einige meiner wirren Gedanken ins Forum zu werfen und entweder zur Diskussion stellen oder auch einfach nur der allgemeinen Belustigung beizutragen.
Vorab als Information zu meinem Spielstil: Ich habe Oscuro's Oblivion Overhaul gequält bis die Tasten geglüht haben und dementsprechend kann mich kaum noch ein Schwierigkeitsgrad in Oblivion wirklich schockieren. Zumindest glaube ich das in meiner naiven Unschuld - ich werde ja sehen, was das Spiel noch zu bieten hat. Immerhin wurde ich bis jetzt von noch keiner tosenden Falle erschlagen, zerquetscht, aufgespießt oder verbrannt - das ist bereits ein Fortschritt in meinem Standard.
Derzeitiges Level: 14
Hauptquest-Fortschritt: Noch nicht einmal im Sanktum angekommen
Stärkster, besiegter Gegner: Todesfee
v. 1.1.1.1
Balancing:
Fangen wir mit dem Positiven an - die stärkeren Gegner, denen man am Ende eines Dungeons begegnet, haben soweit für mich mit der Ausnahme des spektralen Ogers eine Herausforderung geboten, die dem jeweiligen Dungeon gerecht wurde. Beim Metzgermeister war der leichte Dungeon wirklich stimmig (und nein, mit Stufe 14 schaffe ich den noch nicht ganz, war aber kurz davor). Es gibt allerdings einige normale Monster im Spiel, die ich in ihrer derzeitigen Stärke zumindest ansprechen will.
Wölfe
Während ich junge Wölfe und Waldwölfe in ihrer derzeitigen Form gut finde, habe ich ein Problem mit Wölfen und tollwütigen Wölfen. Zuerst zu den Wölfen selbst: Ihre Angriffsreichweite ist ganz klar eine Zweihandwaffe. Wenn sie in ihrer Angriffssequenz sind und ich bin in der Reichweite eines Feinstahlzweihänders +- einige Zentimeter, dann trifft der Angriff. Dies ist im Angesicht der Größe eines Wolfes und seiner Angriffssequenz ein wenig übertrieben - außer natürlich der Wolf trägt unter seinem Fell ein blaues Hemd mit einem großen S darauf. Die Angriffskraft des Wolfes ist absolut in Ordnung, auch wenn ich mich beim Blockschaden manchmal frage, warum zur Hölle dieses Vieh mehr Schaden macht als ein Schlachtenhammer.
Tollwütige Wölfe hingegen - so sehr ich auch verstehe, dass ein tollwütiges Tier mit mir kuscheln will und deswegen die Nähe sucht - greifen mich prinzipiell nicht an. Es scheint als wenn die KI da einen Aussetzer hat oder mein Spielstil die Fellknäule so sehr verwirrt, dass sie mich für ein Kuschelkissen halten.
Frostelementare
Während Feuerelementare mich am Anfang mit ihrem Feuerangriff zum Berühren zwar auch nicht sonderlich beeindrucken können, haben sie jedoch bereits eine Angriffsreichweite- und Sequenz, die sie zu Gegnern macht, für die ich mich tatsächlich ab und an mal heilen muss. Von einem Frostelementar allerdings wurde ich bis jetzt noch nicht ein einziges Mal getroffen, verletzt oder auch nur in eine Ecke getrieben. Ich konnte bereits auf level 6 ganze 3 Frostelementare gleichzeitig in Schach halten. Am Anfang dachte ich mir, dass ihre Schwerfälligkeit einfach so gewollt sei, aber während Wölfe mit ihren Schallwellenangriffen auf 5 Meter gegen den Wind treffen, dachte ich mir, dass die ollen Frostelementare mit ihren riesigen Armen auch ein weeeeenig weiter treffen könnten. In der Elementarschmiede Beldur hätten die Frostelementare durchaus einen Fernangriff haben können, damit ich zumindest mal ein wenig ausweichen hätte müssen. Dasselbe gilt für ihre spektralen Gegenstücke, die teilweise sogar zu groß für ihren eigenen Dungeon, den Höhlen von Urdiliar, waren und nicht durch Eingänge passten. Dankbares Erfahrungssammeln zwar, nimmt den Gegnern aber den Biss.
Schwere Rüstung und leichte Rüstung am Anfang
Ich finde es kaaaaataaastrophal, dass ich mit dem Betreten der Elementarschmiede Templer-Ausrüstungsgegenstände gefunden habe, die auf Stufe 29 leichte Rüstung gegen Stufe 51 (+7) schwere Rüstung alles von mir Besessene nicht nur übertroffen, sondern tatsächlich verzweikommafünffacht (ährm) hat. Ganz meinem deutschen Blut entsprechend, muss ich hiermit formell Beschwerde einlegen, dass so gute leichte Rüstungsteile bereits so früh und vor allem einfach zu finden sind, während man sich für schwere mit einer Todesfee prügeln muss, die so gemeine Zauber nutzt. Auch wenn ich mir damit selbst ins Knie schieße, sollte man das vielleicht nicht allzu ernst nehmen. Wobei ich diese Tendenz wirklich am Anfang festgestellt habe. Selbst Kettenhemden usw. sind besser als Stahl, was irgendwie komisch wirkt. Wenn ich nicht so diszipliniert meine Kondition und Intelligenz leveln würde, würde ich diese unglaublichen Nachteile der schweren Rüstung sofort gegen die viel bessere leichte Variante eintauschen. Ich kann natürlich nur bis Stufe 14 sprechen.
Setboni Schild
Ich weiß nicht, ob es gewollt ist oder eigentlich ein Fehler, den man ausnutzen kann - deswegen schreibe ich es erst einmal hier: Wenn man eine Zweihandwaffe nutzt, sollte dem Spieler der Setteilbonus des Schildes geraubt werden. Während der Rüstungswert tatsächlich so wie zu erwarten schrumpft, wertet mein Set das Schild weiterhin. Ich weiß nicht, inwiefern man das in der Engine überhaupt realisieren kann, aber das sollte nicht so sein.
KI:
Bei der KI sei zu sagen, dass ich ja die Macken von Oblivion nun schon gut genug kenne - Oscuro hat es ja auf die brutale Art gelöst, allen Speed-Pillen eingeworfen und sie auf die Welt losgelassen - deswegen sehe ich das recht gelassen.
Anschleichen
Problematisch finde ich jedoch, dass ich mit einer schweren Rüstung - polternd und Feuer speiend - durch die Pampa stiefeln kann, sprichwörtlich mit Metallschuhen und ungeölten Metallplatten auf den Schultern und die örtlichen Banditen, Magier, Hexer und gemeingefährlichen Hasen bemerken mich nicht. Ich stehe hinter ihnen und kann ihnen eine über die Rübe hauen. 'Oh, da war ja jemand.' - ich könnte mir natürlich noch eine Leuchtreklame auf die Schultern schrauben, um mich anzukündigen. Ich persönlich empfinde es als störend, da für solch eine Art von Angriffen eigentlich das Schleichen gut sein sollte. In Nehrim scheint jedoch die Schwerhörigkeit unter der Bevölkerung weit verbreitet zu sein. Vielleicht stimmt mir da niemand zu, weil es so deutlich einfacher ist, aber ich würde mir da ein wenig mehr Aufmerksamkeit unter meinen KI-Gegnern wünschen - auch auf die Gefahr hin, dass sie mich dann wieder meilenweit durch die Dungeon-Wände hören.
Friendly Fire
Während sich die menschlichen Bogenschützen im Vergleich zu ihren grünen, hässlichen, kleinen Gegenstücken tatsächlich beherrschen können, ihren Kameraden an der Front nicht Pfeil nach Pfeil in den ungeschützten Rücken zu schießen, scheinen die menschlichen Magier dies mit umso mehr verstörter Begeisterung zu tun. Nur dass es dabei ziemlich knallt, zischt und Leichen links und rechts an mir vorbei fliegen. Ja, Abenteuerer sein ist wie Krieg, besonders mit besagten Magiern im Gang - da dürfte schon manch ein Held postraumatische Belastungsstörungen erlitten haben. Ich persönlich kann nun verstehen, warum Magie im Mittelreich verboten ist - wenn alle Magier so sind, sollte man sie wirklich lieber alle töten oder sie in einen Raum sperren, damit sie das selbst erledigen.
Etwas mehr Feuerdispziplin wäre durchaus schön anzusehen, falls möglich. Im gleichen Atemzug möchte ich jedoch loben, dass besagtes 'Friendly Fire' in einer wunderschönen Szene von gegenseitigem Abschlachten endete - die beschossen sich tatsächlich gegenseitig, während ich mich zurücklehnen konnte und einige Pfeile hier und da in die Massenschlägerei schoss, um Erfahrungspunkte abzugreifen.
