Der Wegelose Wanderer

Moderator: Moderatoren

136 Beiträge Seite 10 von 14
HanSoloOne
Sterndeuter
Sterndeuter
Beiträge: 154
Registriert: 05.03.2016 23:53
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 15 Mal


Wir haben modulare Kits benutzt, um die Häuser zu bauen. Sie besitzen also wiederholende Elemente. Anders ist das bei großen Leveln weder unter dem Kostenaspekt realistisch umsetzbar, noch reicht die heutige Hardware aus um jedem Objekt seine eigene Textur zu spendieren. Das können nur kleine Spiele wie "The Vanishing of Eathan Carter". Dafür ist der VRam der meisten Grafikkarten schlicht zu klein und bei The Witcher 3 läuft es ja auch nur ab 4GB VRam relativ überschaubar auf höchsten Einstellungen - Und 2GB VRam sind immer noch die gängigste Ausstattung bei Gamern (langsam ablösend). Bringt dir am Ende auch nichts, wenn jedes Haus eigene Texturen und Modelle hat, und nur Leute mit einer GeForce Titan können das in ansehnlicher Grafik spielen. Und um das mit dem von oben zu verbinden: Auch hier könnte man uns vorwerfen, einfach zu faul gewesen zu sein. Wenn man aber die Rahmenbedingungen kennt, siehts plötzlich ganz anders aus.
Ich glaube, da wurde mein Kritikpunkt falsch aufgefasst. Es ging mir nicht darum, dass JEDES Gebäude ein abweichendes Modell oder eine abweichende Textur haben muss.
Ich bezog mich lediglich auf die Dörfer in Witcher 3, die mir sehr monoton und gleichartig vorkamen. Nicht, weil sie alle mehr oder weniger das gleiche Modell und die gleiche Textur aufweisen. Sondern, weil das Gesamtbild eines Dorfes fast deckungsleich mit dem eines anderen ist. So hatte ich das zumindest empfunden.
Die Hauptstadt hingegen sieht sehr gut aus und ist durchaus abwechslungsreich!
Marais
Schwertmeister
Schwertmeister
Beiträge: 75
Registriert: 15.03.2008 14:00
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal


HanSoloOne hat geschrieben:
Ich finde diesen Kritikpunkt aber gewaltig! Somit wirkt die Spielwelt lediglich wie eine Hintergrundkulisse und vermittelt kein lebendiges Spielgefühl. Ob der Aufwand so immens gewesen wäre, wie du vermutest, lasse ich mal dahingestellt.
Auf jeden Fall ist dieser Umstand absolut unglaubwürdig. Ob man es hinnimmt oder nicht, ändert an der Tatsache nichts.
Naja, es gibt jetzt wirklich wichtigeres als ein paar 3D-Modelle, die am Ende eh alle im Spielerinventar verschwinden. So unglaubwürdig ist das auch nicht, schließlich steckst du ja auch in der Realität nicht alles in die Taschen, was nicht niet- und nagelfest ist.
Definitiv hätte man die Welt kleiner machen können, garantiert nicht schlauchartig. Wie es bspw. in Teil 2 der Fall war :sick:
Gothic 2 z.B. hatte eine Spielzeit von 50h+ in einer relativ kleinen Spielwelt. Die Spielwelt von Witcher 3 ist 50? 75? 100? mal so groß, die Spielzeit hingegen nur etwa doppelt so lang. Das zeigt doch schon, dass es wohl nicht geschafft wurde, einen Content zu implementieren, der der Größe der Spielwelt gerecht wird. Die Größe mag wohl durch den Roman vorgegeben sein, das sehe ich ein. Dann muss sich der Entwickler dennoch diese Kritik gefallen lassen ;)
Dass die Spielwelt so groß ist, hat einfach mit dem realitätsnahen Ansatz im Weltenbau zu tun. In Gothic ist ja fast jede Ecke der Welt mit irgendwas gefüllt. Das ist abwechslungsreich, aber eben alles andere als realistisch. Das soll jetzt übrigens keine Wertung sein, denn wie gesagt, ich mag beide Ansätze. Eigentlich hätte man natürlich auch den ganzen Fillercontent weglassen müssen, wenn man das mit dem Realismus konsequent umgesetzt hätte.
Mit "Vorbeilaufen" ist es aber nicht getan. Dieser Content ist Bestandteil der Spielwelt und macht sie unglaubwürdig. Ob man den Content mitnimmt oder nicht.
Es macht die Welt sicher nicht glaubwürdiger, aber wenn man das Ganze ignoriert, fällt es eigentlich kaum auf. Es sei denn, man regt sich ständig drüber auf, sobald irgendwo die Nachricht "Monsternest entdeckt" über den Bildschirm flimmert. Ich finde das Ganze auch nicht gut und bin der Meinung, dasss Witcher 3 ohne den Fillercontent ein besseres Spiel geworden wäre, aber anders als in vielen anderen Spielen wird es einem nicht aufgedrängt und man kann solche Sachen sehr gut umgehen. Ein bisschen weniger Mainstream, ohne diese ganzen Assassins-Creed-Anleihen, hätte dem Spiel aber zweifellos gut getan. Die Frage ist nur, ob dann nicht auch in anderen Bereichen gespart worden wäre, denn dann hätte man sicherlich viel weniger Geld in die Entwicklung gesteckt.
Das heißt ja nicht, dass es keine Spiele gibt, die noch filmmäßiger designed sind.
Wie gesagt: auf niedrigstem Schwierigkeitsgrad ist es quasi ein Film. Da geht es dann nur noch darum, möglichst schnell der in vielen Cutscenes geschilderten Story zu folgen.
Da der niedrigste Schwierigkeitsgrad eher eine Art Cheatmodus ist, bei dem nahezu jeder Gegner sofort tot umfällt und man selbst quasi unverwundbar ist, zählt das Argument aber nicht. Umgekehrt könnte ich auch sagen, dass Witcher 3 ein Prügelspiel ist, weil man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad so viel Zeit mit Kämpfen verbringt. :mrgreen:
Geralt ist ein Hexer und hat übermenschliche Fähigkeiten. Daher ist er kein (normaler) Mensch.
Übermenschliche Fähigkeiten besitzt auch der Held in Gothic am Ende des Spiels. Typisch RPG, würde ich sagen.
Da hast du wohl recht. Ändert aber nichts daran, dass man sich bei der Entscheidung, ein solches Spiel zu erstellen klar sein muss, dass die Immersion stark darunter leidet.
Gibt es dann außer der Gothic-Reihe überhaupt RPGs, die du immersiv findest? Ich meine, sonst gibt es doch keinerlei Spiele (ok, Nehrim), die dieses System einsetzen. Von daher finde ich es etwas übertrieben zu sagen, dass darunter die Immersion "stark leidet."

