Hey Simon,
ohne vorheriges Okay von Johannes oder Nico kann ich hier leider keine Detailinfos geben, ohne gegen die NDA zu verstoßen. Dazu zählen für mich Bilder, Storyinhalte oder auch Charaktereigenschaften der wichtigen NPCs. Jedoch bin ich gerne bereit, meinen persönlichen Eindruck zu Enderal nach knapp 50 Spielstunden zu geben:
Ich habe mich meinen persönlichen Präferenzen folgend dazu entschlossen, wie in den meisten Fantasy-Rollenspielen mit einem Magier anzufangen. Anfangs habe ich in der schön gestalteten Welt dabei noch ein Schwert an meiner Seite getragen, aber im Laufe des Spiels investierte ich immer mehr Lernpunkte in Magiedisziplinen, gleichzeitig wurde Nahkampf für meinen fragilen Robenträger immer riskanter.
Landschaftlich weist Enderal eine viel größere Diversität als Skyrim auf. Es gibt über 10 vollkommen unterschiedliche Biome, die jeweils auch ihre typische Flora und Fauna haben. Das ganze wird atnosphärisch mit schöner Hintergrundmusik untermalt, die leider gerade in meinem Savegame gerne mal aussetzt (quasi mein Dauerbug). Insgesamt ist Enderal etwas schwerer als Skyrim, das liegt zum einen an den etwas angepassten Schwierigkeitsgeraden als auch an den Anpassungen ans Heilungssystem durch das Arkanistenfieber. Die sechs Schwierigkeitsgerade sollten aber für jeden was bieten.
Vom Umfang her muss Enderal sich in keinster Weise vor anderen großen Rollenspielen verstecken. Ich habe schätzungsweise 2/3 der Mainquest abgeschlossen und mein Level ist jetzt in den mittleren Vierzigern. Aber Enderal besticht nicht nur durch Quantität, sondern ebenso hohe Qualität: die Charaktere gehören zu den interessantesten und vielschichtigsten, die ich bisher in einem Videospiel erlebt habe, und die wendungsreiche Story hat mich bisher mehr als nur einmal mit offenem Mund darstehen lassen oder mich den Tränen nahe gebracht.