Wasser
Wasser scheint z.B. bei garstigen Kobalden, Rehen, Skeletten usw. einen völligen Aussetzer zu verursachen. Sobald sie schwimmen, machen sie gar nichts mehr - 'schwimmen' nicht weg, wehren sich nicht mehr. Es gab mehr als eine Situation, in der ich das zu meinem Vorteil ausgenutzt habe. Auf der anderen Seite scheinen diese Flusskrabben (die großen, gemeinen) unter Wasser einen schweren Angriff ausführen zu können. Das ist ja an sich in Ordnung, aber dass sie mich dabei anspringen, wirkt irgendwie etwas komisch. Aber hey, ich ordne das einfach zu den Schallwellenangriffen der Wölfe. Jaha, ährm.
Storydichte:
Ich finde, Nehrim hat sich von dieser Kinderkranheit anstecken lassen, die auch Oblivion an den Tag gelegt hat: Dungeons, die nur des Dungeons Willen existieren. An sich ist das so als würde man in einen instanzierten, von der eigentlichen Welt abgeschotteten Parralelraum gelangen, der nichts mehr mit dem zu tun hat, um das es eigentlich geht.
Seht es bitte nicht als Nörgeln, sondern ernst gemeinte Kritik:
Es ist einfach, die Ruinen, Minen, Lager, die Höhlen und Unterwassergrotten in die Spielewelt zu integrieren. Es geht alles nur um die Atmosphäre. Als erstes ein positives Beispiel: Die Höhlen von Urdiliar. Dort liegt ein Tagebuch auf einem Tisch, das in Einträgen erklärt, was dort getan wurde, wer dort war und was passiert ist. Als Abenteurer suche ich doch eigentlich genau nach so etwas. Ich weiß ja nicht, wie schwer es ist, Notizen in das Spiel zu integrieren, aber die Texte dazu zu schreiben, ist sehr einfach und schnell gemacht. Es muss weder einen Zusammenhang herstellen, noch einen Bezug auf etwas anderes nehmen als den Ort selbst.
z.B. oder z.B.
Ein weiteres positives Beispiel wäre die Duran-Mine mit dem Brief im vorderen Bereich.
Leider ist es für mich vom Gefühl so weit so, dass - obwohl mir das Design der Dungeons im Großen und Ganzen wirklich zusagt und ich das abwechslungsreiche Erscheinungsbild loben will - die einfach in die Landschaft geklatschten Dungeons die mit atmosphärischer Geschichte überwiegen. Mag sein, dass ich da sehr anspruchsvoll bin und ihr sicherlich mit vielen anderen Dingen genug zu tun habt, aber es als Eindruck widerzugeben schadet ja niemandem, außer meinen Fingerspitzen und den Augen meiner Leser.
Sonstiges:
Die Qual für einen Sammler wie mich ist die Flora und Fauna von Nehrim. Ich war kurz davor, mir ein Bienenkostüm anzuziehen, um den Tieren zu zeigen, dass ich gerade mit dem Sammeln von Nektar und dem Bestäuben der Pflanzen beschäftigt war. Wenn das so weiter geht, erreiche ich Athletik Stufe 50 noch bevor ich level 20 erreiche, was für mich ein persönlicher Rekord in Oblivion wäre. Seht dies als Kritik eines gepeinigten Blümchenpflückers, der sogar Gothic 3 aus genau diesem Grund systematisch gespielt hat. Ich kann nichts liegen lassen... NOIIIIIIIIIIIIIIIN~~
Barathin,
ständig überladener Schatzjäger und Tränkebrauer
Nächstes Ziel: Metzgermeister zermetzgermeistern und gewisse Banditen aus gewissen Minen vertreiben
da ich Nehrim jetzt das Wochenende durch mein Hirn gezogen habe und wahrscheinlich etwas mehr meiner Freizeit hineinstopfen werde, habe ich mir gedacht, einige meiner wirren Gedanken ins Forum zu werfen und entweder zur Diskussion stellen oder auch einfach nur der allgemeinen Belustigung beizutragen.
Vorab als Information zu meinem Spielstil: Ich habe Oscuro's Oblivion Overhaul gequält bis die Tasten geglüht haben und dementsprechend kann mich kaum noch ein Schwierigkeitsgrad in Oblivion wirklich schockieren. Zumindest glaube ich das in meiner naiven Unschuld - ich werde ja sehen, was das Spiel noch zu bieten hat. Immerhin wurde ich bis jetzt von noch keiner tosenden Falle erschlagen, zerquetscht, aufgespießt oder verbrannt - das ist bereits ein Fortschritt in meinem Standard.
Derzeitiges Level: 14
Hauptquest-Fortschritt: Noch nicht einmal im Sanktum angekommen
Stärkster, besiegter Gegner: Todesfee
v. 1.1.1.1
Balancing:
Fangen wir mit dem Positiven an - die stärkeren Gegner, denen man am Ende eines Dungeons begegnet, haben soweit für mich mit der Ausnahme des spektralen Ogers eine Herausforderung geboten, die dem jeweiligen Dungeon gerecht wurde. Beim Metzgermeister war der leichte Dungeon wirklich stimmig (und nein, mit Stufe 14 schaffe ich den noch nicht ganz, war aber kurz davor). Es gibt allerdings einige normale Monster im Spiel, die ich in ihrer derzeitigen Stärke zumindest ansprechen will.
Wölfe
Während ich junge Wölfe und Waldwölfe in ihrer derzeitigen Form gut finde, habe ich ein Problem mit Wölfen und tollwütigen Wölfen. Zuerst zu den Wölfen selbst: Ihre Angriffsreichweite ist ganz klar eine Zweihandwaffe. Wenn sie in ihrer Angriffssequenz sind und ich bin in der Reichweite eines Feinstahlzweihänders +- einige Zentimeter, dann trifft der Angriff. Dies ist im Angesicht der Größe eines Wolfes und seiner Angriffssequenz ein wenig übertrieben - außer natürlich der Wolf trägt unter seinem Fell ein blaues Hemd mit einem großen S darauf. Die Angriffskraft des Wolfes ist absolut in Ordnung, auch wenn ich mich beim Blockschaden manchmal frage, warum zur Hölle dieses Vieh mehr Schaden macht als ein Schlachtenhammer.
Tollwütige Wölfe hingegen - so sehr ich auch verstehe, dass ein tollwütiges Tier mit mir kuscheln will und deswegen die Nähe sucht - greifen mich prinzipiell nicht an. Es scheint als wenn die KI da einen Aussetzer hat oder mein Spielstil die Fellknäule so sehr verwirrt, dass sie mich für ein Kuschelkissen halten.
Frostelementare
Während Feuerelementare mich am Anfang mit ihrem Feuerangriff zum Berühren zwar auch nicht sonderlich beeindrucken können, haben sie jedoch bereits eine Angriffsreichweite- und Sequenz, die sie zu Gegnern macht, für die ich mich tatsächlich ab und an mal heilen muss. Von einem Frostelementar allerdings wurde ich bis jetzt noch nicht ein einziges Mal getroffen, verletzt oder auch nur in eine Ecke getrieben. Ich konnte bereits auf level 6 ganze 3 Frostelementare gleichzeitig in Schach halten. Am Anfang dachte ich mir, dass ihre Schwerfälligkeit einfach so gewollt sei, aber während Wölfe mit ihren Schallwellenangriffen auf 5 Meter gegen den Wind treffen, dachte ich mir, dass die ollen Frostelementare mit ihren riesigen Armen auch ein weeeeenig weiter treffen könnten. In der Elementarschmiede Beldur hätten die Frostelementare durchaus einen Fernangriff haben können, damit ich zumindest mal ein wenig ausweichen hätte müssen. Dasselbe gilt für ihre spektralen Gegenstücke, die teilweise sogar zu groß für ihren eigenen Dungeon, den Höhlen von Urdiliar, waren und nicht durch Eingänge passten. Dankbares Erfahrungssammeln zwar, nimmt den Gegnern aber den Biss.
Schwere Rüstung und leichte Rüstung am Anfang
Ich finde es kaaaaataaastrophal, dass ich mit dem Betreten der Elementarschmiede Templer-Ausrüstungsgegenstände gefunden habe, die auf Stufe 29 leichte Rüstung gegen Stufe 51 (+7) schwere Rüstung alles von mir Besessene nicht nur übertroffen, sondern tatsächlich verzweikommafünffacht (ährm) hat. Ganz meinem deutschen Blut entsprechend, muss ich hiermit formell Beschwerde einlegen, dass so gute leichte Rüstungsteile bereits so früh und vor allem einfach zu finden sind, während man sich für schwere mit einer Todesfee prügeln muss, die so gemeine Zauber nutzt. Auch wenn ich mir damit selbst ins Knie schieße, sollte man das vielleicht nicht allzu ernst nehmen. Wobei ich diese Tendenz wirklich am Anfang festgestellt habe. Selbst Kettenhemden usw. sind besser als Stahl, was irgendwie komisch wirkt. Wenn ich nicht so diszipliniert meine Kondition und Intelligenz leveln würde, würde ich diese unglaublichen Nachteile der schweren Rüstung sofort gegen die viel bessere leichte Variante eintauschen. Ich kann natürlich nur bis Stufe 14 sprechen.