Das finde ich tatsächlich auch. Witcher 1 hat mir am Ehesten gefallen und ich muss zugeben, dass ich es recht gerne gespielt habe. Ganz im Vergleich zu den beiden anderen Teilen.
Das Setting mag zwar rau, düster und erwachsen sein. Zu einer stimmigen Atmosphäre gehört aber noch wesentlich mehr, wie ich finde. Eben ein gewisses Maß an Glaubwürdigkeit und das fehlt imo halt gerade bei Witcher 3 an jeder Ecke.
Aber ich bin auch in dem Punkt deiner Meinung: TES ist in einigen dieser Punkte wesentlich schwächer ;)
Da sind wir ja zumindest hinsichtlich Teil 1 einer Meinung. Und Teil 2 hat mir auch nicht wirklich gefallen, da zu viel Hollywood-Bombast-Inszenierung. Teil 3 fand ich aber wieder deutlich besser: Weniger Hollywood, dafür viel slawische (bzw. auf Skellige germanische) Mythologie und Märchen. Die Muhmen, die schwarze Schönheit, das Ahnenfest, der Werwolf in Freyas Garten, der Krötenprinz aus dem DLC ... Diese nahezu perfekte Einbindung von mythischer Folklore ist für mich die absolute Stärke der Witcher-Reihe und ein Alleinstellungsmerkmal in der RPG-Welt.
NACHTRAG: was mir gerade noch einfällt, das sind die unsäglichen Faustkämpfe. Auch wieder ein "Feature" der Kategorie "künstlich". In jeder Siedlung finden in irgendeiner Taverne oder davor diese Faustkämpfe statt. Sehr schlecht und unglaubwürdig implementiert. Da merkt man, dass es sich nur um einen Platzhalter handelt, dessen Mechanismus nach Schema F abläuft. Nicht stimmig.....
Stimmt, die Faustkämpfe sind auch nur Fillercontent. Wobei ich die noch besser fand als die öden Monsternester.
Metanoeite hat geschrieben:
Ganz kurz, und nur deshalb weil ich das als Entwickler zunehmend subjektiv finde wenn in die Richtung Faulheit oder fehlender Ambition spekuliert wird: Es ist einfach, Faulheit zu unterstellen, wenn man die Rahmenbedingungen einer millionenschweren Produktion nicht kennt (...). Am Ende heißt es für die führenden Mitarbeiter bei den Produktionen nämlich nicht: "Sammeln wir coole Ideen und verwandeln sie in Spielwelten - magic!", sondern "Was ist wie teuer, wie groß ist der Nutzen, wie viel Geld haben wir und müssen wir A einstampfen, wenn wir B machen wollen?".
Sorry, bei so langen Beiträgen kann es schonmal vorkommen, dass ich nicht jedes einzelne Wort weise abwäge, bevor ich auf den "Absenden"-Button drücke. Ich wollte eigentlich damit eigentlich nur ausdrücken, dass die Entwickler offenbar andere Sachen eben wichtiger fanden. Tut mir leid, wenn das jetzt falsch rübergekommen ist. Ich hoffe aber, dass man, wenn man meinen Beitrag in seiner Gesamtheit ließt, durchaus erkennen kann, dass ich die Entwickler von CDProject hier nicht unangemessen kritisieren möchte, sondern im Gegenteil ihre Arbeit eher verteidigt habe.
Metanoeite
Schwarzer Wächter
Schwarzer Wächter
Beiträge: 3176
Registriert: 02.10.2005 13:50
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 629 Mal


Grundsätzlich: Das ist ein kleines Forum und ich finde es deshalb nicht schlimm wenn ein Thema mal OT wird (besser, als das ein Thema nach 3 Antworten für immer "einschläft!. So lange es in Maßen bleibt. Aber die Hälfte dieses Threads besteht inzwischen aus Themen die nichts mit Enderal am Hut haben und die meisten User haben sich aus der Diskussion ausgeklinkt. In dem Sinne: Bitte back to topic. ;)
Marais hat geschrieben:

Sorry, bei so langen Beiträgen kann es schonmal vorkommen, dass ich nicht jedes einzelne Wort weise abwäge, bevor ich auf den "Absenden"-Button drücke. Ich wollte eigentlich damit eigentlich nur ausdrücken, dass die Entwickler offenbar andere Sachen eben wichtiger fanden. Tut mir leid, wenn das jetzt falsch rübergekommen ist. Ich hoffe aber, dass man, wenn man meinen Beitrag in seiner Gesamtheit ließt, durchaus erkennen kann, dass ich die Entwickler von CDProject hier nicht unangemessen kritisieren möchte, sondern im Gegenteil ihre Arbeit eher verteidigt habe.

Schon Okay. ;)
HanSoloOne
Sterndeuter
Sterndeuter
Beiträge: 154
Registriert: 05.03.2016 23:53
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 15 Mal


