https://sureai.net/forum/viewtopic.php?t=7110
Der Tel'Imaltath war der erste Schattengott. Er schrieb die Vorherbestimmung des Tel'Imaltath nieder und schmiedete den Seelenschinder.
In Nehrim taucht Arkt das erste mal beim ersten Besuch in Arktwend auf. Im Verlauf des Spiels erscheint Arkt regelmäßig und unterstützt sogar den Spieler am Ende. Außerdem wird noch enthüllt, dass Arkt ein Schattengott ist, wodurch er nicht nur viel Macht sondern auch die Kontrolle über sein eigenes Schicksal hat. Nach dem Kampf gegen die Lichtgeborenen auf Arktwendt tötet Arkt Narathzul Arantheal in einem Zweikampf als Arantheal herausfindet, dass er zur Hälfte ein Lichtgeborener ist, weshalb er die Vorherbestimmung des Tel'Imaltath niemals erfüllen kann.
Anschließend stellten sich die Beiden den Göttern und töteten vier von ihnen - Esara, Malphas, Saldrin und Morala. Als sie auf Tyr und Irlanda stießen, offenbarte Irlanda Narahtzul Arantheal, dass dieser ihr Sohn war. Als Nachkomme der Götter hatte dieser also göttliches Blut in den Adern, was es ihm unmöglich machte, die Vorherbestimmung des Tel Imaltath zu erfüllen. Der verbannte Seraph Arkt ergriff die Chance und tötete Arantheal, während Tyr und Iralanda zurück nach Inodan, der Stadt der Götter, flüchteten.
Der Waise ergriff anschließend mit Arkts Hilfe die Gelegenheit, die ihm die Vorbestimmung offenbarte, und folgte ihnen nach Inodan. Dort musste er feststellen, dass sich Göttin Irlanda das Leben genommen hatte, konnte aber einen gegen Tyr bestehen und erfüllte so die Vorherbestimmung des Schattengotts.
Zu diesem Punkt war ihm das ewige Rad des Schicksals noch nicht bewusst - dieses gab es schon lange vor den Göttern. Die Erhebung des Schattengotts ist vorherbestimmt, genau wie sein Fall. Zuerst bewirkt das Schicksal, dass sich besondere Magier als Götter erheben und über die Welt herrschen. Anschließend kommt ein menschlicher Tel Imaltath, um die Götter wieder zu stürzen. Aber eine Endherrschaft des Schattengotts ist nicht vorgesehen. Auch dieser muss danach fallen - und zwar unverzüglich, damit die Boten des Schicksals die jeweilige Welt wieder in ihren Ursprungszustand versetzen. In eine Zeit vor jeder Art der Götter.
Es ist der ewige Zyklus der Welten. Der einzige Zweck des Schattengottes ist die Absetzung der Götter. Diese Vorherbestimmung wurde sehr lange Zeit vor den Menschen geschrieben, vielleicht existierte sie schon vor der Schöpfung, vielleicht existiert die Schöpfung nur um einen Platz, eine Arena, zu bieten, in der die verschiedenen Mächte gegeneinander antreten sollen. Aber warum? Was soll die Vorherbestimmung überhaupt? Wir wissen die Antwort nicht, können nur spekulieren. Das Vorstellungsvermögen eines Menschen ist vielleicht viel zu beschränkt. Vielleicht sind wir ja alle nur ein Mittel zu Unterhaltung einer höheren Macht. Ein Spiel, das zwischen zwei Mächten ausgetragen wird...
Der Waise umging seinen Fall durch eine Vernichtung der Vorherbestimmung - er warf diese in den Malstorm des gewaltigen Sanktums unter Inodan, wodurch die Vorherbestimmung aus der Welt irgendwo in die Magiestürme geworfen wurde, und fortan an einem Ort jenseits von Raum oder Zeit existiert. Damit wurde die Gültigkeit des Schicksals außerkraft gesetzt und der Waise konnte mit Arkts Hilfe die Schicksalsbotin Sarantha besiegen, welche normalerweise die Schattengötter vernichtet.
Durch die Vernichtung der Vorherbestimmung verlor der Waise aber wieder seine gesonderte Macht als Schattengott - das Einzige, was ihm bleibt, ist die Unsterblichkeit auf natürlichem Wege. Weder Krankheiten noch das Alter wird ihm je etwas anhaben können. Für den Schattengott ist eine unnatürliche Todesursache vorherbestimmt, und diese hat er durch den Sieg über das Schicksal abgewendet.
Das Schicksal ist überwunden, nicht mehr zeitgemäß. Wir haben uns darüber hinweggesetzt. Unsere Welt hat sich darüber hinweggesetzt. Nie wieder wird ein Gott über Nehrim herrschen. Die Menschen werden es tun, ob das nun gut ist, oder nicht. Oder nicht?
Das ewige Rad des Schicksals scheint zu stehen. Aber ist das wirklich für immer so? Zeit ist für die Schöpfung nicht von Bedeutung, ebenso wenig wie alles was Sterbliche tun können. Sie sind nur Ameisen im grenzenlosen Ozean der Gezeiten.
Wenn es wirklich höhere Mächte gibt, die das Schicksal geschaffen haben, warum haben sie uns nicht aufgehalten? Oder haben sie dies, ohne dass wir davon wissen? Haben wir vielleicht nur die nächste Sphäre der Vorherbestimmung erreicht? Die Zeit wird es zeigen. Eines steht fest: Es geht immer weiter.
Schattengott
Schattengötter werden diejenigen Menschen genannt, die sich gegen die Lichtgeborene erfolgreich auflehnten und somit nach der Vorherbestimmung des Tel'Imaltath handelten. Sie erhalten einen Teil der Macht der Lichtgeborenen und es ist ihnen vorbehalten, eines unnatürlichen Todes zu sterben. Ansonsten besitzen Schattengötter keine unnatürlichen Gaben oder Mächte, die sie von anderen Menschen abheben würden.
Entstehung von Schattengöttern
Vyn wird immer wieder von mächtigen Magiern, den Lichtgeborenen, regiert. Dann allerdings dringt Kenntnis von der Vorherbestimmung des Tel'Imaltath ins Bewusstsein der Menschen, und einer oder auch mehrere versuchen, diese Vorherbestimmung zu erfüllen, indem sie die Lichtgeborenen stürzen. Die Vorherbestimmung ist jedoch keine, die von einer höheren Macht erzwungen wird. Alleine die Existenz des Textes lässt die Menschen nach der Befreiung durch einen Schattengott streben, was irgendwann auch geschieht.
Mehrere Schattengötter
Da der Rang des Schattengottes kein Vorherbestimmter ist, sondern lediglich die Bezeichnung für diejenigen, die sich erfolgreich gegen die Lichtgeborenen behauptet haben, kann es mehrere Schattengötter geben, auch gleichzeitig. Irgendwann, wenn auch der Schattengott stirbt, erheben sich schließlich neue Lichtgeborene zu einer Herrschaft, die dann erneut beendet werden kann.