https://forum.sureai.net/viewtopic.php?t=9010
Tilliboy wrote:Schön, dass du es selbst sagst...nerevar X wrote: sorry wen ich mich da evtl. etwas im ton vergriffen habe gerade
nerevar X wrote:sollte NIE sein...... SAGT WER? DU?
nerevar X wrote:wieso muss jedes spiel sich immer dem schwächsten glied anpassen bitte? warum? woher kommt dieses denken das nur weil mann selber wenig freizeit hat oder sich schlicht weigert ein spielprinzip zu erlenen das spiel direkt auf DIESE art gamer zugeschnitten werden sollte bitte? das is total ARROGANT so zu denken ehrlich. und du redest von kleinen laut schreienden gruppen. und zu was gehörst du dann? laut schreienden großen gruppen? is genau dasselbe im grunde bloss die gegenseite und das gibt dir noch lange nicht recht.
nerevar X wrote:nach dem motto : ich will mich nicht anstrengen und das spiel hat das gefällst so zu machen. NEIN. muss es nicht. das spiel ist nicht verantwortlich für die eigene einstellung. punkt. das is genau der fehler den heutzutage immer mehr entwickler machen : sie machen die spiele teils so leicht das ein affe sie spielen könnte. für mich ist sowas regelrecht beleidigent wen mir das spiel alles vor die nase hält als ob ich zu dumm wäre mal mein hirn zu benutzen oder was?
nerevar X wrote:woher kommt diese einstellung das jedes game immer ans schwächste glied der kette angepasst sein muss seit neustem? klar die entwickler wollen kohle primär und versuchen natürlich die größtmögliche masse anzusprechen aber ob das GUT für das spiel ist halte ich für sehr sehr fragwürdig.
nerevar X wrote:dark souls verkauft sich auch wie warme semmeln obwohl es diesen quatch nicht macht. woran mag das wohl liegen? weil es eben genug spieler gibt die gerne nachdenken oder ihr hirn benutzen.
nerevar X wrote:bei enderal kommt noch erschwerend hinzu : es ist eine GRATIS mod. ihr habt NIX bezahlt dafür. gar nix. die jungs von sureai haben IHRE version eines games geschaffen. wie sie es wollten. und dann kommen leute wie du daher und fordern das es doch bitte so sein soll wie bei skyrim oder xyz weil das ja "die regel" angeblich ist. das echt einfach nur fail.
nerevar X wrote:niemand zwingt dich enderal zu spielen. NIEMAND. du hast nix bezahlt du musst es nicht spielen. wen du es spielen willst AKZEPTIER es wie es ist und pass DICH an stat zu fordern das spiel solle es tun. das is einfach mega arrogant diese haltung. findet mann heutzutage immer öfter.
nerevar X wrote:der mensch ist lernfähig. benutz dein hirn wen etwas nicht klappt. DENK NACH. haben viele verlernt scheinbar -.-
nerevar X wrote:sorry wen ich mich da evtl. etwas im ton vergriffen habe gerade aber solche forderungen sind einfach falsch.
nerevar X wrote:habs mal etwas editiert. wollte niemanden beleidigen.
valkyrie wrote: Natürlich darf ein Spiel so einfach/schwer sein wie die Entwickler es für richtig halten. Aber wenn ich 30.000 St (bzw. für einen AAA Titel das entsprechende Geld) für eine Handvoll Gamer würde ich als leitende Person mir Gedanken machen warum ich so viel Mühe für ein unbefriedigendes Ergebnis mache.
Metanoeite wrote:Wir haben keine besorgniserregende schleichende Abwanderung (jedenfalls keine solche die sich messbar von der normalen Verlaufskurve bei Releases unterscheidet) und bei der Anzahl von Launcherstarts im Moment alles andere als eine "Handvoll Gamer". Aber das ist gar nicht so wichtig, eher wünsche ich mir einen Paradigmenwechsel.
Metanoeite wrote:Wir werden von vielen Usern bemessen an Spielerreichweite, so als ob wie sie bräuchten und es darauf ankäme wie viele Gamer das Spiel spielen.