Naja, es gibt jetzt wirklich wichtigeres als ein paar 3D-Modelle, die am Ende eh alle im Spielerinventar verschwinden. So unglaubwürdig ist das auch nicht, schließlich steckst du ja auch in der Realität nicht alles in die Taschen, was nicht niet- und nagelfest ist.
Hehe. Tue ich nicht, aber könnte ich rein theoretisch ;)
Ich lege halt sehr großen Wert auf eine konsistente, glaubwürdige Spielwelt. Für mich sind daher solche "Kleinigkeiten" elementar. Klar verschwinden die Items wieder im Inventar. Aber wenn man nur Schränke u.a. dieser Art ausräumen kann, dann wirkt der Rest halt einfach wie eine Kulisse, die nicht direkt zur Spielwelt gehört.
Übermenschliche Fähigkeiten besitzt auch der Held in Gothic am Ende des Spiels. Typisch RPG, würde ich sagen.
Na klar. Aber diese hat er sich im Laufe des Handlungsverlauf erarbeitet und er mag vllt. der Auserwählte sein, bleibt aber dennoch ein Mensch. Und so übermenschlich sind seine Kräfte auch nicht ;)
Aber er ist immerhin ein Mensch und kein "Fabelwesen" :)
Code: Alles auswählen
Gibt es dann außer der Gothic-Reihe überhaupt RPGs, die du immersiv findest? Ich meine, sonst gibt es doch keinerlei Spiele (ok, Nehrim), die dieses System einsetzen. Von daher finde ich es etwas übertrieben zu sagen, dass darunter die Immersion "stark leidet."
Du wirst es dir wsch. fast schon denken: kaum! :D
Die Immersion in Gothic ist für mich auch heute noch das Maß der Dinge. Ich kenne kein Spiel, das im Ansatz eine so fesselnde Atmosphäre erzeugt und ein deratiges Maß an Lebendigkeit versprüht.
Da ich Gothic und die dort umgesetzte Immersion kenne, ist es natürlich schwierig, mich dbzgl. (in dem für mich entscheidenen Punkt) zu überzeugen ;)
Grundsätzlich: Das ist ein kleines Forum und ich finde es deshalb nicht schlimm wenn ein Thema mal OT wird (besser, als das ein Thema nach 3 Antworten für immer "einschläft!. So lange es in Maßen bleibt. Aber die Hälfte dieses Threads besteht inzwischen aus Themen die nichts mit Enderal am Hut haben und die meisten User haben sich aus der Diskussion ausgeklinkt. In dem Sinne: Bitte back to topic. ;)
Ich werde mir Mühe geben! ;)
Marais
Schwertmeister
Schwertmeister
Beiträge: 75
Registriert: 15.03.2008 14:00
Hat sich bedankt: 14 Mal
Danksagung erhalten: 17 Mal


HanSoloOne hat geschrieben:

Na klar. Aber diese hat er sich im Laufe des Handlungsverlauf erarbeitet und er mag vllt. der Auserwählte sein, bleibt aber dennoch ein Mensch. Und so übermenschlich sind seine Kräfte auch nicht ;)
Aber er ist immerhin ein Mensch und kein "Fabelwesen" :)
Auch Geralt ist kein Fabelwesen. Er ist eigentlich auch nur ein Mensch, der als junger Knabe der Kräuterprobe unterzogen wurde, wodurch es zu Mutationen in seinem Körper gekommen ist, die ihn zum Hexer gemacht haben. :wink:
Du wirst es dir wsch. fast schon denken: kaum! :D
Die Immersion in Gothic ist für mich auch heute noch das Maß der Dinge. Ich kenne kein Spiel, das im Ansatz eine so fesselnde Atmosphäre erzeugt und ein deratiges Maß an Lebendigkeit versprüht.
Da ich Gothic und die dort umgesetzte Immersion kenne, ist es natürlich schwierig, mich dbzgl. (in dem für mich entscheidenen Punkt) zu überzeugen ;)
Gothic war toll, keine Frage, aber man kann doch nicht ernsthaft jedes Spiel nach dem gleichen Schema aufbauen. Sowas wird irgendwann auch mal langweilig, wie man gut an der Risen-Reihe sieht. Das ist von der Mechanik her nichts anderes als Gothic, atmosphärisch aber meilenweit unterlegen.
Metanoeite hat geschrieben:
Grundsätzlich: Das ist ein kleines Forum und ich finde es deshalb nicht schlimm wenn ein Thema mal OT wird (besser, als das ein Thema nach 3 Antworten für immer "einschläft!. So lange es in Maßen bleibt. Aber die Hälfte dieses Threads besteht inzwischen aus Themen die nichts mit Enderal am Hut haben und die meisten User haben sich aus der Diskussion ausgeklinkt. In dem Sinne: Bitte back to topic. ;)
Danke für den Hinweis. Zumal ich mich, wie mir auffällt, hier bislang noch gar nicht zu dem wirklich gelungenen Trailer geäußert habe. :mrgreen:
Musikalisch hat mir das Bardenlied zwar nicht ganz so zugesagt wie der restliche Soundtrack, aber die Bilder sind wirklich beeindruckend. Irgendwie ist es kaum zu glauben, dass so ein kleines Team so tolle Landschaften erstellen kann. Aber das war in Nehrim ja auch so. Was dabei mal wieder ins Auge sticht, ist die landschaftliche Abwechslung, die so typisch für eure TCs ist.
Teilt ihr die Gebiete der Spielwelt eigentlich im Team untereinander auf, so dass jeder "seinen" Landstrich oder Dungeon designen kann oder macht jeder mal in jeder Ecke der Spielwelt ein bisschen was?
HanSoloOne
Sterndeuter
Sterndeuter
Beiträge: 154
Registriert: 05.03.2016 23:53
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 15 Mal