Setboni Schild
Ich weiß nicht, ob es gewollt ist oder eigentlich ein Fehler, den man ausnutzen kann - deswegen schreibe ich es erst einmal hier: Wenn man eine Zweihandwaffe nutzt, sollte dem Spieler der Setteilbonus des Schildes geraubt werden. Während der Rüstungswert tatsächlich so wie zu erwarten schrumpft, wertet mein Set das Schild weiterhin. Ich weiß nicht, inwiefern man das in der Engine überhaupt realisieren kann, aber das sollte nicht so sein.
KI:
Bei der KI sei zu sagen, dass ich ja die Macken von Oblivion nun schon gut genug kenne - Oscuro hat es ja auf die brutale Art gelöst, allen Speed-Pillen eingeworfen und sie auf die Welt losgelassen - deswegen sehe ich das recht gelassen.
Anschleichen
Problematisch finde ich jedoch, dass ich mit einer schweren Rüstung - polternd und Feuer speiend - durch die Pampa stiefeln kann, sprichwörtlich mit Metallschuhen und ungeölten Metallplatten auf den Schultern und die örtlichen Banditen, Magier, Hexer und gemeingefährlichen Hasen bemerken mich nicht. Ich stehe hinter ihnen und kann ihnen eine über die Rübe hauen. 'Oh, da war ja jemand.' - ich könnte mir natürlich noch eine Leuchtreklame auf die Schultern schrauben, um mich anzukündigen. Ich persönlich empfinde es als störend, da für solch eine Art von Angriffen eigentlich das Schleichen gut sein sollte. In Nehrim scheint jedoch die Schwerhörigkeit unter der Bevölkerung weit verbreitet zu sein. Vielleicht stimmt mir da niemand zu, weil es so deutlich einfacher ist, aber ich würde mir da ein wenig mehr Aufmerksamkeit unter meinen KI-Gegnern wünschen - auch auf die Gefahr hin, dass sie mich dann wieder meilenweit durch die Dungeon-Wände hören.
Friendly Fire
Während sich die menschlichen Bogenschützen im Vergleich zu ihren grünen, hässlichen, kleinen Gegenstücken tatsächlich beherrschen können, ihren Kameraden an der Front nicht Pfeil nach Pfeil in den ungeschützten Rücken zu schießen, scheinen die menschlichen Magier dies mit umso mehr verstörter Begeisterung zu tun. Nur dass es dabei ziemlich knallt, zischt und Leichen links und rechts an mir vorbei fliegen. Ja, Abenteuerer sein ist wie Krieg, besonders mit besagten Magiern im Gang - da dürfte schon manch ein Held postraumatische Belastungsstörungen erlitten haben. Ich persönlich kann nun verstehen, warum Magie im Mittelreich verboten ist - wenn alle Magier so sind, sollte man sie wirklich lieber alle töten oder sie in einen Raum sperren, damit sie das selbst erledigen.
Etwas mehr Feuerdispziplin wäre durchaus schön anzusehen, falls möglich. Im gleichen Atemzug möchte ich jedoch loben, dass besagtes 'Friendly Fire' in einer wunderschönen Szene von gegenseitigem Abschlachten endete - die beschossen sich tatsächlich gegenseitig, während ich mich zurücklehnen konnte und einige Pfeile hier und da in die Massenschlägerei schoss, um Erfahrungspunkte abzugreifen.
Wasser
Wasser scheint z.B. bei garstigen Kobalden, Rehen, Skeletten usw. einen völligen Aussetzer zu verursachen. Sobald sie schwimmen, machen sie gar nichts mehr - 'schwimmen' nicht weg, wehren sich nicht mehr. Es gab mehr als eine Situation, in der ich das zu meinem Vorteil ausgenutzt habe. Auf der anderen Seite scheinen diese Flusskrabben (die großen, gemeinen) unter Wasser einen schweren Angriff ausführen zu können. Das ist ja an sich in Ordnung, aber dass sie mich dabei anspringen, wirkt irgendwie etwas komisch. Aber hey, ich ordne das einfach zu den Schallwellenangriffen der Wölfe. Jaha, ährm.
Storydichte:
Ich finde, Nehrim hat sich von dieser Kinderkranheit anstecken lassen, die auch Oblivion an den Tag gelegt hat: Dungeons, die nur des Dungeons Willen existieren. An sich ist das so als würde man in einen instanzierten, von der eigentlichen Welt abgeschotteten Parralelraum gelangen, der nichts mehr mit dem zu tun hat, um das es eigentlich geht.
Seht es bitte nicht als Nörgeln, sondern ernst gemeinte Kritik:
Es ist einfach, die Ruinen, Minen, Lager, die Höhlen und Unterwassergrotten in die Spielewelt zu integrieren. Es geht alles nur um die Atmosphäre. Als erstes ein positives Beispiel: Die Höhlen von Urdiliar. Dort liegt ein Tagebuch auf einem Tisch, das in Einträgen erklärt, was dort getan wurde, wer dort war und was passiert ist. Als Abenteurer suche ich doch eigentlich genau nach so etwas. Ich weiß ja nicht, wie schwer es ist, Notizen in das Spiel zu integrieren, aber die Texte dazu zu schreiben, ist sehr einfach und schnell gemacht. Es muss weder einen Zusammenhang herstellen, noch einen Bezug auf etwas anderes nehmen als den Ort selbst.
z.B. oder z.B.
Ein weiteres positives Beispiel wäre die Duran-Mine mit dem Brief im vorderen Bereich.
Leider ist es für mich vom Gefühl so weit so, dass - obwohl mir das Design der Dungeons im Großen und Ganzen wirklich zusagt und ich das abwechslungsreiche Erscheinungsbild loben will - die einfach in die Landschaft geklatschten Dungeons die mit atmosphärischer Geschichte überwiegen. Mag sein, dass ich da sehr anspruchsvoll bin und ihr sicherlich mit vielen anderen Dingen genug zu tun habt, aber es als Eindruck widerzugeben schadet ja niemandem, außer meinen Fingerspitzen und den Augen meiner Leser.
Sonstiges:
Die Qual für einen Sammler wie mich ist die Flora und Fauna von Nehrim. Ich war kurz davor, mir ein Bienenkostüm anzuziehen, um den Tieren zu zeigen, dass ich gerade mit dem Sammeln von Nektar und dem Bestäuben der Pflanzen beschäftigt war. Wenn das so weiter geht, erreiche ich Athletik Stufe 50 noch bevor ich level 20 erreiche, was für mich ein persönlicher Rekord in Oblivion wäre. Seht dies als Kritik eines gepeinigten Blümchenpflückers, der sogar Gothic 3 aus genau diesem Grund systematisch gespielt hat. Ich kann nichts liegen lassen... NOIIIIIIIIIIIIIIIN~~
Barathin,
ständig überladener Schatzjäger und Tränkebrauer
Nächstes Ziel: Metzgermeister zermetzgermeistern und gewisse Banditen aus gewissen Minen vertreiben
Danke für das Feedback!
AI-Probleme a la "Gegner laufen die ganze Zeit um Spieler herum" und "Gegner merken Spieler nicht" können wir im Moment leider nicht beheben (zumindest ohne das Balancing zu ändern). Dazu verstehen wir zu wenig von der Oblivion-AI-Engine, bzw. sie ist zu wenig customizable und zu schlecht dokumentiert.
Die Elementarschmiede sollte eigentlich nicht SO leicht sein. Da stehen einige Elementare und Magier herum. Leider ist es öfters so, daß (dank AI) einige von ihnen schon ohne Einwirkung des Spielers in irgendwelche feindlichen Kreaturen rennen und entweder sterben oder zumindest deutlich vom Tempeleingang wegkommen, und da wirds auf einmal viel einfacher. Habe ich schon gesagt, was ich von der Oblivion-AI-Engine halte? Achja, stimmt, ein paar Zeilen weiter oben.
Gute Schwere Rüstung wird mit einem der nächsten Patches eingebaut.
Daß ein Schild auch dann mit seinem Script und seiner Verzauberung aktiv ist, wenn man einen Zweihänder trägt, ist schon seit Morrowind so. Kann man nicht viel dagegen tun. Wobei ich es in Morrowind mit meinen verzauberten daedrischen Turmschildern ganz nett fand
Friendly Fire hat auch was mit AI zu tun. Vermutlich kann man das irgendwie mit irgendwelchen Stats etwas abmildern, aber das Grundproblem bleibt immer bestehen. Der Magietrainer in Cahbaet hat früher mal Feuerbälle gegen die Wand geschossen. Rate mal, warum wir sie in Heilungsbälle abgeändert haben.
