Das Spiel geht doch darum, dass darum gekämpft wird, die Herrschaft einiger weniger zu brechen, damit die Mehrheit entscheiden kann was passieren soll. Also das Allgemeinwohl steht im Vordergrund der politischen Geschichte.
Hier geht es also darum, dass diese "bösen" Götter sich ein schönes Leben machen wollen auf Kosten Anderer.
Jetzt haben wir ziemlich am Anfang der Geschichte gelernt, dass, wenn es darauf ankommt selbst Mitstreiter abtrünnig werden, und den Platz des Bösen einnehmen, weil sie die Gelegenheit sehen.
Sie handeln unmoralisch, da auf Kosten vieler Anderer zu ihrem eigenen Wohl.
Unser Held stellt sich gegen diese Menschen, verhält sich also moralisch.
Jetzt ist diese Szene des Geisterreiters eine Schlüsselszene im Spiel, wie ich meine.
Hier geht es nämlich auch um Moral, nämlich um die eigene.
Man trifft den Geisterreiter, kennt ihn nicht. Man weiß nur zwei Dinge:
- Er ist kein Feind.
- Er hat das beste Schwert in dieser Welt.
Hier kann man die Gelegenheit selber sehen. Einen unbescholtenen, Fremden skrupellos töten um des eigenen Vorteils wegen?
Ich sagte ja, dass ich dies für eine Schlüsselszene halte. Entscheidet man sich für den Mord, handelt man genau so unmoralisch wie der eigentliche Feind.
Dies entwertet komplett sein bisheriges Tun, sein ganzen Aufwand im Spiel. Man ist um nichts besser als das "Böse", das man bekämpft.