Gothic war toll, keine Frage, aber man kann doch nicht ernsthaft jedes Spiel nach dem gleichen Schema aufbauen. Sowas wird irgendwann auch mal langweilig, wie man gut an der Risen-Reihe sieht. Das ist von der Mechanik her nichts anderes als Gothic, atmosphärisch aber meilenweit unterlegen.
Risen ist aber nur auf den ersten Blick wie Gothic aufgebaut. Es entscheidet sich in immens vielen Punkten.
Es sollte viel eher dahin gehen, die Stärken weiter auszubauen, zu verbessern und an den richtigen Punkten anzusetzen. Das Ziel hat Risen deutlich verfehlt.

Zu Enderal: hier wird es ja auch ein Lehrersystem geben, was ich sehr begrüße! :)
Im Vergleich zu Nehrim scheint die Stadt nun viel lebendiger zu sein. Die Anzahl an NPCs ist ja wesentlich größer. Eine super Entwicklung. Da freue ich mich schon drauf. Die Tagesabläufe wirken in den Trailern schon sehr stimmig.
Metanoeite
Schwarzer Wächter
Schwarzer Wächter
Beiträge: 3176
Registriert: 02.10.2005 13:50
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 629 Mal


Marais hat geschrieben:
Teilt ihr die Gebiete der Spielwelt eigentlich im Team untereinander auf, so dass jeder "seinen" Landstrich oder Dungeon designen kann oder macht jeder mal in jeder Ecke der Spielwelt ein bisschen was?
Beides. ;) Weil es muss auch zusammenpassen.
Aber um ein gutes Level Design Team aufbauen zu können braucht man ein bischen Glück (es gibt nicht viele gute Designer). Wir hatten das. Und wir sind ein kleines Team. In großen Teams verläuft die Produktion industrialisierter. Es gibt einen, der die grobe Topografie erstellt (ohne zu wissen was dort später passiet), einen der Boxen platziert die später Häuser repräsentieren (zum Testen des Gameplays), einen der Bäume platziert, einen der Gras platziert, einer der später Häuser und Details platziert, einer der NPCs erstellt und einer der die Szene ausleuchtet... Bei dem Workflow wird klar, dass einzelne Mitarbeiter einen minimalen kreativen Input haben, sondern eher wie Techniker ihre Tasks abarbeiten... Und bei großen Produktionen merkt man das dann auch im Endprodukt.
Filizitas
Ritter
Ritter
Beiträge: 109
Registriert: 26.02.2016 14:05
Hat sich bedankt: 5 Mal
Danksagung erhalten: 10 Mal


Woher willst du wissen wie es in großen Firmen ist? Klar ist es Aufjedenfall strukturierter aber man kann jetzt schlecht sagen: cdproject hat den 100% gleichen Aufbau wie ein Bethesda.

Der Punkt den du aussagst hat zwar Berechtigung doch die Begründung ist doch sehr wage.

Wir alle wissen das die spiele Branche immoment mit qualitätskrämpfen zutun hat und da ist es wichtig dieser industralisierung zu widerstehen. SureAI ist auf dem besten Wege das durchzusetzen, risen jedoch ist ein ganz anderes problem.

