Ein Dungeon, das euch Kopfzerbrechen oder Freude bereitet hat? Interessante Encounter, die vielleicht, vielleicht aber auch gar nicht vorgesehen waren? Rollenspielert ihr gerne und interpretiert ein bisschen mehr ins Gameplay? Erzählt eine Geschichte.
Ich hoffe das geht als Thread in Ordnung, ich wollte meine Geschichte irgendwo loswerden. ^^Das soll auch keine Angabe werden, wie die Beiträge sein sollten, ich habs einfach mal so niedergeschrieben wies mir in den Sinn kam.
Leichte Spoiler-Gefahr für eine Nebenquest.
Was mir bis vor etwa einer Spielstunde nicht richtig klar war waren die vielen Möglichkeiten. Ich bin bisher eigentlich ziemlich locker mit Elementarmagie+Einhand durchs Spiel gekommen, und hab mich mit ~Stufe 13 auf Meister (vor'm Eisernen Pfad hatte ich ein bisschen Bammel

) in den Flüsterwald gewagt, um die Forschungsergebnisse aus der Nebelwacht zu bergen. So weit so gut, nun bin ich aber (nachdem ich vom Hauptquesten eine Auszeit nahm) von Flusshain aus hingegangen und hab viele Orte nebenher erkundet, und am Myradenturm an der Waldgrenze zweimal ein einigermaßen gefülltes Inventar verstaut. Dadurch ist mein Vorrat an Essen und Tränken zur Neige gegangen - Dabei hatte ich den schwereren Part eigentlich noch vor mir.
Da ich kein Schleicher bin und gerne immer alles mitnehme (Diese Faszination, dass Geschirr endlich wert hat...) wollte ich wenigstens die meisten Gegner in der Feste umlegen. Wie gesagt, bisher ging das Spiel nur mit Blitzzaubern, Einhand und dem ein oder anderen Schützenduell gut von der Hand. Allerdings waren die spektralen Apothekarii ein anderes Kaliber als die Plage an Straßendieben und Grubenratten.
Aber ein Ass hatte ich ja noch im Ärmel. Talente! Als Elementarist verstehe ich mich natürlich darauf, Gegner einzufrieren und - Oh, Geister kann man nicht einfrieren. Blöd.
Also mussten Tricks herhalten. Einen Geisterwolf beschwören - Wann hab ich nochmal darüber gelesen? Hab ich den schonmal beschworen, ausser um den Kindern in Flusshain Angst einzujagen? -, ein bisschen die spektrale Apothekarii-Robe anknabbern lassen damit sich der Träger an den Wolf wendet, der tapfer den Schaden für mich einsteckt, und mit furchteinflößender Level 1-Rage auf den Geist einprügeln. Alle einzeln mit einem rostigen Eisenpfeil anlocken, Bello auf sie hetzen und nach getaner Arbeit mit Stufe-1-Wohlatat
ganz langsam hochheilen. Ambrosia hatte ich zum Glück genug, denn den horte ich wie eine Schlammkrabbe ihre 3 Goldstücke. Falsches Spiel, naja.
Bin mir nicht sicher, wie genau die Sterne in empfohlene Level übertragbar sind, aber das ist ja egal - was zählt ist, dass ich eine imho perfekte Herausforderung gefunden habe, als ich schon Angst hatte, das Spiel würde wieder "zu leicht" wie Nehrim, wenn man sich zu lange abseits der MQ herumgetrieben hat (ich war gerade bei der 'Entscheidung', ob ich helfen/die Rolle annehmen möchte, die ich nicht aus dem Bauch heraus direkt treffen wollte und mir so die Entschuldigung zum Questen genommen habe.)
Vielen Dank für ein so liebevoll gestaltetes Rollenspiel. Ich bin froh, dass ich einen großen Teil von Enderal noch vor mir habe.
So, ich hoffe ihr habt auch kleine Geschichten im Spiel gesammelt - und wollt sie teilen.
