https://forum.sureai.net/viewtopic.php?t=6671
Lord Dagon wrote:Was ist eine vergleichbare Siedlung?Dehne wrote:
2.Wird es Enderal neben Ark noch mehrere große Städte oder wenigstens vergleichbare Siedlungen geben?Es gibt ansonsten noch 3 größere Ortschaften, die ungefähr so groß sind wie Giliad in Nehrim. Allerdings hat das auch seine Storygründe, da Enderal ein dünn besiedeltes Land ist mit einer bedeutsamen Stadt. Dafür ist Ark größer als Erothin und hier "bündelt" sich das zivilisierte Leben.
Marais wrote:Das hört sich nach einer sinnvollen Entscheidung an. Lieber eine große Stadt als - wie in Nehrim - drei große Städte, in denen es kaum Quests und NPCs mit sinnvollen Dialogen gibt. Die Städte in Nehrim waren zwar schön, aber irgendwie auch ein bisschen leer. Ich hoffe, dass Ark da ein bisschen mehr Inhalt hat.Lord Dagon wrote:Was ist eine vergleichbare Siedlung?Dehne wrote:
2.Wird es Enderal neben Ark noch mehrere große Städte oder wenigstens vergleichbare Siedlungen geben?Es gibt ansonsten noch 3 größere Ortschaften, die ungefähr so groß sind wie Giliad in Nehrim. Allerdings hat das auch seine Storygründe, da Enderal ein dünn besiedeltes Land ist mit einer bedeutsamen Stadt. Dafür ist Ark größer als Erothin und hier "bündelt" sich das zivilisierte Leben.
Ark soll ja auch im Zentrum von Enderal liegen. Plant ihr also, Ark zu einem wirklich wichtigen Ort zu machen, zu dem der Spieler auch regelmäßig zurückkehrt, so wie z.B. Khorinis in Gothic 2? Das fände ich eigentlich ganz schön und so würde es auch mehr Sinn machen, sich eine eigene Behausung zu kaufen. Das Haus in Erothin oder die Burg Darlan habe ich kaum als mein Zuhause wahrgenommen, weil ich eh fast nie da war.
Nadelbaum wrote:aber ich mag Konflikte mit und zwischen denkenden Wesen (vor allem gut inszenierte Kriege) mehr als das Durchstreifen menschenleerer Gegenden, um irgendetwas zu erbeuten.
Lord Dagon wrote:Marais wrote:Lord Dagon wrote:
Genau so wird es sein.Wir wollen auch Nebenquest im Laufe der Story freischalten und den Bewohnern mehr eigene Dialoge geben. Dadurch verändert sich das Stadtleben während dem Durchspielen und dadurch dass sich Nebenquests auch um Ereignisse die in der Story geschehen sind drehen, hat man mehr das Gefühl dass die Welt sich wirklich verändert.
Nadelbaum wrote:(Und das hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich Konflikte zwischen denkenden Wesen möchte. In einem Krieg denkt längst nicht jeder für sich selbst, vielleicht mit Glück jeder Zehnte.)
Nadelbaum wrote:@Gorin: Das mit den Strategiespielen ist kein guter Tipp. So gerne ich auch Strategiespiele spiele, die Protagonisten darin sind oft noch viel charakterlosere Statisten, als es selbst in schlechten Rollenspielen der Fall ist. Außerdem lässt einen die Vogelperspektive nur sehr wenig in die Welt eintauchen.
Nadelbaum wrote:
@Marais: Es ist richtig, Besiedlungsdichte und wichtige NPCs hängen nicht zwangsläufig zusammen. Aber es wirkt unglaubwürdig, wenn eine Welt nur aus kleinen Städten besteht, dafür aber Hunderte Banditen in Höhlen hausen oder in einem Krieg plötzlich Dutzende aufeinander losgehen. In Skyrim bspw. würde ich die Banditen fast als zahlreicher einschätzen als die Bewohner, vom Bürgerkrieg mal ganz zu schweigen, in dem dann verwahrloste Festungen plötzlich von 30 Mann bewacht werden. Es ist meiner Meinung nach bei dünner Besiedlung schwerer, größere Konflikte glaubwürdig einzubauen.
Daher bin ich auch kein Freund der Idee, dass jeder NPC etwas wichtiges zu sagen hat. Eine glaubwürdige Welt besteht nunmal auch aus vielen unwichtigen Personen, die nicht wirklich viel zu sagen haben. Ist doch in der echten Welt genauso...
(Und das hat jetzt nichts damit zu tun, dass ich Konflikte zwischen denkenden Wesen möchte. In einem Krieg denkt längst nicht jeder für sich selbst, vielleicht mit Glück jeder Zehnte.)
Gorin wrote:Ich finde die Besiedlung von Nehrim durchaus glaubwürdig, auch wenn man sie jetzt nicht üppig bezeichnen kann.
Was üppig ist, ist die Wildnis.
Nicht selten sehe ich Aeterna-Magier (besonders die Ruine über dem Sanktum) mit einem Bären rangeln.
In der Wildnis findet man oft mehr Leben als einem lieb ist.
Marais wrote:Ich bin mir nicht sicher, ob man nicht auch einen anderen, realistischeren Weg gehen könnte, wirklich ausprobiert hat das bisher ja noch kein Spieleentwickler.
Marais wrote:DIe Besiedlung in Nehrim ist eigentlich für meinen Geschmack schon ziemlich dicht, immerhin brauch ich meist keine zehn Minuten laufen, und schon bin ich in der nächsten Ortschaft angelangt. In der Realität (noch dazu im Mittelalter) unvorstellbar. Die Wildnis ist nur noch viel dichter, da kann man ja keine zwei Schritte laufen, ohne von einem Monster angegriffen zu werden.
Da liegt Nehrim aber denke ich im Trend. Die allermeisten Spiele packen ihre Spielwelt immer übertrieben voll, damit man sich als Spieler auch ja nicht langweilt. Ich bin mir nicht sicher, ob man nicht auch einen anderen, realistischeren Weg gehen könnte, wirklich ausprobiert hat das bisher ja noch kein Spieleentwickler. Wahrscheinlich müsste man dafür die Fortbewegung auf dem Pferd zur Regel machen, so dass man sich einfach schneller fortbewegt und somit auch schneller wieder zu interessanten Orten gelangt. Die Oblivion/Skyrim-Pferde dürften dafür aber kaum geeignet sein.![]()
Nadelbaum wrote:Dahingehend frage ich mich sowieso, wie die Leute von Kingdom Come ihre Welt füllen möchten, so ganz ohne Fantasy. Also womit levelt der geneigte Spieler dann noch, wenn er nicht gerade questen will?
Nadelbaum wrote:Bezogen hatte ich das auf den Realismus. Wenn man eine mittelalterliche Welt realistisch hält, dürfte es dort kaum Anlass zum Kämpfen geben, da Banditen nicht in jeder Höhle lauern und Wildschweine keinen Zweikampf mit dem Schwert liefern werden.
Nadelbaum wrote:
Ich bin mir nicht so sicher, ob so eine "realistischere" Welt wirklichgut ankommt. Ich erinnere mich bspw. noch an Gothic 3, wo mir die Wüste Varant sehr gefallen hat. Die war auch dünn besiedelt (wenn auch immernoch deutlich dichter als eine reale Wüste) und trotzdem gab es dort genug Kritik, weil man eben lange laufen musste und nur wenig Tiere und Städte zu finden waren.
Und ich meine wer will schon freiwillig einen Tagesmarsch zur nächsten Stadt in Kauf nehmen?^^
Nadelbaum wrote:
Dahingehend frage ich mich sowieso, wie die Leute von Kingdom Come ihre Welt füllen möchten, so ganz ohne Fantasy. Also womit levelt der geneigte Spieler dann noch, wenn er nicht gerade questen will?
Gorin wrote:
Bei einem Open World-RPG muss ich "Realismus" aber nicht haben.
Ansonsten müsste man ja auch die ganzen Kreaturen in Nehrim neuen Fraktionen zuweisen, damit sich die auch gegenseitig anfallen, so wie es sich in der Natur gehört![]()
Spinnen die mit Wildschweinen und Wölfen abhängen? In Nehrim schon! Hauptsache jeder bekommt einen Bissen vom Spieler ^^
Xagul wrote: Das ist ja eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass Extremposition zweifelhaft sind: Übertriebener Realismus schränkt den Spielspaß ein, während man mit "Fantasy" jeden Müll rechtfertigen könnte.
Marais wrote: In Nehrim interagieren die Tiere aber durchaus miteinander. Wölfe und kranke Hirsche, die aufeinander einprügeln, sind zumindest bei mir keine Seltenheit.