SureAI steht vor dem gewaltigen Problem das piranha bytes so schwach gemacht hat, publisher und geld. Gothic 3 ist an jowood gestorben eben weil die zu groß gepokert haben. Wenn eine firma zu groß wird gibt es nur ein risko und das ist alles aufeinmal.

SureAI muss aufpassen und wird noch viele jahre starken alleinaufwand betreuen müssen, nur so kann als kleine team die qualität gegen preis gerecht werden.
Metanoeite
Schwarzer Wächter
Schwarzer Wächter
Beiträge: 3176
Registriert: 02.10.2005 13:50
Hat sich bedankt: 53 Mal
Danksagung erhalten: 629 Mal


Filizitas hat geschrieben:
Woher willst du wissen wie es in großen Firmen ist? Klar ist es Aufjedenfall strukturierter aber man kann jetzt schlecht sagen: cdproject hat den 100% gleichen Aufbau wie ein Bethesda.

Der Punkt den du aussagst hat zwar Berechtigung doch die Begründung ist doch sehr wage.

Wir alle wissen das die spiele Branche immoment mit qualitätskrämpfen zutun hat und da ist es wichtig dieser industralisierung zu widerstehen. SureAI ist auf dem besten Wege das durchzusetzen, risen jedoch ist ein ganz anderes problem.

SureAI steht vor dem gewaltigen Problem das piranha bytes so schwach gemacht hat, publisher und geld. Gothic 3 ist an jowood gestorben eben weil die zu groß gepokert haben. Wenn eine firma zu groß wird gibt es nur ein risko und das ist alles aufeinmal.

SureAI muss aufpassen und wird noch viele jahre starken alleinaufwand betreuen müssen, nur so kann als kleine team die qualität gegen preis gerecht werden.
Ich sprach weder von Bethesda noch von CDProject. Aber du wirst nicht lange suchen müssen um Firmen zu finden deren Pipelines so stromliniernförmig sind wie von mir beschrieben. Hast du je in Unternehmen mit mehr als hundert Mitarbeitern gearbeitet? Was denkst du wir groß ist der kreative Impact eines Mitarbeiters? Du machst das ganze Projekt nichts anderes als einen kleinen Teil des Projekts - Steintexturen, Lichter platzieren, ein Zahnrad im Getriebe und sonst nichts.
SureAI steht vor keinem vergleichbaren Problem. Wir machen Enderal mit freiwilligen Mitarbeitern (was ganz andere Probleme zur Folge hat). Da gibts keine Geldgeber.
Celestis
Enderal Betatester
Enderal Betatester
Schattengott
Schattengott
Beiträge: 936
Registriert: 09.12.2014 19:08
Hat sich bedankt: 164 Mal
Danksagung erhalten: 144 Mal


Metanoeite"
Ich sprach weder von Bethesda noch von CDProject. Aber du wirst nicht lange suchen müssen um Firmen zu finden deren Pipelines so stromliniernförmig sind wie von mir beschrieben. Hast du je in Unternehmen mit mehr als hundert Mitarbeitern gearbeitet? Was denkst du wir groß ist der kreative Impact eines Mitarbeiters? Du machst das ganze Projekt nichts anderes als einen kleinen Teil des Projekts - Steintexturen, Lichter platzieren, ein Zahnrad im Getriebe und sonst nichts.
SureAI steht vor keinem vergleichbaren Problem. Wir machen Enderal mit freiwilligen Mitarbeitern (was ganz andere Probleme zur Folge hat). Da gibts keine Geldgeber.
Stimmt Ihr lebt von den Spenden und Ressourcen, die Ihr bekommt.
Ich habe mal für Hellman gearbeitet und das ist stromliniernförmig.

Meist kann ein kleines Team mehr erreichen, als ein großes.
Soviel steht Fest, weniger Leute, die ein Projekt kaputt machen.
Mit Nehrim war es ein sehr gutes Beispiel, was ein Kleines Team
auf die Beine stellen kann. Klar ein Großes ist nur schneller fertig,
aber meist lässt die Qualität nach.

Lieber ein kleines Team mit viel Qualität als ein großes mit zu vielen
Fehlern, wo die eine Seite nicht weiss, was die Andere macht.
136 Beiträge Seite 10 von 14

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast