[spoiler] Wilder Gedankenbrei

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Xandariel
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Malphas mit euch, Freunde!

Eigentlich wollte ich mit meinem dritten Run warten bis Forgotten Stories erschienen ist, konnte der Versuchung, ein neues Spiel zu starten, nach über einem Jahr dann aber doch nicht mehr widerstehen und habe im Laufe der letzten paar Wochen zum nun dritten mal Enderal vollständig durchgespielt. Nun gab es besonders nach dem Release des Spiels ziemlich rege Diskussionen bzgl verschiedenster Themen und ich habe diese natürlich, wenn auch eher passiv, mit großen Interesse verfolgt und mir meine eigenen Gedanken gemacht. Jetzt hatten wir so ziemlich 2 Jahre Zeit und nachdem ich das Spiel, wie bereits erwähnt, vor kurzem erneut durchgespielt habe, konnte ich nicht anders als mir mal wieder ein paar Gedanken zu etlichen Themen zu machen, kam dieses Mal allerdings zu etwas anderen Schlüssen als vor 2 Jahren. Ob das nun daran liegt dass ich das Spiel schon sehr gut kannte, dass mir eventuelle Details aufgefallen sind dir mir die ersten 2 Durchgänge hinweg unerschlossen blieben oder ob es nun einfach nur daran liegt dass die Geschehnisse fast 2 Jahre ruhen konnten, weiss ich nicht.

Hier jetzt auf jeden Fall erst einmal meine Gedanken. Sie sind ziemlich wild überall wo sie nur sein könnten aber ich werde versuchen sie so gut wie möglich zu ordnen damit das ganze hier einigermaßen lesbar und verständlich bleibt. Seid aber bitte nicht verwundert, sollte ich hier oder da mal ein wenig abschweifen. Das hier ist ein absoluter impromptu Text mit keinerlei Vorbereitung oÄ. Nach meinem letzten Durchgang habe ich einfach noch ein paar ungeordnete Gedanken die ich für mich unüblicherweise loswerden möchte. Ob das hier nun einer liest oder nicht, ist relativ egal. Obwohl ich natürlich hoffe dass es zumindest ein klein wenig Feedback gibt. Aber falls nicht, halb so wild. Das Schreiben von solchen Texten an sich ist schon therapeutisch genug. :D

Zuallererst noch einmal ein großes Lob an die Devs und an dieser Stelle ganz spezifisch an die Story Schreiberlinge. Ich muss sehr ehrlich zugeben dass ich der Story bei meinem ersten Durchgang vor 2 Jahren vollkommen auf den Leim gegangen bin. Ich habe das Ende bis zum Schluss in seiner Form so nicht kommen sehen. Noch habe ich damals damit gerechnet dass der PC ne wandelnde Leiche ist. Die Zeichen dafür waren überall mehr als offensichtlich verteilt und jeder der sich die Zeit genommen hätte diese etwas näher zu betrachten, wäre lange vor den Offenbarungen des schwarzen Wächters von selbst darauf gekommen. Müsste man zumindest im Nachhinein denken. Dies traf für mich allerdings nicht zu. Dazu muss ich sagen dass ich nicht glaube dass es daran lag dass ich desinteressiert war oder nicht aufgepasst habe. Ich habe die Story mit Spannung verfolgt und mir zwischendurch sehr oft meine eigenen Gedanken dazu gemacht, lange bevor ich nach Vollendung meines ersten Runs in den Foren herumgestöbert habe und mich allerlei wilden Theorien ausgesetzt habe. Ich denke viel mehr dass es tatsächlich am Ende daran lag dass mittels gut geschriebener Story und Dialogoptionen meine Strippen gezogen wurden ohne dass ich es wirklich jemals bemerkte.

