Ich vermute, dass nach dem Zerfall von Barateons Diktatur das Spiel vorbei ist. Wenn dem so ist, dann spielen die meisten nicht mehr weiter. Es geht mir weniger darum zu sagen, dass es eine schlechte Idee mit den Gilden wäre, als zu sagen, dass diese gut implementiert sind. Im Gegensatz zu Oblivion ist Nehrim eine Einheit und in sich geschlossen. Die Engine erlaubt es zwar nach Ende der HQ weiter zu spielen, aber eigentlich ist dort alles vorbei. Ein guter Punkt von Nehrim im Gegensatz zu Oblivion ist, dass die NQs nicht irgendwo rumliegen, sondern sich harmonisch in die Umwelt einfügen und jedes mal ihre Existenzberechtigung haben. Eine neue Gilde müsste sich also in das bestehende HQ/NQ-System Nehrims einfügen und für den Spieler müsste es so wirken, dass es zu der Welt gehört und nicht einfach hineingesetzt wurde.
Da nun keine Gilden vorhanden sind, würden neu eingebaute Gilden quasi ein Addon sein. Es ist dann nicht einfach mal ein neuer Quest oder ein neues Haus/Schloss/etc, sondern eine komplett neue Storyline, die sich durch die Teilnahme entwickelt. Ich finde so ein großer Happen sollte dann von denen eingebaut werden, die das Spiel erschaffen haben, da dies ein großer Eingriff in die Hintergrundgeschichte ist.
Würden jetzt die Quests der Gilden aber den typischen Hol/Bring-Quests von Oblivion entsprechen, dann würde das das Niveau von Nehrim deutlich hinunter ziehen. Deswegen sollten es auch die Macher von Nehrim machen, da sie dafür sorgen würden, dass die Quests das hohe Niveau halten. Sie werden es aber vermutlich nicht machen, aufgrund des Aufwandes. Daher sollten dann lieber keine Gilden implementiert werden, als nur halbherzig.