Metanoeite wrote:Von irgendwelchen Verrückten die sich in ihrer "Stunde der Kritiker" darüber lustig machen, dass es nicht auf den Markt optimiert sei, ganz zu schweigen.
Metanoeite wrote:Enderal ist einer ganzen Reihe von Elementen ein Nischenprodukt. Jeder Beteiligte wusste das schon in der Konzeptionsphase.
Metanoeite wrote:Das sind bewusste Entscheidungen. Niemand von uns hat das Projekt entwickelt, weil wir Spielerzahlen wollten (die sind bei einem kostenlosen Projekt ziemlich egal), sondern weil wir die Möglichkeit hatten das zu tun was wir tun wollten und in der kommerziellen Entwicklung keinen Raum dafür besteht. Unter Gewinnzwang hätten wir viele Entscheidungen anders getroffen, aber wir haben das Projekt in erster Linie für uns geschaffen, und die Nischeneigenschaften (zu denen auch der Schwierigkeitsgrad gehört), machen das Projekt für eine (nicht kleine) Gruppe von Leuten erst interessant. Das muss man nicht mögen, aber wir haben das Projekt nur deshalb gemacht, weil wir die Freiheit hatten das tun zu können was wir tun wollten - Diese Freiheit bekommt man in der Entwicklung sonst nie. Warum sollten wir darin einen Misserfolg sehen oder uns darüber Gedanken machen?
Metanoeite wrote:Die Mehrheit des Feedbacks (Vorsicht, keine fundierte Studie, Internet!) auf den verschiedenen Plattformen besagt jedoch dass das Spiel tendenziell zu einfach sei. Hier macht sich die Subjektivität bemerkbar, wenn es um Schwierigkeitsgrade geht, und der Schwierigkeitsgradregler hat gerade deshalb in Enderal einen nicht gerade geringen Effekt.
Teylor wrote:Ich selbst spiele auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad und muss sagen, dass es ganz am Anfang wirklich extrem schwer war, aber mitlerweile bin ich so gut gelevelt und ausgerüstet, dass ich überall durchmarschiere. [...]
valkyrie wrote:Metanoeite wrote:Wir werden von vielen Usern bemessen an Spielerreichweite, so als ob wie sie bräuchten und es darauf ankäme wie viele Gamer das Spiel spielen.
Was iwer (mich eingeschlossen) im Netz meint ist natürlich egal, aber sich selber anzulügen ist etwas anderes. Wenn es euch so egal ist, warum wird A) die (für so ein Projekt nicht unewesentlichen) Downloadzahlen veröffentlicht, B) so viel Promo auf Gamestar bzw. den offiziellen Wikipedia-Eintrag von Skyrim gemacht?
valkyrie wrote:Das sagt jetzt mehr über dich aus, als dir lieb ist.Metanoeite wrote:Von irgendwelchen Verrückten die sich in ihrer "Stunde der Kritiker" darüber lustig machen, dass es nicht auf den Markt optimiert sei, ganz zu schweigen.
Metanoeite wrote:Valkyrie, ich weiß nicht in welche Richtung du diese Diskussion lenken willst. Es geht hier nicht um Internetmeinungen und meine Aussage über das Feedback "es sei zu leicht" betrifft nur das Feedback, das wir zu Enderal bekommen, nicht 11 Millionen Skyrimspieler, auf die ich gar keinen Bezug genommen hatte. Ich habe jedoch bereits gesagt dass es sich dabei nur um die Menge eingesendeten Feedbacks handelt und darauf hingewiesen, dass es sich dadurch um keine fundierte Analyse handelt. Wir haben erklärt, dass wir unser Projekt nach unserem Ermessen gestalten wollten. That's it. Wir können das. Wir dürfen das. Ganz egal was Gruppen im Internet dazu sagen. Ich bitte dich das zu respektieren.
Metanoeite wrote:Ich hoffe dir ist klar, dass die Promo auf den von dir genannten Seiten von den Seiteninhabern erzeugt wird, und nicht von uns. Wir freuen uns über Promo, aber darum ging es ja gar nicht. Es ging darum, dass wir das Projekt eben auch dann entwickelt hätten, wenn es diese Promo nicht gegeben hätte. Wir sind natürlich froh dass es sie gibt. Aber das ist nicht der Grund für die Entwicklung gewesen.