Da war Aixon, der mir schlichtweg direkt sagte "Kollege, du bist ersoffen. Tot. Abgeritten zu deinen Ahnen. Ein Ex-Papagei...Prophet". Der wollte mich doch nur verarschen, dachte ich mir. Das ist nur ein Test. Und dazu noch so offensichtlich. Immerhin hab ich nen Trank mit weiss der Teufel welchen Pilzinhalten gesoffen und bin aus den Latschen gekippt. Der Typ testet meinen Willen und meine Fähigkeit mich seinen Lügen zu widersetzen.

Dann die eigene Leiche im Tempel. Hier war ich tatsächlich verwirrt, hab erstmal regungslos 3min oder so in der kleinen Ruine verharrt bevor ich mich Jespar stellte. Ich hatte absolut keine Ahnung was das jetzt sollte. Die Antwort war schnell gefunden - in den Dialogoptionen. Natürlich ist das alles nur ne Illusion. Absolut. So offensichtlich eine Täuschung um uns aufzuhalten. Wie konnte ich das nur nicht direkt selbst erkennen? So dumm von mir.

Schließlich immer wieder der Vater der mehr oder weniger immer wieder hat durchblicken lassen "Du gehörst zu uns, den Toten". Auch hier war ich immer wieder etwas verwirrt. Ich konnte bis zum Schluss nicht sonderlich viel mit den Traumsequenzen anfangen, habe sie mehr oder weniger schlichtweg als "Selbstzweifel im Traumformat" abgetan und später nach dem lesen einiger Theorien hier in den Foren die Theorie der Schuldprojektion auf sich selbst als logischste Option anerkannt und akzeptiert ohne sie wirklich weit zu hinterfragen. Inzwischen bin ich hier etwas skeptischer ob das wirklich der eigentliche Sinn dahinter oder der einzige Sinn dahinter war. Dazu gleich mehr.

Auch die Läuterung selbst habe ich nicht kommen sehen, obwohl sie einige Zeit vorher mehr oder weniger schon mehrfach angedeutet wurde. Sogar nach der Numinos Sequenz im Tempel der Pyräer rechnete ich damals noch fest damit dass wir es noch irgendwie in letzter Sekunde schaffen werden. Immerhin gehen Spiele immer gut aus. Der Spieler gewinnt immer. Das ist eine ungeschriebene Regel, fast schon ein Naturgesetz. All die Leichen die ihre Hände schützend in Richtung des Leuchtfeuers vor ihre Gesicher halten. Alle Leichen schienen in Richtung des Tempels zu laufen doch kaum kommen wir beim Leuchtfeuer an, laufen sie alle in die andere Richtung. Die verblassten schwarzen Steine. Die Echos nachdem man wiederbelebt wurde. Alle gesehen, alle falsch gedeutet und vollkommen misinterpretiert. Als der schwarze Wächter mir dann mitteilte dass die Läuterung nun in vollem Gange sei, ist mir erst einmal die Kinnlage ein wenig nach unten gerutscht. Und doch auch hier noch habe ich fest damit gerechnet dass es irgendeinen wundersamen weg geben wird, die Geschichte noch irgendwie zu drehen. Oh wie falsch ich lag. SureAI hat das Konzept für Storytelling moderner Spiele, aber auch RPGs ganz speziell, genommen und für mich absolut unerwarteterweise auf dem Boden zerschellen lassen. Das war etwas was mich im Nachhinein sehr nachdenklich gemacht hat, was aber auch meiner Meinung nach sehr stark dazu beigetragen hat warum Enderal so speziell und einmalig ist.