Sag mal, du hast TES4 mit OOO gespielt. Wird da das Levelscaling tatsächlich durch gescheit gebalancetes regionsabhängiges Handplazieren von Monstern ersetzt, oder nur durch sehr randomisierte Listen, wo man schon mal vor der Kaiserstadt von Xivilais gejagt wird? Ich werde aus der FAQ irgendwie nicht schlau.
AI-Probleme a la "Gegner laufen die ganze Zeit um Spieler herum" und "Gegner merken Spieler nicht" können wir im Moment leider nicht beheben (zumindest ohne das Balancing zu ändern). Dazu verstehen wir zu wenig von der Oblivion-AI-Engine, bzw. sie ist zu wenig customizable und zu schlecht dokumentiert.
Die Elementarschmiede sollte eigentlich nicht SO leicht sein. Da stehen einige Elementare und Magier herum. Leider ist es öfters so, daß (dank AI) einige von ihnen schon ohne Einwirkung des Spielers in irgendwelche feindlichen Kreaturen rennen und entweder sterben oder zumindest deutlich vom Tempeleingang wegkommen, und da wirds auf einmal viel einfacher. Habe ich schon gesagt, was ich von der Oblivion-AI-Engine halte? Achja, stimmt, ein paar Zeilen weiter oben.
Gute Schwere Rüstung wird mit einem der nächsten Patches eingebaut.
Daß ein Schild auch dann mit seinem Script und seiner Verzauberung aktiv ist, wenn man einen Zweihänder trägt, ist schon seit Morrowind so. Kann man nicht viel dagegen tun. Wobei ich es in Morrowind mit meinen verzauberten daedrischen Turmschildern ganz nett fand
Friendly Fire hat auch was mit AI zu tun. Vermutlich kann man das irgendwie mit irgendwelchen Stats etwas abmildern, aber das Grundproblem bleibt immer bestehen. Der Magietrainer in Cahbaet hat früher mal Feuerbälle gegen die Wand geschossen. Rate mal, warum wir sie in Heilungsbälle abgeändert haben.
Sag mal, du hast TES4 mit OOO gespielt. Wird da das Levelscaling tatsächlich durch gescheit gebalancetes regionsabhängiges Handplazieren von Monstern ersetzt, oder nur durch sehr randomisierte Listen, wo man schon mal vor der Kaiserstadt von Xivilais gejagt wird? Ich werde aus der FAQ irgendwie nicht schlau.
Huhu,
also das mit dem Balancing bezüglich der AI habe ich irgendwie schon vermutet. Ich dachte nur, dass ihr davon vielleicht Ahnung habt, da ihr im Vergleich zu OOO ca. 80-90% weniger Friendly Fire unter den Bogenschützen habt. Vielleicht ist es euch ja zufällig durch das Verändern von Werten gelungen, es fällt aber wirklich extrem im Vergleich zu Vanilla Oblivion und OOO auf. Wiederum haben die Magier in OOO mehr Grips - warum auch immer.
Die haben mich nicht bemerkt. Ich habe einen nach dem anderen besiegt, während die Gegner mit dem Rücken zu mir standen.
Nun, die Monster sind auf jeden Fall handplatziert - zumindest von den Dungeons her. Man hat dort viele einzigartige Dungeons mit Gegnerarten wie den Amazonen und den Sylvanern, dort wurden auch Geschichten und einzigartige Gegner eingebaut, die nicht wieder auftauchen. Da so ziemlich jeder Dungeon einige feste Gegenstände enthält, möchte ich auch behaupten, dass es innerhalb der Dungeons keine Zufälle als Solches gibt - macht mit dem Balancing von OOO auch Sinn, weil man dort teilweise von dutzenden Gegnern überrannt wird. Viele Fallen und Gegner sind auch sehr ungünstig für den Spieler platziert - ich habe da immer ein sehr durchdachtes System hinter vermutet. Wenn die Gegner zufallsgeneriert wären, könnte man teilweise nicht einmal die Chance haben, überhaupt Stufe 10 zu erreichen. Leider habe ich keine Ahnung vom Modden, kann das also nur aus der Sicht eines Spielers sagen. Genaueres weiß ich nicht.
Eine Sache wäre da aber noch zu erwähnen: In OOO ist das Ganze anders als in Nehrim. Ihr habt 'Regionen', OOO lediglich Dungeons. Während zwar die Faustregel 'je näher an der Straße, desto sicherer' gilt und jede Stadt über die 'gefährlicheren Regionen' Aushänge besitzt, rennt man dennoch oft genug in den sicheren Tod.
Man kriegt meines Erachtens nach einigen qualvollen Toden schnell ein Gefühl dafür - zum Beispiel die Körpergröße von Tieren sagt oft genug eine Menge über ihre Gefährlichkeit, ebenso ihre Farbe. Blaue Oger = gut, grüne Oger (Bogoger) = ganz, ganz schlecht. *g*
__________________________
Sohoo. Zurück zum Feedback. Ich habe ein wenig - haha - weitergespielt und meine Qual mit meiner überladenen Existenz in eine neue Daseinsebene geführt.
Derzeitiges Level: 23
Hauptquest-Fortschritt: Auf dem Weg nach Erothin, mit einigen Umwegen - Südreich ich kommeeeeee~~~ *hust*
Stärkster, besiegter Gegner: drei Fremdartige Wesen
Balancing:
Sonstiges:
Piratenhöhle an der Küste von Salathin
Auch hier weiß ich nicht, ob es sich um einen Bug handelt oder Absicht ist. Im Piratenunterschlupf sind alle Gegenstände mit Ausnahme der vier Eisenerzgesteine nicht als Diebstahl gewertet. Der Spieler kann also alles leer räumen, ohne von den Piraten eins auf den Deckel zu kriegen, was ich etwas komisch fand. Besser fände ich, wenn das alles rot für den Spieler wäre - die Langfinger sollen für ihr Geld auch arbeiten, besonders da dort Dinge wie Arkansteine herumliegen. In den Städten hatte mich das mit den ganzen Kisten und Behältern auch immer schon gewundert, aber in Anbetracht des Wertes der Nahrungsmittel nicht sonderlich gestört. (Außerdem habe ich mit 5000 gebrauten Tränken eh kein Problem mit NOCH MEHR Zeugs zum Brauen - aaaaaaaaaaaaark!)
Die Sternzeichen
Hier ist mir ebenso wieder etwas aufgefallen, das aber in Anbetracht von Oblivions Aufbau eventuell nicht zu beheben ist: Beim Krieger z.B. hat man Angriffs- und Verteidigungsstellung die Attribute wie Stärke und Konstitution verändern. Das kann man leicht missbrauchen, um eben jene Werte über 100 zu erhöhen. Habe ich auch gemacht und habe damit jetzt 105 Konstitution. :O
Ob es da einen Weg gibt, das zu beheben oder dem Spieler das zumindest zu erschweren, überlasse ich euch Moddern. Vielleicht könnte man den Zauber 'Haltung auflösen' mit dem Tagebuch verbinden und so erzwingen, dass der Spieler nicht in einer Haltung seinem Levelup fröhnen kann.
Erzmagierin Vanmiria
Während einige Probleme zu haben scheinen, sie zu finden, hatte ich das Problem, sie zu erkennen. Als ich die erste Mission annahm, habe ich ihr mein überflüssiges Zeugs verkauft und leider ist es in Nehrim so, dass diese verdammten NSCs doch tatsächlich bessere Ausrüstung selbst anlegen (ARK!). In vollkommenem Egoismus fordere ich, dass ihr die Handelsmöglichkeit weggenommen wird oder sie zumindest keine Rüstungen mehr kauft. Jawollja. Wenn ihr wüsstet, wie die bei mir jetzt aussieht und warum ich geschlagene 43 Minuten auf der Suche nach einer blau gekleideten Erzmagierin war bevor ich auf die Idee kam, den Templer dort mal anzusprechen, würdet ihr mein Leid sicherlich verstehen. Ich hatte Schaum vorm Mund, jede Menge Schaum.
(Oder gebt ihr einen Questmarker, um alle Probleme mit diesem NCS auf einmal zu lösen)
Abschließend hätte ich noch eine Frage zum leer stehenden Haus in Giliad: Sind die Behälter darin 'sicher'' bzw. auch das Haus allgemein? Ich bin leidenschaftlicher Ausrüstungssammler und würde das Zeug gerne ohne Angst vor einer leeren / unvollständigen Kiste auf andere Behälter in Häusern umverteilen. Am liebsten würde ich natürlich das ganze Haus gleich ausstatten und Rüstungsteile / Edelsteine usw. auf Tische und Schränke verteilen. Ich habe die Befürchtung, dass meine allgemeine Kiste bald überfüllt ist. Mit den 170.000 Gold, die ich habe, hat es eh kaum noch Sinn das ganze Zeug wie Berserkerrüstungen und Sternlingsschwerter ständig zu verkaufen.
