https://forum.sureai.net/viewtopic.php?t=6504
Xagul wrote:Scheinbar hat hier noch keiner echte Rollenspiele gespielt.
Xagul wrote: Der Spieler kann die Menge x tragen. X berechnet sich aus Faktoren wie Rasse, Stufe, Männlein/Weiblein, zaubern
Xagul wrote:Einen Großschild kann man nicht in den Rucksack stopfen
Xagul wrote:den muss man auf den Rücken schnallen, dadurch kann man ggf. schlechter rennen
Xagul wrote:Ich kann auch keine 10 Schwerter mitnehmen
Xagul wrote:Der Rucksack ist in diesem Spiel was ganz Normales, ist nicht teuer, hat aber entsprechend auch Nachteile, kann verschleißen und fasst eben nur eine bestimmte Menge.
Xagul wrote:Kein Meister würde zulassen, dass seine Abenteurergruppe wie böse sammelt, nur, weil sie mächtige Rucksäcke hat
Xagul wrote:DSA-Helden haben oft Pferde oder Maultiere, die das Zelt, eine Reisetruhe und andere Ausrüstung tragen. Das Tier kostet Unterhalt, und war an Einkauf, Futter, medizinischer Behandlung, Hufschmied etc..
Xagul wrote:Sollte man vielleicht mal im Hinterkopf behalten, bevor hier ne abgehobene Diskussion entsteht, die mit dem, was praktikabel, nützlich, sinnvoll und wenigstens halbwegs logisch ist nicht mehr so viel zu tun hat.
Sundra wrote:Mein angesprochenes Problem bleibt bestehen. In einem dynamischen Universum, in dem zu jeder Zeit den Helden Monster angreifen können und nicht jeder Zug geplant/ausgearbeitet ist wie bei DSA, müsste die Sterblichkeitsrate eines solchen Tieres unglaublich hoch sein, da ein einziger Stich, speziell Pferde, rasend macht und vor allem nutzlos - weil langsam/verblutend.
Sundra wrote:2 Waffen müssen sein. Schwert/Bogen. Wobei an dieser Stelle, wenn man rational ist, die Grenze des tragbaren erreicht ist. Soldaten im Mittelalter hatten nie mehr als eine Waffe und konnten sich in ihrer Rüstung auch kaum bewegen. Vollkommen realistisch können wir hier nicht bleiben.
Sundra wrote:Was für ein freundlicher Einstieg!
Xagul wrote:So manchem Kämpen passierte es, dass sein Pferd nach der Mission tot und die Ausrüstung geräubert war. Kann ärgerlich sein, trägt aber dem, was du monierst, Rechnung.
Xagul wrote:Dadurch konnte er Sachen durch den Rucksack an einen anderen, sicheren Ort legen...Das wäre nicht ganz so abgehoben
Xagul wrote: Ja, das stimmt, der Verlust eines Pferd war - zumindest temporär - auch bei DSA immer hart.
Xagul wrote:Oft kam ein Ausgleich durch Beute
greenlight wrote:Mit den Reittieren sieht es ähnlich aus. Hält man das ganze wieder "realistisch", dann sind Pferde völlig sinnlos, da sie viel Geld und Unterhalt kosten, schnell verwundbar sind und außer dem schnelleren Transport von A nach B dem Spieler keine Vorteile bringen.
greenlight wrote:Was mir gefällt ist die Idee, die momentan ausgerüsteten Gegenstände seperat zu händeln und sie auch aus der Tragkraftberechnung herauszunehmen. Wenn man den Spieler unbedingt einschränken will, kann man ja besonders mächtige Waffen aus dem Inventar verbannen und sie ausschließlich als ausgerüstete Waffe "erlauben". Oder man setzt das Waffengewicht so hoch, dass sie entweder eine große Last im Inventar darstellt, oder eben ausgerüstet ist und bleiben muss.
greenlight wrote:Was mir gefällt ist die Idee, die momentan ausgerüsteten Gegenstände seperat zu händeln und sie auch aus der Tragkraftberechnung herauszunehmen.
Xagul wrote:Ich meine zu verstehen, was Du meinst, sehe da aber einige Schattierungen zwischen Schwarz und Weiß.
greenlight wrote:@Xagul: Ich denke einfach, dass es vom Gameplay absolult sinnlos ist, Pferde mit realistischen Eigenschaften auszustatten, vor allem weil auch der eigentliche Vorteil (schnelle Fortbewegung) in Enderal kaum noch einer ist... Um ein bisschen auszuholen: Enderal folgt wie auch Skyrim oder Oblivion (oder fast alle RPGs) dem Themenpark-Design, d.h. es wird ein eigentlich riesiges Gebiet simuliert, welches jedoch auf die wichtigsten Orte zusammengeschrumpft wird. Läuft man in Skyrim vom einen Ende zum anderen, dann dauert das vielleicht eine Stunde. Realistisch? Nö. Eine Spielwelt im "echten" Maßstab zu kreieren ist aber ohne massive prozedurale Algorithmen unmöglich. Durch diese enorm verkleinerte Spielwelt sind Pferde als Fortbewegungsmittel zum einsparen von Zeit und Kraft jedoch kaum mehr nötig. Der Spieler kann auch zu Fuß gehen, was vielleicht etwas länger dauert, das "länger" 15 Minuten aber selten überschreitet.
Xagul wrote:Erscheint mir als eine recht einseitige Betrachtungsweise, denn unter der Prämisse könnte ich dann alle Restriktionen über Bord werfen.
Xagul wrote:das Pferd stirbt eben nicht so schnell und/oder
Sundra wrote:Ob ein Pferd mit Spieler freundlichen Attributen Sinn machen würde, wäre allerdings eine Überlegung wert...
Xagul wrote:es ist eben nicht brachial teuer in der Anschaffung
Sundra wrote:Du würdest also dem Spieler, seinen Spielspaß rauben, damit die Logik erhalten bleibt? Denn ein deprimierendes Feature wie realistische Pferde, braucht kein Spiel und das ist dann auch keine Restriktion mehr sondern einfach ein Feature, dessen einzige Aufgabe es ist, dem Spieler seinen Spaß zu rauben. In dieser Hinsicht ist man gerne einseitig...
Sundra wrote:[...]wenn man ein Pferd mit Stahlhaut erschafft [...]
Sundra wrote:Außer :Wenn das nicht gegeben ist, haben wir eine effektivere Version des Rucksacks, welche es für lau gibt. Der Rucksack würde seine Daseinsberechtigung verlieren. bzw. Man hätte früh einen riesigen Rucksack, was dem Balancing nicht unbedingt zuträglich wäre.Xagul wrote: Xagul hat geschrieben:es ist eben nicht brachial teuer in der Anschaffung
greenlight wrote:Um etwas zum ursprünglichen Threadinhalt zurückzukehren: Wie ich bereits vor einiger Zeit erwähnt habe, würde es mir gefallen, wenn nicht alle Lehrer (auf die Enderal ja wie auch Nehrim stark setzen wird) dem Spieler sofort mit offenen Armen gegenüberstehen und sämtliche Tricks und Kniffe lehren, sondern wenn man sich erst das Vertrauen von Lehrern durch Quests erarbeiten muss - zumindest in manchen Fällen. Speziell ziele ich hier auf Meisterlehrer ab, welche verständlicherweise ihr Wissen nur an solche weitergeben, die sie als würdig erachten, das betreffende Handwerk in Perfektion weiterzuführen. Gerade zu Beginn, wenn der Spieler noch weniger Geld hat, könnte ich mir gut vorstellen, dass man Lehrern per Quest "aushilft" und im Gegenzug vergünstigte (oder kostenlose) Lehreinheiten bekommt. In Nehrim waren die Lehrer für meinen Geschmack nicht besonders immersiv gestaltet; nicht nur, weil es gefühlte drei Sprecher für sie gab, sondern auch, weil man "mal eben" seinen Skill um 20 Punkte pushen konnte, ohne den Lehrer auch nur zwei Minuten gesehen zu haben.
Xagul wrote: jeder Satz so genommen wird, wie er das steht, ohne ihn in einen Kontext zu setzen.
Sundra wrote:wenn man ein Pferd mit Stahlhaut erschafft
Xagul wrote: Steht das irgendwo? Nein, da steht, das Pferd könnte möglicherweise nicht so schnell sterben
Xagul wrote:Denkbar wäre auch, dass es eine Rüstung bekommt
Xagul wrote: "Nicht brachial teuer" != "schweinebillig"
greenlight wrote: das umfangreichere Einmischen in die Politik Enderals (Bestechen, Geld in bestimmte (wirtschaftliche?)Bereiche investieren),
greenlight wrote:Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege, aber ich habe das Gefühl, eure Diskussion geht mehr in Richtung "den Post des Anderen zerpflücken und Recht haben"...*duckundwech*
greenlight wrote:Mal eine Frage an euch: Würdet ihr die Goldquelle Schmieden/Alchemie eher durch senken der Verkaufspreise von hergestellten Dingen oder durch das Beschränken der Rohstoffe realisieren?
Beides wäre für mich keine optimale Lösung... entweder sind selbst hergestellte Waffen und Rüstungen aus unerfindlichen Gründen nichts wert, oder es bricht das Verzweifelte "Rohstoff-x-suchen" los.