Noch einmal kurz zu den Traumsequenzen, denn wie wir alle wissen - "Alles beginnt mit den Träumen". Ich denke diese Aussage ist zum Einen stark symbolischer Natur, allerdings auch ein wenig philosiphisch zu deuten. Wenn wir auf die Träume gehört hätten, wüssten wir nicht nur dass wir tot sind, sondern auch dass wir trotz "der Fackel und des Feuers" weiterhin im Dunkeln tappen. Andererseits stellt der Vater auch gewisserweise das Gegenstück zu den Hohen dar. Er existiert nur in den Gedanken und Träumen des PC und erinnert ihn immer wieder aufs Neue daran dass dieser weiterhin im Dunkeln tappt, trotz "der Fackel und des Feuers". Er versucht ihm verständlich zu machen dass der PC tot ist. Dass es Zeit ist loszulassen und sich von seinen Träumen zu lösen und loszulassen. Der Vater repräsentiert mMn den unterbewussten Teil des PC der die Situation durchaus verstanden und durchschaut hat, aber von dem bewussten Teil des PC unterdrückt wird und verschafft sich über die Traumsequenzen Luft um sich zu äußern. Das mag unter Anderem auf dem Schiff im Prolog noch aufgrund von Schuldgefühlen oder dergleichen der Fall sein, nimmt aber später völlig andere Dimensionen an. Das sieht man auch daran dass der Vater von den Schuldzuweisungen ablässt und stattdessen anfängt die "Machtfantasie" zu hinterfragen etc. Bzgl "Alles beginnt mit den Träumen" kann diese Aussage übrigens auch auf die unerfüllten Träume des PC zur Zeit des Todes selbst gedeutet werden. Immerhin ist das so ziemlich das Hauptkriterium für die Erschaffung der Fleischlosen, zumindest sofern wir dem schwarzen Wächter glauben können. Das gibt mir eigentlich auch eine ziemlich gute Überleitung zum nächsten Thema. Den Hohen selbst.

Ich denke dass ihre Rolle mehrfach und absichtlich im Laufe des Spiels dramatisch größer dargestellt wird als sie eigentlich ist. Von ihnen selbst, wie auch von Anderen. Machen wir uns mal kurz Gedanken über den roten Wahnsinn. Alle Fälle an die ich denken kann haben in irgendeiner Form mit Verlust zu tun. Der erste Fall dem wir ausgesetzt sind, Yero, hat seine Partnerin verloren und war vmtl so verstört von dieser Vorstellung dass er sie, obwohl er als vorbildlich angesehen wurde, entgegen aller Regeln nicht verbrennen lassen hat. Der nächste Fall zerhackt ebenfalls seine Geliebte weil sie ihn verlassen wollte. Der Irre dem man auf der einzigen Straße in Richtung Silberhain begegnet hat die gleiche Voice line(zumindest in der englischen Version). Ein anderer Irrer in der Wüste hockt über der Leiche eines nehrimesischen Soldaten. Angesichts der Gräueltaten ist es nicht schwer vorstellbar dass dieser die Familie des Durchgedrehten auf dem Gewissen hatte. Schlussendlich die Novizin beim Leuchtfeuer zum Ende des Spiels hin. Sie erzählt dem PC in genauem Detail vom Verlust ihrer Familie(hierzu gleich mehr). Die Hüter welche den PC ebenfalls angreifen haben vmtl in der Schlacht, die nun in der Stadt selbst tobt, ihre Familien verloren. Schwer vorstellbar wäre es jedenfalls nicht.
Die roten Augen sind natürlich so eine Sache. Allerdings traf dies zB nicht auf die Novizin zu die sich am Leuchtfeuer mal eben in rote Grütze verwandelt. Das könnte widerum bedeuten dass die roten Augen auf andere Dinge zurückführbar sein könnten. Beispielsweise darauf dass die Menschen bedingt durch ihre magische Begabung oder durch eventuellen Drogenmissbrauch etc diese Merkmale aufweisen. Diese Theorie wird unterstützt dadurch dass immer wieder die Rede davon ist dass all die Tiere plötzlich verrückt werden. Allerdings können wir bei keinem einzigen Tier rote Augen feststellen und schlussendlich könnte auch das auf andere Umstände zurückführbar sein. Der Mensch breitet sich aus, nimmt den Tieren den Lebensraum. Die vielen Wegelagerer können auch ziemlich schlecht in die Stadt laufen um sich Nahrung zu besorgen, werden entsprechend jagen etc. Ich möchte damit nicht suggerieren dass die Hohen nicht existieren. Allerdings ist es in ihrem Interesse so bedrohlich wie nur irgend möglich zu erscheinen um die Menschen dazu zu bewegen das Leuchtfeuer zu bauen. Yuslan zB schien nicht besessen zu sein. Keine roten Augen. Kein wirres Gelaber in fast unverständlicher manier. Er konnte sich sehr klar und verständlich ausdrücken und seine Beweggründe ganz klar darlegen. Dennoch haben die Hohen behauptet "klar war der besessen" - eben weil es ihnen dazu verhalf, ihre Ziele zu erreichen.