Grüße,
Barathin, der Packesel mit 105 Konstitution
also das mit dem Balancing bezüglich der AI habe ich irgendwie schon vermutet. Ich dachte nur, dass ihr davon vielleicht Ahnung habt, da ihr im Vergleich zu OOO ca. 80-90% weniger Friendly Fire unter den Bogenschützen habt. Vielleicht ist es euch ja zufällig durch das Verändern von Werten gelungen, es fällt aber wirklich extrem im Vergleich zu Vanilla Oblivion und OOO auf. Wiederum haben die Magier in OOO mehr Grips - warum auch immer.
arvisrend wrote:Die Elementarschmiede sollte eigentlich nicht SO leicht sein. Da stehen einige Elementare und Magier herum.
arvisrend wrote:Sag mal, du hast TES4 mit OOO gespielt. Wird da das Levelscaling tatsächlich durch gescheit gebalancetes regionsabhängiges Handplazieren von Monstern ersetzt, oder nur durch sehr randomisierte Listen, wo man schon mal vor der Kaiserstadt von Xivilais gejagt wird? Ich werde aus der FAQ irgendwie nicht schlau.
Eine Sache wäre da aber noch zu erwähnen: In OOO ist das Ganze anders als in Nehrim. Ihr habt 'Regionen', OOO lediglich Dungeons. Während zwar die Faustregel 'je näher an der Straße, desto sicherer' gilt und jede Stadt über die 'gefährlicheren Regionen' Aushänge besitzt, rennt man dennoch oft genug in den sicheren Tod.
Man kriegt meines Erachtens nach einigen qualvollen Toden schnell ein Gefühl dafür - zum Beispiel die Körpergröße von Tieren sagt oft genug eine Menge über ihre Gefährlichkeit, ebenso ihre Farbe. Blaue Oger = gut, grüne Oger (Bogoger) = ganz, ganz schlecht. *g*
__________________________
Sohoo. Zurück zum Feedback. Ich habe ein wenig - haha - weitergespielt und meine Qual mit meiner überladenen Existenz in eine neue Daseinsebene geführt.
Derzeitiges Level: 23
Hauptquest-Fortschritt: Auf dem Weg nach Erothin, mit einigen Umwegen - Südreich ich kommeeeeee~~~ *hust*
Stärkster, besiegter Gegner: drei Fremdartige Wesen
Balancing:
Sonstiges:
Piratenhöhle an der Küste von Salathin
Auch hier weiß ich nicht, ob es sich um einen Bug handelt oder Absicht ist. Im Piratenunterschlupf sind alle Gegenstände mit Ausnahme der vier Eisenerzgesteine nicht als Diebstahl gewertet. Der Spieler kann also alles leer räumen, ohne von den Piraten eins auf den Deckel zu kriegen, was ich etwas komisch fand. Besser fände ich, wenn das alles rot für den Spieler wäre - die Langfinger sollen für ihr Geld auch arbeiten, besonders da dort Dinge wie Arkansteine herumliegen. In den Städten hatte mich das mit den ganzen Kisten und Behältern auch immer schon gewundert, aber in Anbetracht des Wertes der Nahrungsmittel nicht sonderlich gestört. (Außerdem habe ich mit 5000 gebrauten Tränken eh kein Problem mit NOCH MEHR Zeugs zum Brauen - aaaaaaaaaaaaark!)
Die Sternzeichen
Hier ist mir ebenso wieder etwas aufgefallen, das aber in Anbetracht von Oblivions Aufbau eventuell nicht zu beheben ist: Beim Krieger z.B. hat man Angriffs- und Verteidigungsstellung die Attribute wie Stärke und Konstitution verändern. Das kann man leicht missbrauchen, um eben jene Werte über 100 zu erhöhen. Habe ich auch gemacht und habe damit jetzt 105 Konstitution. :O
Ob es da einen Weg gibt, das zu beheben oder dem Spieler das zumindest zu erschweren, überlasse ich euch Moddern. Vielleicht könnte man den Zauber 'Haltung auflösen' mit dem Tagebuch verbinden und so erzwingen, dass der Spieler nicht in einer Haltung seinem Levelup fröhnen kann.
Erzmagierin Vanmiria
Während einige Probleme zu haben scheinen, sie zu finden, hatte ich das Problem, sie zu erkennen. Als ich die erste Mission annahm, habe ich ihr mein überflüssiges Zeugs verkauft und leider ist es in Nehrim so, dass diese verdammten NSCs doch tatsächlich bessere Ausrüstung selbst anlegen (ARK!). In vollkommenem Egoismus fordere ich, dass ihr die Handelsmöglichkeit weggenommen wird oder sie zumindest keine Rüstungen mehr kauft. Jawollja. Wenn ihr wüsstet, wie die bei mir jetzt aussieht und warum ich geschlagene 43 Minuten auf der Suche nach einer blau gekleideten Erzmagierin war bevor ich auf die Idee kam, den Templer dort mal anzusprechen, würdet ihr mein Leid sicherlich verstehen. Ich hatte Schaum vorm Mund, jede Menge Schaum.
(Oder gebt ihr einen Questmarker, um alle Probleme mit diesem NCS auf einmal zu lösen)
Abschließend hätte ich noch eine Frage zum leer stehenden Haus in Giliad: Sind die Behälter darin 'sicher'' bzw. auch das Haus allgemein? Ich bin leidenschaftlicher Ausrüstungssammler und würde das Zeug gerne ohne Angst vor einer leeren / unvollständigen Kiste auf andere Behälter in Häusern umverteilen. Am liebsten würde ich natürlich das ganze Haus gleich ausstatten und Rüstungsteile / Edelsteine usw. auf Tische und Schränke verteilen. Ich habe die Befürchtung, dass meine allgemeine Kiste bald überfüllt ist. Mit den 170.000 Gold, die ich habe, hat es eh kaum noch Sinn das ganze Zeug wie Berserkerrüstungen und Sternlingsschwerter ständig zu verkaufen.
Grüße,
Barathin, der Packesel mit 105 Konstitution
Barathin wrote:Nun, die Monster sind auf jeden Fall handplatziert - zumindest von den Dungeons her. Man hat dort viele einzigartige Dungeons mit Gegnerarten wie den Amazonen und den Sylvanern, dort wurden auch Geschichten und einzigartige Gegner eingebaut, die nicht wieder auftauchen. Da so ziemlich jeder Dungeon einige feste Gegenstände enthält, möchte ich auch behaupten, dass es innerhalb der Dungeons keine Zufälle als Solches gibt - macht mit dem Balancing von OOO auch Sinn, weil man dort teilweise von dutzenden Gegnern überrannt wird. Viele Fallen und Gegner sind auch sehr ungünstig für den Spieler platziert - ich habe da immer ein sehr durchdachtes System hinter vermutet. Wenn die Gegner zufallsgeneriert wären, könnte man teilweise nicht einmal die Chance haben, überhaupt Stufe 10 zu erreichen. Leider habe ich keine Ahnung vom Modden, kann das also nur aus der Sicht eines Spielers sagen. Genaueres weiß ich nicht.
Eine Sache wäre da aber noch zu erwähnen: In OOO ist das Ganze anders als in Nehrim. Ihr habt 'Regionen', OOO lediglich Dungeons. Während zwar die Faustregel 'je näher an der Straße, desto sicherer' gilt und jede Stadt über die 'gefährlicheren Regionen' Aushänge besitzt, rennt man dennoch oft genug in den sicheren Tod.
Man kriegt meines Erachtens nach einigen qualvollen Toden schnell ein Gefühl dafür - zum Beispiel die Körpergröße von Tieren sagt oft genug eine Menge über ihre Gefährlichkeit, ebenso ihre Farbe. Blaue Oger = gut, grüne Oger (Bogoger) = ganz, ganz schlecht. *g*
Barathin wrote:Piratenhöhle an der Küste von Salathin
Auch hier weiß ich nicht, ob es sich um einen Bug handelt oder Absicht ist. Im Piratenunterschlupf sind alle Gegenstände mit Ausnahme der vier Eisenerzgesteine nicht als Diebstahl gewertet. Der Spieler kann also alles leer räumen, ohne von den Piraten eins auf den Deckel zu kriegen, was ich etwas komisch fand. Besser fände ich, wenn das alles rot für den Spieler wäre - die Langfinger sollen für ihr Geld auch arbeiten, besonders da dort Dinge wie Arkansteine herumliegen. In den Städten hatte mich das mit den ganzen Kisten und Behältern auch immer schon gewundert, aber in Anbetracht des Wertes der Nahrungsmittel nicht sonderlich gestört. (Außerdem habe ich mit 5000 gebrauten Tränken eh kein Problem mit NOCH MEHR Zeugs zum Brauen - aaaaaaaaaaaaark!)