Xagul wrote:Das sagt einzig und allein das aus,was es ist: Wer Enderal mit Großproduktionen wie Skyrim vergleicht, ist ein ziemlicher Trottel. Es gibt keine Vergleichsgrundlage: Teamgröße, Infrastrukturbereitstellung durch die Produktionsfirma, Erfahrung, Rückgriffmöglichkeit auf den Hardcode etc. etc. - ich könnte ewig so weitermachen.
Marktoptimierung ist hier eben völliger Quark, einfach nicht nötig. Und ich möchte zustimmen: Eigentlich brauchen wir einen Paradigmenwechsel. Denn das, was du "Realität des Martkes" nennst ist letzten Endes nur die potenzielle Käufergruppe bzw. Hauptzielgruppe. Mehr nicht. Und da kommt es mir leider so vor, als wären die Produktion von Fallout oder Skyrim nicht viel mehr als die Spieleproduktionsversionen des Unterschichtenfernsehens. Sowas würde ich auch nicht machen wollen, selbst dann, wenn man damit gutes Geld verdienen könnte, denn es macht die Welt nicht besser, sondern schlechter.
Es soll kein Vorwurf an die Leute sein, die Spiele wie Skyrim großartig finden, aber diese müssen eben auch damit leben, dass es legitim ist, wenn andere das anders bis gegenteilig sehen.
valkyrie wrote:Ich habe Enderal in keinem einzigen Post mit Skyrim vergliechen und dass das Quark ist hast du ja schon richtig festgestellt. Bei aller Idologie sollte man jedoch nicht patzig sagen, was die Hauptzielgruppe betrifft interssiert uns nicht. Klar daran sollte man sich nicht orientieren aber es auf so eine Art und Weiße zu behandeln, naja. Auch die geschmacklosen vergleiche dass die Skyrim Entwickler und Spieler der gesellschafltichen Unterschicht angehören benötigt keines weiteren Kommentares. Und zum Abschluss in deinen eigenen Worten: "Es soll kein Vorwurf an die Leute sein, die Spiele wie Enderal großartig finden, aber diese müssen eben auch damit leben, dass es legitim ist, wenn andere das anders bis gegenteilig sehen."
Xagul wrote:Das hast du (zielsicher?) falsch verstanden. Der Vergleich mit Skyrim oder anderen Produktionen kam nicht von dir, wird aber in diesem Kontext immer wieder aus dem Hut gezogen.
Xagul wrote:Patzig würde ich es nicht unbedingt nennen, aber es stimmt schon: Ich befleißige mich einer recht direkten Sprache, da ich meine, dass es keinem hilft, wenn man um den heißen Brei herum redet.
Xagul wrote:Ich kann dir zustimmen, wenn es um die Produktion eines Titels geht, von dem aufgrund der bisher erfolgten Informationen die potenzielle Zielgruppe etwas deutlich anderes erwartet als sie dann wirklich bekommt. Das ist aber vielleicht auch eher ein Problem der public communication, da könnte man drüber sinnieren.
Xagul wrote:Dass Sykrim-Entwickler und Spieler der gesellschaftlichen Unterschicht angehören, habe ich so nicht geschrieben. Ich habe den Terminus Unterschichtenfernsehen als Bezugsbegriff gewählt. Dies ist ein (zugegebenermaßen wertender) Begriff aus der Medienwissenschaft. Indem ich ihn verwende, soll verdeutlicht werden, dass bei Entwicklung/Produktion und Konsum der Anspruch immer mehr verloren geht und man einen Einheitsbrei vorgesetzt bekommt. Während der Begriff "Unterschichtenfernsehen" indirekt auch Bildungsferne impliziert, ist dies mE bei Spielen weniger der Fall, allerdings wird man wohl kaum abstreiten können, dass sich Bildung und Anspruch irgendwo gegenseitig bedingen. Anspruchsvolle Spiele sind für mich daher eine erstrebenswerte Sache.
Xagul wrote:Ich hoffe, damit konnte ich das ein wenig besser erklären.