Untermalt wird das ganze vom schwarzen Wächter der, wenn wir ihm denn nun wirklich vertrauen können, noch einmal deutlich macht dass die Hohen nie außerhalb von "ich schick dir nen Traum und sag dir was ich dir sagen muss damit du so handelst wie ich es brauche" irgendwo eingegriffen haben. Vielmehr sind es die Menschen selbst die ein Feindbild brauchen und dadurch erst die Läuterung ermöglichen. Wie einfach es wäre, alle Gräueltaten und Verrückten auf irgendeinen roten Wahnsinn zu schieben ohne sich mit den tatsächlichen Gründen auseinander setzen zu müssen. Dass Enderal eine zutiefst ungleiche Gesellschaft ist die viel Leid verursacht. Dass der Mensch in die Natur eingreift und sie deshalb jetzt zurück schlägt. Dass der Hochmut der Menschen schnell einmal zu ziemlich tiefen Abstürzen führen kann und hohe Erwartungen zu großen Enttäuschungen führen. Scheiss drauf, die waren alle besessen. Ist nicht unsere Schuld also müssen wir nichts ändern. Klingt viel besser als "Wir sind schuld an all dem Elend".

Auch die schwarzen Steine haben vermutlich weniger mit den Hohen zu tun als man anfänglich vermutet. Sie sind die Energiequelle für das Leuchtfeuer, ja, das wars dann aber auch schon. Wenn "normale" Magie begabte Menschen durchdrehen und "Feuerbälle werfend nackt durch den Wald laufen" sofern sie ihre Magie nicht unter Kontrolle bekommen, warum erwarten wir dann irgendetwas anderes von Menschen ohne magische Begabung? Jespars Schwester, Dal'Galar, Ryneus hatten sofern wir wissen alle kein magisches Talent. Auch wurde uns von Lexil mitgeteilt dass nach dem Auftauchen der schwarzen Steine viele Adlige welche einen Stein ergattern konnten plötzlich magische Talente aufweisen und "Feuerbälle werfend ihre eigene Burg in Brand gesteckt" haben. Klingt irgendwie ziemlich vertraut, oder? Calia hat hier magisches Talent vmtl auch nur vom schwarzen Stein erhalten und hat ziemliche Probleme diese Energie zu kontrollieren. Diese Stimme in ihrem Kopf ist auch nicht verwunderlich wenn man es aus dem Blickwinkel betrachtet. Immerhin drehen andere Arkanisten auch durch wenn sie ihre Gabe nicht kontrollieren können. Ryneus verwandelt sich direkt in einen verdammten Oorbaya, was laut Lore eigentlich nur passieren sollte wenn man sein Arkanistenfieber ignoriert. Zumal sich seine Traumwelt direkt auflöst sobald er einem das Amulett überreicht. Liegt vmtl daran dass er dadurch direkt seine Macht einbüßt. Ergo war nicht der Stein sondern er selbst es der die Welt erschaffen und kontrolliert hat. Auch hier wieder glaube ich dass die Menschen schnell dabei sind den Hohen die Schuld an all dem Elend durch die schwarzen Steine zu geben anstatt die Schuld bei sich selbst, ihrer eigenen Gier(auch nacht macht) und ihrer eigenen Torheit, zu glauben sie könnten diese Kräfte kontrollieren, zu suchen. Auch hier kann es den Hohen nur recht sein wenn sie die Schuld bekommen und die Schachfiguren nur umso mehr daran glauben dass sie handeln und die Hohen verbannen müssen.