Barathin wrote:Hier ist mir ebenso wieder etwas aufgefallen, das aber in Anbetracht von Oblivions Aufbau eventuell nicht zu beheben ist: Beim Krieger z.B. hat man Angriffs- und Verteidigungsstellung die Attribute wie Stärke und Konstitution verändern. Das kann man leicht missbrauchen, um eben jene Werte über 100 zu erhöhen. Habe ich auch gemacht und habe damit jetzt 105 Konstitution. :O
Barathin wrote:Erzmagierin Vanmiria
Während einige Probleme zu haben scheinen, sie zu finden, hatte ich das Problem, sie zu erkennen. Als ich die erste Mission annahm, habe ich ihr mein überflüssiges Zeugs verkauft und leider ist es in Nehrim so, dass diese verdammten NSCs doch tatsächlich bessere Ausrüstung selbst anlegen (ARK!). In vollkommenem Egoismus fordere ich, dass ihr die Handelsmöglichkeit weggenommen wird oder sie zumindest keine Rüstungen mehr kauft. Jawollja. Wenn ihr wüsstet, wie die bei mir jetzt aussieht und warum ich geschlagene 43 Minuten auf der Suche nach einer blau gekleideten Erzmagierin war bevor ich auf die Idee kam, den Templer dort mal anzusprechen, würdet ihr mein Leid sicherlich verstehen. Ich hatte Schaum vorm Mund, jede Menge Schaum.
(Oder gebt ihr einen Questmarker, um alle Probleme mit diesem NCS auf einmal zu lösen)
Wenn du mir sagst, bei welchen Quests du sie brauchst, kann ich da auch Questmarker dazu machen (Ausnahme: das erste Mal sollte man sie selber finden).
Barathin wrote:Abschließend hätte ich noch eine Frage zum leer stehenden Haus in Giliad: Sind die Behälter darin 'sicher'' bzw. auch das Haus allgemein?
Das mit dem versehentlichen Diebstahl ist mir auch oft passiert, aber ich spiele mittlerweile in Stunden schon so lange Oblivion, dass ich 'genaues Zielen' bei Gesprächspartnern eigentlich schon automatisch drin habe und da ich zusätzlich so ziemlich alle fünf Minuten wegen meiner Erfahrungen mit Mods im Allgemeinen speichere, ist das auch meist kein Problem. (Besonders eben vor dem Betreten oder Verlassen von Räumlichkeiten.)
Bei ihrer ersten Quest, nachdem man sie gefunden hat, bei der man zum Schrein soll und dann wieder zu ihr zurück. Jetzt weiß ich ja, dass sie einen Schild und schwere Rüstung trägt, aber vorher habe ich wie gesagt nach einer zierlichen Frau in blauer Robe gesucht. Ich habe mich sicherlich auch nur so angestellt, weil ich das nicht mehr gewohnt bin. Das letzte Mal, dass ein NSC bei meinem Oblivion die Kleidung gewechselt hat, liegt knapp 650 Spielstunden in der Vergangenheit - dennoch kann ich mir gut vorstellen, dass Dir einige den Questmarker danken werden.
Ah, okay Danke - und nein. Zur Zeit bin ich noch in der Wildnis unterwegs. Bei 'sicheren' Häusern ist mir eigentlich nur wichtig, dass nichts ins Haus reinspawnt und nichts verschwindet, egal wie lange etwas auf dem Boden liegt. Bei OOO spawnte in einige Anwesen, wie z.B. in Skingrad, plötzlich wieder Obst und Besteck auf die Tische, was meine stundenlang sortierten Ausrüstungsgegenstände beim Betreten des Raumes durch die Gegend fliegen ließ.
Seit Morrowind fröhne ich der Innenausstattung, wobei man da noch verschiedenfarbige Kerzen hatte, was dem Ganzen noch deutlich mehr Atmosphäre verlieh. (Daedric Ausrüstung in dunklem, rotem Lichtschein hat einfach etwas.)
-=[Edüt]=- Ich habe nochmal nachgeschaut und den Teil zu den Sternenzeichen einfach gelöscht, da ich jetzt zu begreifen glaube, was Du geschrieben hast. Jupp - alles mit dem Zusatz 'Eigenschaft' ist permanent auf den Basiswert dazuaddiert. So auch 'Weisheit' + 5 Intelligenz, wodurch man auch 105 Intelligenz haben kann, wenn man die 100 Bücher erst liest wenn man bereits 100 Intelligenz hat.
Mhm, ich habe nie bemerkt, dass es da Unterschiede zwischen Zaubern, Verzauberungen und Eigenschaften gibt. *kopfkratz*
Nun - da wäre meine einzige Idee, entweder beim Benutzen des Tagebuchs allgemein die derzeitige Haltung zu entfernen und dem Spieler vielleicht eine Meldung auszuwerfen wie 'Haltung wurde aufgehoben' oder dies beim Klicken auf 'Stufe aufsteigen' zu tun.
Leider bin ich nur Indianer und kann das so leicht sagen, da ich absolut keine Ahnung habe, was damit programmtechnisch verbunden ist. *hust
arvisrend wrote:Das Problem wirst du bei einigen anderen NPCs auch haben...
Wenn du mir sagst, bei welchen Quests du sie brauchst, kann ich da auch Questmarker dazu machen (Ausnahme: das erste Mal sollte man sie selber finden).
arvisrend wrote:Nein, zumindest nicht alle. Ich weiß nicht wirklich, wovon es abhängt ob ein Haus sicher ist. Burg Darlan sollte jedenfalls sicher sein. Hast du die schon? Auch das kaufbare Haus in Erothin sollte es sein, und notfalls gibt es die sicheren Truhen zum Lagern.
Seit Morrowind fröhne ich der Innenausstattung, wobei man da noch verschiedenfarbige Kerzen hatte, was dem Ganzen noch deutlich mehr Atmosphäre verlieh. (Daedric Ausrüstung in dunklem, rotem Lichtschein hat einfach etwas.)
-=[Edüt]=- Ich habe nochmal nachgeschaut und den Teil zu den Sternenzeichen einfach gelöscht, da ich jetzt zu begreifen glaube, was Du geschrieben hast. Jupp - alles mit dem Zusatz 'Eigenschaft' ist permanent auf den Basiswert dazuaddiert. So auch 'Weisheit' + 5 Intelligenz, wodurch man auch 105 Intelligenz haben kann, wenn man die 100 Bücher erst liest wenn man bereits 100 Intelligenz hat.
Mhm, ich habe nie bemerkt, dass es da Unterschiede zwischen Zaubern, Verzauberungen und Eigenschaften gibt. *kopfkratz*
Nun - da wäre meine einzige Idee, entweder beim Benutzen des Tagebuchs allgemein die derzeitige Haltung zu entfernen und dem Spieler vielleicht eine Meldung auszuwerfen wie 'Haltung wurde aufgehoben' oder dies beim Klicken auf 'Stufe aufsteigen' zu tun.
Leider bin ich nur Indianer und kann das so leicht sagen, da ich absolut keine Ahnung habe, was damit programmtechnisch verbunden ist. *hust
Soho, nach einer Weile des Weiterspielens werden die Punkte, die ich in einen Zwischenbericht überhaupt noch lohnend verpacken kann, immer weniger. Wenn ich am Ende des Spiels angekommen bin, werde ich noch einmal ausholen und mehr lobende Worte um mich werfen. Ich denke nur, dass die Handlung und Hauptquest schon genug gelohnt wurden als dass ich da auch noch ansetzen müsste.
Derzeitiges Level: 40
Hauptquest-Fortschritt: Frisch im Südreich angekommen
Stärkster, besiegter Gegner: Nach Stufe 20 war leider nichts Erwähnenswertes mehr dabei
Balancing:
Die Punkte, die gleich folgen sind eine direkte Konsequenz aus meinen bisherigen Spieleerfahrungen mit Oblivion und seinen Mods, also ist das sehr Geschmackssache, aber ich versuche mich möglichst an dem Unwort Objektivität.
