https://sureai.net/forum/viewtopic.php?t=11909
Paprikamann wrote:Richtig, und für mich hieß das: "Der Kern (= alter Mann ist ein Prophet), nur ein paar einzelne Details fehlen ...
Aber da werden wir wohl noch einige Zeit spekulieren. Vor allem das mit den Holzpuppen. Kamen die noch an anderer Stelle vor? Vielleicht sogar in Nehrim?
Paprikamann wrote:Deshalb will ich das nicht als einfache Lüge durchgehen lassen. Was hätte das geändert, wenn sie gesagt hätten "man ist einer von Drei"? Dann wäre doch der Wunsch des Spielers nicht erloschen. Außerdem waren die anderen Antworten ehrlich, soweit ich das im Kopf habe.
Paprikamann wrote:Tatsächlich hab ich Aixon gegoogelt, aber nicht Noxia ... ^^
Stefanie wrote:Die anderen sind nur deswegen am Ende fast tot, weil sie dem Feuer direkt ausgesetzt sind und das länger als du. Du warst die längste Zeit von allen beim Wächter, als das Leuchtfeuer schon an war, dank der verschleierten Frau.
Stefanie wrote:Oder war das sogar noch bei MyarAranath, Ich weiss, ist lange her und schon fast wieder ein Grund, sie erneut zu spielen^^
Paprikamann wrote:Da möchte ich noch anmerken, dass in der Szene auf der Mondscheininsel die Hohen zu einem gesprochen haben. Dort haben sie u.a. gesagt, dass man selbst die einzige wichtige Person sei und sowohl Thealor, als auch Coarek keine Boten sind. Somit könnte das die Anfälligkeit für das Leuchtfeuer erklären. Dann hätte der schwarze Wächter aber gelogen in Bezug auf "Thealor ist eigentlich tot" und auch die weiteren Erklärungen von wegen Thealors Wunsch war so stark, dass die Hohen ihn wiederbelebt haben etc. wären obsolet. Fände ich aus Sicht des Storytellings nicht unbedingt gut, nichtsdestotrotz hätten die Hohen auf der Insel aber gelogen. Oder übersehe ich da was?
Ephine wrote:
Meine Theorie zum alten Mann deckt sich so ziemlich mit der von Leorah und ich bin froh, dass noch jemand diesen Gedanken hatte. Ich verfolge die Diskussion hier auch schon eine Weile und dachte bislang meine Theorie wäre zu gewagt und abwegig.
Ephine wrote: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft existieren bereits in jeder möglichen Form gleichzeitig. Die Magiebegabten können das nutzen.
In meiner Interpretation sind wir zu Beginn gestorben und unser (fleischloses) Bewusstsein wurde durch die verschleierte Frau in eine andere Eventualität/Parallelwelt befördert, um zu lernen die Schuldgefühle und Selbstzweifel aus der Kindheit zu verarbeiten. Die Charaktere, die wir in dieser Eventualität (oder Traum?) treffen, spiegeln meiner Meinung nach Ängste wider, die es zu überwinden gilt: Schuldgefühle und Angst Verantwortung zu übernehmen (Jespar), Selbsthass und Angst vor den inneren Dämonen (Calia) und den schönen Schein wahren aus Angst vor der Realität (Ryneus). Die schwarzen Steine repräsentieren für mich diese 3 Ängste.
Der alte Mann entspricht meiner Meinung nach unserem möglichen Zukunfts-Ich in einer anderen Eventualität, in der wir geflohen sind, da wir so töricht waren zu denken, dass sich die nächste Menschheit von uns missionieren lassen würde („Stolz war mein Fall“).
Menschen, die in das Haus des alten Mannes gehen, werden entweder Teil unseres Bewusstseins oder in eine andere Raum-Zeit/Eventualität geschickt. Sie können sicher nicht in unserem Kern-Bewusstsein (dem Haus) existieren, aber wir können unser eigenes Bewusstsein besuchen und kommen deshalb auch wieder heraus.
Ephine wrote:
Vielleicht müssen wirsolange allem irdischen Schrecken zusehen, bis wir lernen loszulassen (Vati erinnert uns daran) und uns und die Menschen mit all ihren Fehlern akzeptieren lernen. Man kann Absolution weder durch andere erhalten noch kann man andere vor schlimmen Erfahrungen oder deren Wiederholung (Zyklus) bewahren.
Leorah wrote: Das habe ich auch gedacht. Daher freut es mich, dass du in eine ähnliche Richtung denkst und vor allem, dass du es schaffst das alles so plausibel darzulegen![]()
Leorah wrote: Du gehst im Grunde auch von einer Art Traum-vor-dem- Ertrinken-Theorie aus, oder? Also bei der dann Jesper und Calia auch eine Manifestation der eigenen Persönlichkeit sind. Daher ist es Jesper auch möglich das Haus des alten Mannes zu betreten und wieder zu verlassen. Stimmt das so in etwa?
Yelanah wrote:... wenn der alte Mann das Bewusstsein unseres Charakters ist, an wen ist dann der Brief gerichtet, den man in seinem Arbeitszimmer findet? Hast du dazu eine Idee?
Ephine wrote: Mir kam dieser Gedanke auch erst so richtig, nachdem Da dachte ich mir so: okay, hier stimmt etwas nicht.
Ephine wrote: Nach Ende dachte ich eher, dass er an uns selbst gerichtet war; eben an unser jüngeres Ich als Warnung. Immerhin wollte der alte Mann doch förmlich, dass wir in seinem Haus herumstöbern. Also kann er den Brief dort absichtlich plaziert haben. Allerdings stört mich dann auch wieder die Bemerkung "ein Mann großer Charakterstärke" (zu unserem Charakter mit seinen ganzen Selbstzweifeln passt das irgendwie nicht) und außerdem war der Brief ja eine Antwort auf einen Brief, den der alte Mann erhalten hatte.
Leorah wrote: Hier habe ich mich auch schon gefragt, wie Vielleicht habe ich da auch einfach etwas nicht mitbekommen, aber da habe ich auch noch keine logische Erklärung für finden können.
Leorah wrote: Aber ob er wirklich an uns, al ein möglicherweise jüngeres oder alternatives Ich gerichtet war, finde ich schwer einzuschätzen.
Genau diese Bemerkung finde ich nämlich auch schwierig. Zum einen, wie du schon gesagt hast, da die Beschreibung nicht so richtig zu passen scheint. Und zum anderen - ganz banal - weil es somit für weibliche Charaktere nicht wirklich elegant gelöst wäre.