Kurz noch zur eben erwähnten Novizin die sich in rotes Konfetti verwandelte. Ihre Geschichte klang irgendwie so als hätte ich das schonmal irgendwo gesehen und dann hat es "klick" gemacht. 3 brennende Kreuze, die Farm brennt. Sie liegt an einer Klippe. Klingt vertraut? Das ist die Szene zu der man das Spiel startet. Erkundet man ein wenig links der Kutsche in der ersten Traumsequenz, findet man 3 brennende Kreuze mich scheinbar noch lebenden Menschen vor. Die Hütte bei den Pferden weist spuren von Feuer auf wenn ich mich recht erinnere und das gesamte Areal befindet sich auf einer Klippe. Was ich nicht weiss - ob das reiner Zufall war, tiefere Bedeutung hatte oder ein Easter Egg für aufmerksame Spieler war. Mir ist es jedenfalls erst jetzt im dritten Durchlauf aufgefallen.

So, das war es dann auch schon für heute. Ist auch schon viel zu spät und ich habe jetzt ca 1.5h an diesem Text gesessen. Mal schauen ob mir morgen noch etwas einfällt was ich jetzt vergessen habe. Danke fürs lesen des Textes eines Verrückten, wenn sich einer das wirklich angetan hat. Vmtl ist die Person noch verrückter als ich. :D
Xandariel
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Eine Sache die mir tatsächlich erst heute zum ersten Mal in den Sinn kam - warum auch immer es so lange dauerte - war das Leuchtfeuer.

Gehen wir einmal davon aus dass der schwarze Wächter nicht gelogen hat und das Leuchtfeuer die Hohen tatsächlich vernichten/verbannen kann(woher auch immer er das zu wissen vermag, da er ja selbst zugibt dass es schon vor ihm existierte). Das Leuchtfeuer würde ja nicht einfach so verschwinden und wie wir wissen führt seine Zündung ohne den Numinos zur Erschaffung eines neuen Hohen.

Würde dies nicht wiederum bedeuten dass der Zyklus nie vollständig unterbrochen oder gar beendet werden kann? Immerhin könnte eines Tages irgendein übereifriger Feldherr das Leuchtfeuer finden und es zwecks seiner magischen Eigenschaften zünden um weiss Gott wen in die Luft zu jagen. Wir wissen aus der Hauptstory dass es mehr als nur die 3 schwarzen Steine gibt die wir gefunden haben. Theoretisch also wäre es möglich den Zyklus wieder erneut zu starten selbst wenn er temporär unterbrochen wurde. Dann gäbe es wieder mindestens einen Hohen. Der könnte die nächste Menschheit wieder manipulieren und das gesamte System erneut ins Rollen bringen.

Hab ich hier etwas übersehen?
Stefanie
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zuerst, ich schreibe hier nur für mich und nicht als Moderatorin.

Übersehen hast du meiner Meinung nach nichts, sondern es recht gut erkannt.
Solange die Menschheit (als ganzes) nicht aus ihren Fehlern lernt (in dem Fall aus den Fehlern vergangner Zivilisationen),
wird das Leuchtfeuer und damit die Hohen immer eine "Gefahr" bleiben.
Solange du (oder in dem Fall andere) deine angeblichen "Feinde" vernichten willst, anstatt einfach nur zu leben,
solange du dich manipulieren läst, die Interessen anderer vor deine eigene Überzeugung zu stellen, solange ist der Zyklus nicht wirklich vorbei.
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