Erfahrungspunkte
Ich bin es ja bereits gewohnt, dass Stufe 1-10 oder auch mal 1-15 deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als alle anderen Stufen danach, da ich mich bis dorthin einem geordneten Aufstufen widme und so um Stufe 18 herum nur noch die drei für mich aussetzigen Attribute aufstufe - Schnelligkeit, Charisma und Glück. In Nehrim allerdings ist das schon ein ziemlich abgefahrenes Schauspiel. Stufe 1-20 waren relativ normal, um die 60 Spielstunden für mich, in den nächsten 20 Stunden machte ich 20 komplette Levelups und ich bin jetzt bereits wieder kurz davor. Allein die Bevölkerung des Kraters, durch die ich bereits mit Stufe 20 mit zwei Angriffen durchgemäht wäre (Ausnahme sind wohl die losen Felsen), hat mir 2 1/2 neue Stufen beschert. Ich will mich hier nicht über die Menge der Erfahrungspunkte auskäsen - die sind vollends in Ordnung - aber die Erfahrungspunktekurve hätte nach Stufe 30 bei mir durchaus etwas mehr ansteigen können. Bei 400 Erfahrungspunkten pro Gegner und der Gegnerdichte Nehrims in den Wäldern / Umgebungen, hätten es auch gut und gerne weit über 50.000 Erfahrungspunkte für die folgenden Stufen sein können.
Mag sein, dass Casual-Gamer da aufstöhnen, aber die können auch mit einer weitaus niedrigeren Stufe gegen diese Gegner bestehen, da folgende Aufstufungen nur einige wenige neue Zaubergrade und etwas mehr Leben, Mana und Ausdauer mit sich bringen. An sich ist nach Stufe 30 in meinen Augen alles eher Prestige und Ego streicheln als wirklich nützliches 'leveln', aber mit der Meinung stand ich schon des Öfteren eher alleine da. *g
Schwierigkeitsgrad
Und da kommt auch schon der nächste, sehr subjektive Punkt. Das hier kann man an sich getrost überlesen - ich will es nur loswerden, um meinen Eindruck zu vervollständigen. Wer meine Beiträge bis hier hin komplett gelesen hat, wird auch den Zusammenhang verstehen, da ich den Schwierigkeitsgrad der Dungeons am Anfang gänzlich gelobt habe. Nach dem Töten des bösen Schlachters und dem erstmaligen Verlassen des Faldrintals in Richtung Kap Aman hatte sich Nehrim bei mir im Angesicht der 'Herausforderung' völlig verabschiedet. Ich habe seit Zerobolin keinen Gegner mehr gefunden, der es geschafft hat mich zu einem taktischen Rückzug, Heilen im Kampf oder gar Blocken als Solches gezwungen hat.
Ich habe mit dem Schreiben dieses Punktes extra lange gewartet, aber nun habe ich fast alles aufgedeckt, was die Karte so hergibt - lediglich Gebiete westlich des Kraters sind noch übrig und das, was mir die Hauptquest so noch bieten kann. Im Angesicht dessen, was ich bis jetzt so mit einem Schlag weggeputzt habe, bezweifle ich das aber.
Mich stört einfach, dass mir Nehrim - wie viele andere Mods in Oblivion das auch getan haben - ein unglaubliches Schadenspotenzial mit schön ausgearbeiteter Magie und Alchemie gibt und ich es dann nicht nutzen kann, da den Gegnern bereits nach zwei Schlägen die Luft ausgeht.
Wirtschaftssystem
Um meiner Subjektivität noch ein I-Tüpfelchen aufzusetzen, lasse ich mich mal noch über diesen Punkt aus. Eigentlich war ich nie ein sonderlich großer Verfechter des Mods 'Living Economy', aber er passte schön in mein Modset, das sowieso alles schwerer und etwas komplizierter machte. Besonders dies erschwerte dem wahnsinnigen Alchemisten das Anhäufen von hunderttausenden Goldmünzen Tag für Tag. Klar - man konnte einfach einen Tag warten oder schlafen und die Händler hatten wieder Gold, aber im Angesicht dessen, dass ich bereits an eher ertragsarmen Spieltagen in Nehrims Wäldern bis zu 500 Tränke auf einmal verkaufen will, wirken sich die Goldsummen der Händler eher negativ auf dieses dann doch sehr nervtötende Unterfangen aus. Mag sein, dass ich der einzige kleptomanische Sammler in der Welt von Oblivion und seinen Ablegern bin, aber dem Spieler sollte man das Anhäufen von absolut sinnlosem Gold entweder zu erschweren versuchen oder aber auch mit neuen Anlagemöglichkeiten zu versüßen wie zum Beispiel einer Miniaturausgabe der Statue vor der Burg von Darlan für mein Schlafgemach für satte 250.000 Goldmünzen oder aber 500.000, um Selbige heimlich in Cahbaet aufzustellen und damit irgendwann in weit entfernter Zukunft einmal eine Questreihe von 'Wo kommt diese Statue her' auszulösen... *hust*
Solch sinnfreie Dinge würden mir schon reichen - so bin ich derweilen am Sammeln von Alchemiekrams, da ich gerade keine Lust auf weitere 10.000 Tränke a 50 Gold habe, mit denen ich theoretisch später meinen Lebensabend in Darlan fröhnen werde, mit der linken Hand die Steuern erlassend und mit der rechten Hand das neue Amphitheater planend.
Design:
Der ewige Regen und ich
Mein 32-Bit Vista Laptop kann mit dem Gebiet in Treomars Wäldern tatsächlich besser umgehen als mein Windoof 7 64-Bit Rechner, auf den ich in den meisten Situationen eigentlich stolz bin. Während sich RAM und CPU eigentlich langweilen, hasst der veraltete Northbridge Chipsatz die Lichteffekte so dermaßen, dass jede gewirkte Magie Nehrim fast zum Explodieren bringt. Auch wenn ich schon des Öfteren Probleme mit meinen übertriebenen Einstellungen und dem ungünstig zwischen den CPU-Kühler und Grafikkarte eingeklemmten Chipsatz hatte, hätte ich diese Probleme niemals in Oblivion erwartet. Da es auch wirklich nur in dem Wald dazu kommt, habe ich angefangen ihn dafür zu verabscheuen und den Konsolenbefehl für Force Weather mehr als nur einmal zu nutzen.
Das war die Vorgeschichte (ihr lest richtig) zu dem, was ich nun zum ewigen Regen in und um Treomar sagen muss:
Wieso versteckt ihr diese wunderschöne Ruinenstadt 99,9% im Gewitter? Beim ersten Betreten der Stadt gehe ich da absolut mit - den Hafen und den Nexusturm darf man beim ersten Mal eigentlich nur in der Konstellation Gewitter & Nacht sehen, aber spätestens beim zweiten Betreten möchte ich auch mal klares Wetter haben. Deswegen die Vorgeschichte: Bereits vor einer bestimmten Spielszene, bei der man die Stadt noch einmal aus der Vogelperspektive bestaunen darf, habe ich den Anblick von Weitem bewundert und habe das Gebiet in meiner persönlichen Favoritenliste von Designhighlights in Nehrim ganz oben mit einsortiert.
Ob das spieltechnisch möglich ist, ist mir nicht weiter wichtig. Ich musste das einfach geschrieben haben. Nehrim hat meines Erachtens zu viele Gewitterstürme und zu wenig Regen - ich liebe das Regenwetter. Da fühlt man sich als Regenliebhaber auf seinem gemütlichen Sofa, umringt von seinem Surround-System, ganz heimisch - wohingegen ich von Frau und Kater ausrichten soll, dass das Gerumse der ganzen Gewitter etwas zu häufig auftaucht.
Gezeichnet
Barathin,
Besitzer des legendären Schilds 'Servierbrett', das eines Burgherren würdig ist... ... not...
Derzeitiges Level: 40
Hauptquest-Fortschritt: Frisch im Südreich angekommen
Stärkster, besiegter Gegner: Nach Stufe 20 war leider nichts Erwähnenswertes mehr dabei
Balancing:
Die Punkte, die gleich folgen sind eine direkte Konsequenz aus meinen bisherigen Spieleerfahrungen mit Oblivion und seinen Mods, also ist das sehr Geschmackssache, aber ich versuche mich möglichst an dem Unwort Objektivität.
Erfahrungspunkte
Ich bin es ja bereits gewohnt, dass Stufe 1-10 oder auch mal 1-15 deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen als alle anderen Stufen danach, da ich mich bis dorthin einem geordneten Aufstufen widme und so um Stufe 18 herum nur noch die drei für mich aussetzigen Attribute aufstufe - Schnelligkeit, Charisma und Glück. In Nehrim allerdings ist das schon ein ziemlich abgefahrenes Schauspiel. Stufe 1-20 waren relativ normal, um die 60 Spielstunden für mich, in den nächsten 20 Stunden machte ich 20 komplette Levelups und ich bin jetzt bereits wieder kurz davor. Allein die Bevölkerung des Kraters, durch die ich bereits mit Stufe 20 mit zwei Angriffen durchgemäht wäre (Ausnahme sind wohl die losen Felsen), hat mir 2 1/2 neue Stufen beschert. Ich will mich hier nicht über die Menge der Erfahrungspunkte auskäsen - die sind vollends in Ordnung - aber die Erfahrungspunktekurve hätte nach Stufe 30 bei mir durchaus etwas mehr ansteigen können. Bei 400 Erfahrungspunkten pro Gegner und der Gegnerdichte Nehrims in den Wäldern / Umgebungen, hätten es auch gut und gerne weit über 50.000 Erfahrungspunkte für die folgenden Stufen sein können.
Mag sein, dass Casual-Gamer da aufstöhnen, aber die können auch mit einer weitaus niedrigeren Stufe gegen diese Gegner bestehen, da folgende Aufstufungen nur einige wenige neue Zaubergrade und etwas mehr Leben, Mana und Ausdauer mit sich bringen. An sich ist nach Stufe 30 in meinen Augen alles eher Prestige und Ego streicheln als wirklich nützliches 'leveln', aber mit der Meinung stand ich schon des Öfteren eher alleine da. *g
Schwierigkeitsgrad
Und da kommt auch schon der nächste, sehr subjektive Punkt. Das hier kann man an sich getrost überlesen - ich will es nur loswerden, um meinen Eindruck zu vervollständigen. Wer meine Beiträge bis hier hin komplett gelesen hat, wird auch den Zusammenhang verstehen, da ich den Schwierigkeitsgrad der Dungeons am Anfang gänzlich gelobt habe. Nach dem Töten des bösen Schlachters und dem erstmaligen Verlassen des Faldrintals in Richtung Kap Aman hatte sich Nehrim bei mir im Angesicht der 'Herausforderung' völlig verabschiedet. Ich habe seit Zerobolin keinen Gegner mehr gefunden, der es geschafft hat mich zu einem taktischen Rückzug, Heilen im Kampf oder gar Blocken als Solches gezwungen hat.
Ich habe mit dem Schreiben dieses Punktes extra lange gewartet, aber nun habe ich fast alles aufgedeckt, was die Karte so hergibt - lediglich Gebiete westlich des Kraters sind noch übrig und das, was mir die Hauptquest so noch bieten kann. Im Angesicht dessen, was ich bis jetzt so mit einem Schlag weggeputzt habe, bezweifle ich das aber.
Mich stört einfach, dass mir Nehrim - wie viele andere Mods in Oblivion das auch getan haben - ein unglaubliches Schadenspotenzial mit schön ausgearbeiteter Magie und Alchemie gibt und ich es dann nicht nutzen kann, da den Gegnern bereits nach zwei Schlägen die Luft ausgeht.
Wirtschaftssystem
Um meiner Subjektivität noch ein I-Tüpfelchen aufzusetzen, lasse ich mich mal noch über diesen Punkt aus. Eigentlich war ich nie ein sonderlich großer Verfechter des Mods 'Living Economy', aber er passte schön in mein Modset, das sowieso alles schwerer und etwas komplizierter machte. Besonders dies erschwerte dem wahnsinnigen Alchemisten das Anhäufen von hunderttausenden Goldmünzen Tag für Tag. Klar - man konnte einfach einen Tag warten oder schlafen und die Händler hatten wieder Gold, aber im Angesicht dessen, dass ich bereits an eher ertragsarmen Spieltagen in Nehrims Wäldern bis zu 500 Tränke auf einmal verkaufen will, wirken sich die Goldsummen der Händler eher negativ auf dieses dann doch sehr nervtötende Unterfangen aus. Mag sein, dass ich der einzige kleptomanische Sammler in der Welt von Oblivion und seinen Ablegern bin, aber dem Spieler sollte man das Anhäufen von absolut sinnlosem Gold entweder zu erschweren versuchen oder aber auch mit neuen Anlagemöglichkeiten zu versüßen wie zum Beispiel einer Miniaturausgabe der Statue vor der Burg von Darlan für mein Schlafgemach für satte 250.000 Goldmünzen oder aber 500.000, um Selbige heimlich in Cahbaet aufzustellen und damit irgendwann in weit entfernter Zukunft einmal eine Questreihe von 'Wo kommt diese Statue her' auszulösen... *hust*
Solch sinnfreie Dinge würden mir schon reichen - so bin ich derweilen am Sammeln von Alchemiekrams, da ich gerade keine Lust auf weitere 10.000 Tränke a 50 Gold habe, mit denen ich theoretisch später meinen Lebensabend in Darlan fröhnen werde, mit der linken Hand die Steuern erlassend und mit der rechten Hand das neue Amphitheater planend.
Design:
Der ewige Regen und ich
Mein 32-Bit Vista Laptop kann mit dem Gebiet in Treomars Wäldern tatsächlich besser umgehen als mein Windoof 7 64-Bit Rechner, auf den ich in den meisten Situationen eigentlich stolz bin. Während sich RAM und CPU eigentlich langweilen, hasst der veraltete Northbridge Chipsatz die Lichteffekte so dermaßen, dass jede gewirkte Magie Nehrim fast zum Explodieren bringt. Auch wenn ich schon des Öfteren Probleme mit meinen übertriebenen Einstellungen und dem ungünstig zwischen den CPU-Kühler und Grafikkarte eingeklemmten Chipsatz hatte, hätte ich diese Probleme niemals in Oblivion erwartet. Da es auch wirklich nur in dem Wald dazu kommt, habe ich angefangen ihn dafür zu verabscheuen und den Konsolenbefehl für Force Weather mehr als nur einmal zu nutzen.
Das war die Vorgeschichte (ihr lest richtig) zu dem, was ich nun zum ewigen Regen in und um Treomar sagen muss:
Wieso versteckt ihr diese wunderschöne Ruinenstadt 99,9% im Gewitter? Beim ersten Betreten der Stadt gehe ich da absolut mit - den Hafen und den Nexusturm darf man beim ersten Mal eigentlich nur in der Konstellation Gewitter & Nacht sehen, aber spätestens beim zweiten Betreten möchte ich auch mal klares Wetter haben. Deswegen die Vorgeschichte: Bereits vor einer bestimmten Spielszene, bei der man die Stadt noch einmal aus der Vogelperspektive bestaunen darf, habe ich den Anblick von Weitem bewundert und habe das Gebiet in meiner persönlichen Favoritenliste von Designhighlights in Nehrim ganz oben mit einsortiert.
Ob das spieltechnisch möglich ist, ist mir nicht weiter wichtig. Ich musste das einfach geschrieben haben. Nehrim hat meines Erachtens zu viele Gewitterstürme und zu wenig Regen - ich liebe das Regenwetter. Da fühlt man sich als Regenliebhaber auf seinem gemütlichen Sofa, umringt von seinem Surround-System, ganz heimisch - wohingegen ich von Frau und Kater ausrichten soll, dass das Gerumse der ganzen Gewitter etwas zu häufig auftaucht.
Gezeichnet
Barathin,
Besitzer des legendären Schilds 'Servierbrett', das eines Burgherren würdig ist... ... not...
Zum Dunklen Wald: das ist ein Bug, und keiner weiß die Lösung. So viel ist bekannt: der (extreme) Lag tritt nur dann auf, wenn du im Dunklen Wald (evtl. auch im Krater) bist, Distant Trees aktiv ist und irgendwelche Zaubereffekte laufen.
Wieso versteckt ihr diese wunderschöne Ruinenstadt 99,9% im Gewitter? Beim ersten Betreten der Stadt gehe ich da absolut mit - den Hafen und den Nexusturm darf man beim ersten Mal eigentlich nur in der Konstellation Gewitter & Nacht sehen, aber spätestens beim zweiten Betreten möchte ich auch mal klares Wetter haben.
Um diesen "Ich-sehe-etwas-zum-ersten-mal-im-Spiel-und-halte-es-gleich-für-allgemeingeltend-aber-schaue-mir-die-Technik-nicht-an"-Theorien, die im Forum öfter die Runde machen, mal entgegenzuwirken: Die Chance für Sonnenschein in Treomar beträgt 60%, die für Bewölkt 20%, die für Regen 10% und die für Gewittersturm auch nur 10%, nicht 99,9%. Nichts für ungut, aber man darf nicht immer glauben was man sieht.
Du sagst man wäre in Nehrim irgendwann unbesiegbar. Stimmt! Das ist der Nachteil des fehlenden Level-Offset, also der Stufenanpassung der Gegner an den Spieler. Das lässt sich nur durch Level-Offset verhindern, aber gewollt ist das auch nicht. Wie schnell du den Punkt erreichst, bei dem du unbesiegbar bist, hängt sehr stark vom Spielverhalten des Spielers ab - Je mehr man erforscht, desto stärker wird man. Und wenn du beim 20. HQ-Quest bereits Stufe 60 erreicht hast, hast du in der Zeit mehr erforscht als 95% der restlichen Spieler.
Wenn du zu viel Geld hast: Geh zum Meisterhandwerker in Erothin, der verkauft perfektionierte Alchemiegegenstände für ~70.000 das stück und noch eine Menge anderen, sehr teuren Krempel (z.T. über 200.000 Goldstücke).




